"deploy" klang nach Ausrollen, drin steht das Gegenteil: das Bau-Rezept
und das Compose, das aus dem Quelltext baut. Ausgerollt wird mit
docker-compose.example.yml im Wurzelverzeichnis. Marc ist genau darüber
gestolpert.
Zwei Dinge mussten dafür vorher fest werden, sonst hätte das Umbenennen
die Entwicklungsdatenbank gekostet: Compose leitet den Projektnamen aus
dem Ordnernamen ab und hätte unter "build" ein neues, leeres Projekt mit
neuem, leerem Volume angelegt. Der Projektname steht deshalb jetzt im
Compose (name: aether), und das Volume trägt seinen alten Namen
ausdrücklich weiter (deploy_postgres_data) – unschön, aber die Daten
bleiben.
Ebenfalls angepasst: .gitignore. Dort stand deploy/.env; nach dem
Umbenennen wäre build/.env nur noch von der allgemeinen .env-Zeile
gedeckt gewesen.
Nachgeprüft nach dem Umzug: Abbild baut, Stapel startet, 113 Dateien in
der Datenbank wie vorher, Volume unverändert deploy_postgres_data,
GET / → 200.
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profiles: [office] war als Sparmassnahme gedacht: Der Container laeuft nur
auf Wunsch. In Portainer/Dockge/Komodo gibt es aber kein --profile, und der
Dienst entstand dort nie – ohne Fehlermeldung, ohne Hinweis, ohne Weg ueber
die Bedienung.
Eine Voreinstellung, bei der das Einfuegen des Schnipsels nichts bewirkt,
ist die falsche. Alle drei Schnipsel starten jetzt mit (geprueft: app office postgres). Abschalten: docker compose stop
office. Wer ein Profil will, haengt die Zeile selbst an.
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Der Office-Container entstand nie, ohne Fehlermeldung: profiles: [office]
startet nur mit --profile office, und in Portainer/Dockge/Komodo gibt es
diesen Schalter gar nicht.
COMPOSE_PROFILES=office in der .env wirkt genauso und braucht keine
Kommandozeile – Compose liest die Variable fuer sich selbst. Gemessen mit
den echten Dateien: ohne die Zeile 'app postgres', mit ihr
'app office postgres'.
Steht jetzt in beiden .env.example, beiden Compose-Kopfzeilen, README und
TESTING.
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Der Port war fest auf 127.0.0.1 gebunden. Richtig, solange ein Reverse
Proxy davorsteht – beim Ausprobieren in einer Testumgebung heißt es aber
ERR_CONNECTION_REFUSED, sobald man über die IP zugreift, und nichts im
Log deutet darauf hin: Der Kernel lehnt ab, bevor die Anwendung etwas
davon sieht.
APP_BIND ist jetzt eine Variable, Vorgabe bleibt 127.0.0.1. Gilt für die
App und für die Office-Container in allen drei README-Schnipseln.
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Das Wurzel-Beispiel enthielt keinen einzigen OIDC-Schlüssel – wer sich
über PocketID anmelden will, fand nirgends, wohin damit. Jetzt drin,
samt der Warnung zu OIDC_LINK_BY_USERNAME: vor der ersten Anmeldung
setzen, danach existiert das zweite Konto schon.
Der Office-Container ist aus dem Beispiel raus. Es gibt drei zur Auswahl,
jeder bringt eigene Variablen mit, und man will genau einen – sie stehen
jetzt als anhängbare Schnipsel im README (Collabora, OnlyOffice,
Euro-Office). Alle drei gegen das Beispiel geprüft: docker compose config
läuft durch.
Euro-Office (seit 09.06.2026, in Nextcloud Hub 26) ist ein
OnlyOffice-Fork und läuft über denselben Adapter – OFFICE_PROVIDER
bleibt onlyoffice, nur ein anderes Abbild.
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Das Compose in deploy/ war zu über der Hälfte Kommentar (73 von 137
Zeilen) und mischte zwei Zwecke. Jetzt getrennt:
Wurzel docker-compose.example.yml + .env.example – betreiben,
zieht das fertige Abbild, braucht keinen Quelltext
deploy/ docker-compose.yml + .env.example – entwickeln,
baut aus dem Quelltext, kennt alle Schalter
Die schlanke .env.example führt nur die Pflichtwerte und Office; die
vollständige Liste mit Erklärungen bleibt in deploy/.env.example.
Die kopierte /docker-compose.yml ist ignoriert – sie gehört in die
Umgebung, nicht ins Repo.
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