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marcandClaude Opus 5 c8c4095299 docs: IDEAS.md angelegt; Abo-Link und Aufgabenansicht vertagt
Beide haben einen guten Grund, aber keinen Anlass -- und eine Funktion ohne
Anlass zu bauen ist der Weg, auf dem eine Anwendung unuebersichtlich wird.
Die Ueberlegungen stehen samt dem, was daran nicht trivial ist, in IDEAS.md
statt verloren zu gehen.

Beim Abo-Link sind das drei Dinge: nur lesend ohne Ausnahme; ein Schalter
"nur Belegt/Frei", weil ein Abo sonst jeden Termintitel mitgibt; und dass
ein Abo regelmaessig von einer Maschine abgerufen wird -- Zaehler und
Fehlversuchssperre der Datei-Freigabelinks passen darauf nicht.

Dazu ein Widerspruch, der beim Nachsehen auffiel: "Kalender in der
HoneyOS-Leiste" steht seit dem ersten Entwurf in Phase 4, aber HoneyOS hat
sich am 29.08.2026 ausdruecklich gegen Widgets entschieden, die Daten aus
Aether oder InkNote holen. Der technische Grund dafuer ist inzwischen weg
(gleiche Domain), der inhaltliche nicht. Das gehoert entschieden, nicht
gebaut -- deshalb im Plan vermerkt statt umgesetzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-12 13:50:37 +02:00
marcandClaude Opus 5 5d90c0a2d2 feat(calendar): Kalender an Nutzer und Gruppen freigeben
Nicht als eigene Tabelle, wie im Plan vorgesehen: acl_entries beantwortet
fuer Ordner und Dateien laengst dieselbe Frage -- wer darf was, direkt oder
ueber eine Gruppe. Ein zweites Rechtesystem daneben waere eine zweite
Antwort auf dieselbe Frage, mit eigener Gruppenaufloesung, eigenem
Widerruf, eigenem Pruefpfad; die Luecke dazwischen faellt erst auf, wenn
jemand sieht, was er nicht sehen soll. Migration 25 haengt deshalb nur eine
dritte Ressourcenspalte an.

Der Gewinn: Freigeben an eine **Gruppe** kostete keine Zeile extra.

Drei Entscheidungen, die nicht offensichtlich waren:

* Ein fremder Kalender steht immer unter seiner UUID, nie unter dem
  Pfadsegment des Eigentuemers -- das hat der sich ausgesucht, und zwei
  Leute duerfen denselben Namen waehlen. Sonst laegen im Kalenderbestand
  des Empfaengers zwei Kalender auf derselben Adresse.
* Alle Wege laufen durch RequireCalendar. CalDAV und Weboberflaeche sind
  zwei getrennte Zugaenge zu denselben Daten; ein Recht, das nur einer von
  beiden prueft, ist kein Recht. Im CalDAV-Teil genuegte, resolveCalendar
  umzustellen -- dort kommt jede Operation vorbei.
* Wer ein Recht geliehen hat, darf es nicht weiterverleihen: Umbenennen,
  Loeschen und Freigeben bleiben auch mit Schreibrecht beim Eigentuemer.

Oberflaeche: fremde Kalender tragen Eigentuemer und "(nur lesen)", das
Menue zeigt nur, was auch geht, und ein Termin laesst sich gar nicht erst
in einen Kalender ziehen, den der Server danach ablehnen wuerde.

scripts/kalender-teilen-selbsttest.py, 41 Pruefungen, jede ueber beide
Zugaenge. Er beginnt damit, dass der Empfaenger vorher nichts sieht --
ohne diesen Anfang beweist der Rest nichts.

Dabei hatte der Test selbst eine Falle: Mit festem Testdatum lief die
Terminliste aus ihrem Standardzeitraum, und die Pruefung "beim Eigentuemer
ist nichts angekommen" bestand **leer**.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-12 13:46:18 +02:00
marcandClaude Opus 5 8fdde182b7 feat(calendar): Abgleich nur der Aenderungen (sync-collection, RFC 6578)
Bis hierher holte jeder Durchgang die volle Terminliste: ctag abfragen,
Aenderung sehen, alles neu laden. Eine verschobene Besprechung kostete
damit so viel wie ein Neuanfang -- bei einem Jahr Termine, alle fuenfzehn
Minuten, auf Akku und Datenvolumen des Telefons.

Kein zweiter Zaehler: Das ctag **ist** bereits eine Zahl je Kalender, die
bei jedem Schreiben um eins steigt. Jedes Objekt merkt sich in sync_seq den
Stand, bei dem es zuletzt angefasst wurde (Migration 24).

Grabsteine (cal_tombstones) halten geloeschte UIDs fest -- ohne sie bliebe
ein geloeschter Termin auf jedem Geraet stehen, das gerade nicht verbunden
war. Sie stehen 180 Tage; beim Raeumen wandert sync_floor mit, und ein
Token darunter bekommt 403 <valid-sync-token/> statt einer Antwort mit
fehlenden Loeschungen.

go-webdav kennt fuer REPORT nur calendar-query und calendar-multiget, und
weder sync-token noch supported-report-set. Beide gehen denselben Weg wie
getctag und calendar-color. Ohne supported-report-set probiert DAVx5
sync-collection gar nicht erst aus.

Zwei Fehler noch vor dem Ausliefern gefunden:

* Die Anfuehrungszeichen am ETag standen **innerhalb** der Maskierung --
  xml.EscapeText machte daraus &#34;. Gueltig, aber genug Clients
  vergleichen ETags roh und saehen bei jedem Durchgang eine Aenderung.
* pruneTombstones nahm die erste Zeile eines DELETE ... RETURNING als
  Maximum. Das hat keine Reihenfolge -- der sync_floor waere zu niedrig
  gesetzt worden, und ein Client dazwischen haette Loeschungen verpasst.

caldav-selbsttest.py: 62 -> 86 Pruefungen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-12 00:03:08 +02:00
marcandClaude Opus 5 ac61df9796 docs(calendar): Kalender im README und Stand im Plan nachtragen
Der Kalender kam im README bislang mit keinem Wort vor -- weder in der
Phasentabelle noch als Abschnitt, obwohl er ein eigener Zugangsweg mit
eigener Anmeldung ist. Jetzt steht er neben WebDAV, wo er hingehoert:
gleiche Adresse-plus-App-Passwort-Logik, gleiche Sperre nach zehn
Fehlversuchen.

Zwei Dinge stehen dort ausdruecklich, weil sie beim Einrichten sonst
eine halbe Stunde Suche kosten:

  - Die Kalenderfarbe holt DAVx5 nur beim Erfassen der Sammlungen, nicht
    bei jedem Abgleich. Sie bleibt im Telefon alt, bis man dort einmal
    "Kalenderliste aktualisieren" antippt. Am Geraet nachgemessen.
  - Kalender verwalten kann die Kalender-App des Telefons gar nicht;
    Android ueberlaesst das der Sync-App.

Im Plan die Phasen 1 bis 3 auf erledigt, und darunter das, was ueber die
Phasen hinaus dazukam, weil es sich beim Pruefen als noetig erwies:
Umhaengen, EXDATE, getctag/calendar-color, Kalenderverwaltung vom Client
aus, die beiden Selbsttests.

Abbild veroeffentlicht als 2026.09.06 und latest.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-06 23:14:40 +02:00
marcandClaude Sonnet 5 e44bed0a34 docs: Migrationsausfall nachgestellt und Notfallweg dokumentiert
Marcs Sorge ernst genommen und geprüft statt behauptet: eine
absichtlich kaputte Migration in einer Wegwerf-Datenbank laufen lassen.
Ergebnis: schema_migrations bleibt auf dirty=true stehen, und main.go
bricht bei jedem weiteren Start mit log.Fatal ab – das gilt für jede
Migration, nicht nur die des Kalenders, und stand schon vorher so im
Code.

Drei Sicherungen vor der ersten Kalendermigration: nur CREATE TABLE IF
NOT EXISTS (idempotent, nie ALTER an Fremdem), erst auf der Dev-Instanz
hoch und runter, ein pg_dump vor dem ersten produktiven Ausrollen.

Die Notfallzeile (UPDATE schema_migrations SET dirty=false) steht jetzt
ganz oben in TESTING.md – nicht nur für den Kalender, für jede künftige
Migration.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 22:08:09 +02:00
marcandClaude Opus 5 0cea81978f docs(kalender): sechs Grenzen statt eines Plugin-Systems
Marcs Linie: kein Plugin-System bauen, aber dafür sorgen, dass der
Kalender wirklich ein Extra bleibt. Das ist als Liste festgehalten, weil
gute Absicht in sechs Monaten niemanden bindet: niemand importiert das
Paket, es importiert nur auth/acl/pkg, alles unter einem Routenpräfix,
eigene Tabellen mit cal_-Präfix, abschaltbar, keine Änderung an
bestehenden Paketen außer einer Zeile in main.go.

Die erste Regel wird ein Test, der die Importe durchgeht – dann fällt ein
Grenzübertritt beim Bauen auf und nicht Jahre später.

Migrationen bleiben in der Kernnummerierung. Eine zweite Versionstabelle
wäre für ein echtes Plugin richtig, für eine persönliche Cloud ist sie
Aufwand ohne Gegenwert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 21:56:20 +02:00
marcandClaude Opus 5 5808ff5ef8 docs(kalender): Plugin-Frage, Teamkalender über Gruppen, Oberfläche und Farben
Kein Plugin: Der Projektplan legt in Abschnitt 8 selbst fest, dass
Extension-Points erst nach einem stabilen Core kommen und Kernfeatures
nicht als Plugin gebaut werden. Ein Plugin-System vorzuziehen hieße, die
Schnittstelle nach genau einem Nutzer zu entwerfen. Stattdessen ein
eigenes Paket, in einer Zeile angeschlossen, abschaltbar – der natürliche
erste Kandidat, wenn es das System einmal gibt.

Teamkalender brauchen nichts Neues: acl.Access trägt bereits einen
Prinzipal statt eines Eigentümers, Konto oder Gruppe. Ein Kalender, der
einer Gruppe gehört, ist der Teamkalender; persönliche Freigabe bleibt
die Freigabe an ein Konto mit read/write.

Oberfläche festgehalten: mehrere Kalender übereinander, Sichtbarkeit per
Klick auf den farbigen Haken, serverseitig je Nutzer gespeichert – samt
eigener Farbe je Nutzer, die in derselben Zeile fast nichts kostet.

Farben getrennt notiert: Kalenderfarbe (calendar-color, de facto überall
unterstützt) und Terminfarbe (RFC 7986, Weiterreichung ans Telefon
ungeprüft).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 21:44:34 +02:00
marcandClaude Opus 5 6f0efc8e7b docs(kalender): Festlegungen, Felder, Clients und das Teilen nachgetragen
Teilen war in der ersten Fassung zu pauschal abgeräumt. Es meint drei
Dinge: dasselbe Konto auf mehreren Geräten (ab Phase 1), ein Kalender für
einen anderen Nutzer (Tabelle plus Bedingung in ListCalendars, keine
Protokollarbeit) und ein öffentlicher Abo-Link (Aether hat Freigabelinks
schon). Nur Einladungen per E-Mail bleiben draußen.

Dazu Marcs Festlegungen: mehrere Kalender und VTODO von Anfang an,
Anhänge kein Ziel, Erinnerungen weckt die App auf dem Telefon.

Und die Einschränkung, die sonst später überrascht: Androids
Kalenderspeicher kennt keine Aufgaben. Ohne Tasks.org o. ä. bietet DAVx5
sie nicht an, und Samsung Kalender zeigt sie nie.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 21:33:06 +02:00
marcandClaude Opus 5 8f90a7fbd6 docs: Plan für einen Kalender in Aether
Radicale ist für einen einfachen Kalender zu umständlich, vor allem fehlt
die OIDC-Anbindung. Der Plan hält fest, warum das als Modul in Aether
besser aufgehoben ist: Ein CalDAV-Client kann ohnehin kein OIDC, er will
Benutzername und Passwort – und App-Passwörter für DAV gibt es hier schon.

Vor dem Schreiben nachgesehen statt geschätzt: emersion/go-webdav v0.7.0
beantwortet PROPFIND/REPORT selbst, caldav.Filter() filtert, und der
Zeitraumfilter löst Wiederholungen über go-ical und rrule-go auf. Damit
ist der Teil, vor dem ich gewarnt hatte, in der Bibliothek. Zu erfüllen
bleibt eine Schnittstelle mit neun Methoden – Speicherarbeit.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 20:43:56 +02:00