docs(kalender): Festlegungen, Felder, Clients und das Teilen nachgetragen
Teilen war in der ersten Fassung zu pauschal abgeräumt. Es meint drei Dinge: dasselbe Konto auf mehreren Geräten (ab Phase 1), ein Kalender für einen anderen Nutzer (Tabelle plus Bedingung in ListCalendars, keine Protokollarbeit) und ein öffentlicher Abo-Link (Aether hat Freigabelinks schon). Nur Einladungen per E-Mail bleiben draußen. Dazu Marcs Festlegungen: mehrere Kalender und VTODO von Anfang an, Anhänge kein Ziel, Erinnerungen weckt die App auf dem Telefon. Und die Einschränkung, die sonst später überrascht: Androids Kalenderspeicher kennt keine Aufgaben. Ohne Tasks.org o. ä. bietet DAVx5 sie nicht an, und Samsung Kalender zeigt sie nie. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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8f90a7fbd6
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6f0efc8e7b
1 file changed
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@@ -4,6 +4,20 @@ Stand 02.09.2026. Ausgangspunkt: Radicale ist für einen einfachen selbst
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gehosteten Kalender überraschend umständlich (Konfigurationsdateien, dünne
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Doku, keine OIDC-Anbindung).
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## Festgelegt (02.09.2026)
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- **Mehrere Kalender** von Anfang an. Nicht weil es heute drei sein müssen,
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sondern weil es jetzt eine Spalte ist und später ein Umbau.
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- **Aufgaben (VTODO)** werden von Anfang an gespeichert und über CalDAV
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angeboten; die Ansicht in Aether kommt später. Muss vorher feststehen, weil
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jeder Kalender dem Client meldet, was er kann – nachträglich richten die
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Clients ihre Konten neu ein.
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- **Ändern statt neu erzeugen**, sobald unsere eigene Oberfläche schreibt.
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- Anhänge sind kein Ziel. Falls doch, dann als Verweis in Aethers Dateien –
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nie als eingebettete Datei in der `.ics`.
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- Erinnerungen weckt die App auf dem Telefon. Browser-Benachrichtigungen in
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der Weboberfläche: nett für später, kein Drang.
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## Entscheidung: ein Modul in Aether, kein eigener Dienst
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Der Grund ist genau das, was bei Radicale gefehlt hat.
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@@ -72,15 +86,67 @@ Die abgeleiteten Spalten sind nur zum Vorsortieren da.
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| **1** | CalDAV lesend und schreibend, ein Kalender, Anmeldung über App-Passwörter, Auffindpfade (`/.well-known/caldav`, `current-user-principal`, `calendar-home-set`). Ziel: DAVx5 gleicht ab. | 1–2 Abende |
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| **2** | Mehrere Kalender, Farbe, Umbenennen, Löschen. Export als `.ics`, Import einer bestehenden Datei. | 1 Abend |
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| **3** | Weboberfläche in Aether: Monat, Woche, Liste; Termin anlegen, ändern, löschen. Der Teil, der Spaß macht – und dessen Fehler man **sieht**. | 2–3 Abende |
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| **4** | `sync-collection` statt Vollabgleich, Aufgaben (VTODO), Kalender in der HoneyOS-Leiste. | offen |
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| **4** | `sync-collection` statt Vollabgleich, Aufgabenansicht, Teilen mit anderen Nutzern, öffentlicher Abo-Link, Kalender in der HoneyOS-Leiste. | offen |
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| **5** | Kontakte (CardDAV). Dieselbe Maschinerie, dieselbe Bibliothek – und **einfacher**, weil es dort keine Wiederholungen gibt. | später entscheiden |
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## Was es ausdrücklich nicht wird
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## Teilen – drei Bedeutungen, zwei davon gehen
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Keine Einladungen an andere Leute (iMIP/Scheduling), keine Frei/Belegt-Abfragen
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über Häuser hinweg, kein Teilen zwischen Nutzern. Das ist der Teil, an dem
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Groupware-Server groß und kompliziert werden. Ein Kalender für dich, auf allen
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deinen Geräten – das ist das Ziel.
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„Geteilter Kalender" meint je nach Person etwas anderes:
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1. **Derselbe Kalender auf mehreren Geräten.** Das ist der Sinn der Sache und
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ab Phase 1 da.
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2. **Ein Kalender, den ein anderer Nutzer sieht** – lesend oder schreibend, wie
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das Teilen in Nextcloud. Geht, und es ist keine Protokollarbeit: Wir kennen
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unsere Nutzer und unsere Kalender, also ist es eine Tabelle
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(`kalender × nutzer × recht`) und eine Bedingung in `ListCalendars`. Der
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Client sieht danach schlicht einen Kalender mehr in seiner Liste. **Phase 4.**
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3. **Ein Kalender an der Adresse eines Links**, den jemand ohne Konto
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abonnieren kann – nur lesend, wie ein Freigabelink für Dateien. Klein, und
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Aether hat die Freigabelinks schon. **Phase 4.**
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Was **nicht** kommt: Einladungen per E-Mail (iMIP/iTIP) und Frei/Belegt-Abfragen
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über Serviergrenzen hinweg. Das ist der Teil, an dem Groupware groß und
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kompliziert wird – und der einzige, der wirklich wehtut.
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## Felder – was ein Termin mitbringt
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Alles aus RFC 5545, und wir müssen dafür nichts „unterstützen": Wir speichern
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die Datei unverändert, also überleben auch Felder, die wir nicht kennen.
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RRULE/EXDATE Wiederholung · DESCRIPTION Notiz · LOCATION Ort
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VALARM Erinnerung · CATEGORIES · CLASS privat/öffentlich
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ATTENDEE Teilnehmer (gespeichert, aber niemand wird eingeladen)
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DTSTART ohne Uhrzeit = ganztägig
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**Die Regel, die Daten rettet:** Sobald unsere Oberfläche einen Termin ändert,
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wird die vorhandene Datei eingelesen, die angefassten Felder ersetzt und der
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Rest unberührt zurückgeschrieben. Nie neu erzeugen. Sonst verschiebt man am
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Rechner einen Termin um eine Stunde und die Erinnerung, die das Telefon
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angelegt hatte, ist weg – und das fällt erst Wochen später auf.
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## Clients, gegen die geprüft wird
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| Client | Prüft |
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| **DAVx5 → Samsung Kalender** | der Hauptweg. DAVx5 schreibt in Androids Kalenderspeicher, Samsung Kalender liest daraus. In der App unter „Kalender verwalten" einmal sichtbar schalten, und DAVx5 von der Akkuoptimierung ausnehmen. |
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| **Tasks.org** | Aufgaben. Androids Kalenderspeicher kennt keine – ohne so eine App bietet DAVx5 die Aufgabenlisten gar nicht erst an, und **Samsung Kalender zeigt sie nie**. |
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| **Thunderbird** | der gutmütige Prüfstein am Rechner, Termine und Aufgaben nebeneinander. |
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| **Vivaldi** | Marcs Browser bringt einen CalDAV-Kalender mit. Wie eigenwillig er ist, wissen wir noch nicht. |
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| **HoneyOS** | braucht **kein** CalDAV: Kachel und Leiste fragen Aethers eigene JSON-Schnittstelle. CalDAV ist für fremde Programme. |
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## Standards und Vorbild
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RFC 5545 das .ics-Format
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RFC 4791 CalDAV (PUT, REPORT, calendar-query)
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RFC 6764 /.well-known/caldav – damit reicht dem Client der Hostname
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RFC 5397 current-user-principal: „wer bin ich, wo liegen meine Kalender"
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RFC 6578 sync-collection: nur Änderungen holen
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RFC 6352 CardDAV, falls Kontakte dazukommen
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Wo der Standard Spielraum lässt, halten wir es wie **SabreDAV**: Nextcloud und
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Baïkal stehen beide darauf, das ist also das Verhalten, an das die Clients
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gewöhnt sind. Radicale ist zum Nachlesen gut – kurzer Code –, aber es ist nicht
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die Fassung, gegen die getestet wurde.
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## Die Notausfahrt
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