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HoneyOS/internal/store/store.go
T
marc c0abfbb491 Zwei Widgets: Zettel mit kleinem Markdown, Bild je Nutzer
Zettel: ein Textfeld, mehr nicht — InkNote gibt es schon. Gelesen wird
gesetzt (Ueberschriften, Haken, Aufzaehlungen, fett/kursiv/code, Strich),
geschrieben wird roh. Haken lassen sich ohne Bearbeiten setzen und
aendern die Quelle. Gespeichert wird 800 ms nach dem letzten Anschlag,
sofort beim Verlassen und beim Schliessen des Tabs (keepalive statt
sendBeacon: der kann nur POST und traegt keine Kopfzeilen). Grenze 4000
Zeichen, vom Server durchgesetzt.

Bild: genau eines je Nutzer, hochgeladen oder verlinkt. Die erste Datei,
die HoneyOS ablegt — in bilder/ neben honeyos.json, benannt nach einem
Fingerabdruck der Nutzerkennung. Ein neues Bild ersetzt das alte samt
Datei, die Adresse traegt einen Versionsanteil gegen den Zwischen-
speicher. SVG kommt nicht herein (Text, kann Skripte tragen), und der
Typ wird an den Bytes erkannt, nicht an der Angabe des Browsers.

Der Rahmen kann jetzt Widgets mit eigenem DOM: 'stabil' haelt den Inhalt,
'montiert' verdrahtet ihn. Ohne das haette das Anklopfen bei den Apps
alle zwei Minuten den Text unter den Fingern ausgetauscht.

Nebenbei: Der Aufrufhelfer setzte bei jedem Schreibzugriff
Content-Type: application/json — auch fuer Bildbytes.
2026-08-31 00:44:20 +02:00

385 lines
11 KiB
Go

// Package store hält den ganzen Zustand von HoneyOS: die App-Liste und je
// Nutzer ein paar Einstellungen.
package store
import (
"crypto/sha256"
"encoding/hex"
"encoding/json"
"fmt"
"net/url"
"os"
"path/filepath"
"regexp"
"strconv"
"strings"
"sync"
"time"
)
// Der ganze Zustand von HoneyOS passt in eine JSON-Datei: eine Handvoll Apps
// und pro Nutzer ein paar kosmetische Einstellungen. Eine Datenbank wäre hier
// mehr Betrieb als Nutzen — die Datei lässt sich lesen, sichern und im Zweifel
// mit einem Editor reparieren. Geschrieben wird atomar (tmp + rename), damit
// ein Absturz mitten im Schreiben keine halbe Datei hinterlässt.
// LocalSub ist die ID des einen Nutzers im offenen Betrieb — dann meldet sich
// niemand an, und alles gehört ihm.
const LocalSub = "local"
type App struct {
ID string `json:"id"`
Name string `json:"name"`
Subtitle string `json:"subtitle,omitempty"`
URL string `json:"url"`
Glyph string `json:"glyph,omitempty"`
}
type User struct {
Name string `json:"name,omitempty"`
Picture string `json:"picture,omitempty"`
Settings map[string]string `json:"settings,omitempty"`
// Der Zettel. Nicht in den Einstellungen, obwohl er dorthin passen würde:
// Die sind auf kurze Werte ausgelegt (200 Zeichen je Feld), und ein Zettel
// ist Text, kein Schalter.
Note string `json:"note,omitempty"`
// Das Bild — entweder eine Datei neben honeyos.json oder eine fremde
// Adresse, nie beides. `Bildstand` ist der Versionsanteil in der Adresse:
// Ohne ihn bliebe beim Austausch das alte Bild im Zwischenspeicher hängen.
Bild string `json:"bild,omitempty"` // Dateiname in bilder/
BildURL string `json:"bildUrl,omitempty"` // oder eine fremde Adresse
Bildstand string `json:"bildstand,omitempty"` // gegen den Zwischenspeicher
}
type data struct {
Apps []App `json:"apps"`
Users map[string]*User `json:"users"`
}
type Store struct {
mu sync.RWMutex
path string
d data
}
const (
maxApps = 24
maxSettings = 40
maxFieldLen = 200
// Ein Zettel, kein Dokument. Wer mehr braucht, hat InkNote — und der Server
// muss die Grenze durchsetzen, nicht das Formular.
maxNoteLen = 4000
)
var (
idPattern = regexp.MustCompile(`^[a-z0-9][a-z0-9_-]{0,31}$`)
knownGlyphs = map[string]bool{"cloud": true, "note": true, "box": true, "chip": true, "folder": true, "gear": true, "globe": true, "disk": true}
settingKeyRe = regexp.MustCompile(`^[a-zA-Z][a-zA-Z0-9_]{0,31}$`)
)
func Open(path string) (*Store, error) {
s := &Store{path: path, d: data{Apps: []App{}, Users: map[string]*User{}}}
raw, err := os.ReadFile(path)
if os.IsNotExist(err) {
return s, s.save() // gleich anlegen, damit ein Rechteproblem sofort auffällt
}
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("lese %s: %w", path, err)
}
if err := json.Unmarshal(raw, &s.d); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("%s ist kein gültiges JSON: %w", path, err)
}
if s.d.Apps == nil {
s.d.Apps = []App{}
}
if s.d.Users == nil {
s.d.Users = map[string]*User{}
}
return s, nil
}
// save schreibt die Datei. Aufrufer hält die Sperre.
func (s *Store) save() error {
raw, err := json.MarshalIndent(s.d, "", " ")
if err != nil {
return err
}
tmp := s.path + ".tmp"
if err := os.WriteFile(tmp, append(raw, '\n'), 0o600); err != nil {
return err
}
return os.Rename(tmp, s.path)
}
func (s *Store) Apps() []App {
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
out := make([]App, len(s.d.Apps))
copy(out, s.d.Apps)
return out
}
// SetApps ersetzt die ganze Liste. Die Oberfläche schickt sie immer vollständig
// — für ein Dutzend Einträge ist das einfacher und weniger fehleranfällig als
// einzelne Endpunkte für Anlegen, Ändern, Löschen und Umsortieren.
func (s *Store) SetApps(apps []App) error {
if len(apps) > maxApps {
return fmt.Errorf("höchstens %d Apps", maxApps)
}
seen := map[string]bool{}
cleaned := make([]App, 0, len(apps))
for i, a := range apps {
a.ID = strings.ToLower(strings.TrimSpace(a.ID))
a.Name = strings.TrimSpace(a.Name)
a.Subtitle = strings.TrimSpace(a.Subtitle)
a.URL = strings.TrimSpace(a.URL)
a.Glyph = strings.TrimSpace(a.Glyph)
if !idPattern.MatchString(a.ID) {
return fmt.Errorf("App %d: ID muss klein geschrieben sein und mit Buchstabe oder Ziffer beginnen", i+1)
}
if seen[a.ID] {
return fmt.Errorf("ID %q kommt doppelt vor", a.ID)
}
seen[a.ID] = true
if a.Name == "" {
a.Name = strings.ToUpper(a.ID)
}
u, err := url.Parse(a.URL)
if err != nil || (u.Scheme != "http" && u.Scheme != "https") || u.Host == "" {
return fmt.Errorf("App %q: Adresse muss mit http:// oder https:// beginnen", a.ID)
}
if a.Glyph != "" && !knownGlyphs[a.Glyph] {
a.Glyph = ""
}
for _, f := range []string{a.Name, a.Subtitle, a.URL} {
if len(f) > maxFieldLen {
return fmt.Errorf("App %q: ein Feld ist länger als %d Zeichen", a.ID, maxFieldLen)
}
}
cleaned = append(cleaned, a)
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
s.d.Apps = cleaned
return s.save()
}
func (s *Store) User(sub string) User {
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
if u, ok := s.d.Users[sub]; ok {
cp := *u
cp.Settings = map[string]string{}
for k, v := range u.Settings {
cp.Settings[k] = v
}
return cp
}
return User{Settings: map[string]string{}}
}
// SeenUser hält Name und Bild aus dem Anbieter nach, ohne Einstellungen anzufassen.
func (s *Store) SeenUser(sub, name, picture string) error {
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u, ok := s.d.Users[sub]
if !ok {
u = &User{Settings: map[string]string{}}
s.d.Users[sub] = u
}
if u.Name == name && u.Picture == picture {
return nil // nichts zu schreiben
}
u.Name, u.Picture = name, picture
return s.save()
}
// Note gibt den Zettel des Nutzers. Kein Rückfall auf den Standardnutzer wie
// bei den Einstellungen: Ein fremder Zettel ist kein Ersatz für den eigenen.
func (s *Store) Note(sub string) string {
return s.User(sub).Note
}
// SetNote schreibt den Zettel. Zwei offene Geräte überschreiben einander — der
// letzte Stand gewinnt. Für einen Zettel ist das vertretbar; alles darüber
// bräuchte Versionen und eine Zusammenführung, und dann wäre es keine
// Kleinigkeit mehr, sondern eine Notiz-App.
func (s *Store) SetNote(sub, text string) error {
if len([]rune(text)) > maxNoteLen {
return fmt.Errorf("der Zettel fasst %d Zeichen", maxNoteLen)
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
s.userLocked(sub).Note = text
return s.save()
}
func (s *Store) SetSettings(sub string, in map[string]string) error {
if len(in) > maxSettings {
return fmt.Errorf("zu viele Einstellungen")
}
clean := map[string]string{}
for k, v := range in {
if !settingKeyRe.MatchString(k) || len(v) > maxFieldLen {
continue // stillschweigend verwerfen: die Oberfläche schickt nur Bekanntes
}
clean[k] = v
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u, ok := s.d.Users[sub]
if !ok {
u = &User{}
s.d.Users[sub] = u
}
u.Settings = clean
return s.save()
}
// SettingsFor liefert das Aussehen für sub — und hilft nach, wenn die Frage
// über eine Site-Grenze kam.
//
// Die HoneyBar in einer fremden App weist sich nur mit dem Schlüssel aus, nicht
// mit einer Sitzung: der Browser schickt das Cookie dorthin nicht mit. Sie
// landet deshalb beim Standardnutzer. Sind die Einstellungen aber unter einem
// Namen aus der Proxy-Kopfzeile gespeichert, wäre der leer — und die HoneyBar
// bliebe bernsteinfarben, während der Schreibtisch grün leuchtet.
//
// Gibt es genau einen Nutzer mit Einstellungen, gilt dessen Aussehen. Bei
// mehreren bleibt es beim Standard: dann ist nicht zu erraten, wer da schaut.
func (s *Store) SettingsFor(sub string) map[string]string {
if own := s.User(sub).Settings; len(own) > 0 {
return own
}
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
var einziger map[string]string
for _, u := range s.d.Users {
if len(u.Settings) == 0 {
continue
}
if einziger != nil {
return map[string]string{} // mehrere — kein Rateweg
}
einziger = u.Settings
}
out := map[string]string{}
for k, v := range einziger {
out[k] = v
}
return out
}
// AppOrigins nennt die Ursprünge der eingetragenen Apps. Nur sie dürfen die
// HoneyBar mit Anmeldedaten abfragen — die Liste ist damit ihre eigene Freigabe.
func (s *Store) AppOrigins() map[string]bool {
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
out := map[string]bool{}
for _, a := range s.d.Apps {
if u, err := url.Parse(a.URL); err == nil && u.Host != "" {
out[u.Scheme+"://"+u.Host] = true
}
}
return out
}
/* ── Bilder ────────────────────────────────────────────────────────────────
*
* Das Erste, was HoneyOS als Datei ablegt. Bis hierher war alles in einer
* einzigen JSON-Datei, und das soll auch so bleiben: Die Bilder liegen daneben
* in `bilder/`, die JSON kennt nur ihre Namen. Ein Nutzer hat genau **ein**
* Bild — ein neues ersetzt das alte, samt Datei.
*
* Der Dateiname ist ein Fingerabdruck der Nutzerkennung, keine Kennung im
* Klartext: In einem Ordnernamen hätte eine OIDC-`sub` nichts zu suchen, und
* manche taugen gar nicht als Dateiname.
*/
func (s *Store) bilderDir() string { return filepath.Join(filepath.Dir(s.path), "bilder") }
func bildName(sub, endung string) string {
sum := sha256.Sum256([]byte(sub))
return hex.EncodeToString(sum[:8]) + endung
}
// Bild sagt, was der Nutzer hinterlegt hat: eine Datei, eine Adresse oder
// nichts. `stand` gehört an die Adresse der Datei.
func (s *Store) Bild(sub string) (datei, url, stand string) {
u := s.User(sub)
return u.Bild, u.BildURL, u.Bildstand
}
func (s *Store) BildPfad(sub string) (string, bool) {
datei, _, _ := s.Bild(sub)
if datei == "" {
return "", false
}
return filepath.Join(s.bilderDir(), datei), true
}
// SetBildDatei legt die Bytes ab und macht sie zum Bild des Nutzers. Ein
// vorhandenes Bild wird ersetzt — auch die alte Datei, sonst wächst der Ordner
// mit jedem Austausch.
func (s *Store) SetBildDatei(sub, endung string, daten []byte) error {
if err := os.MkdirAll(s.bilderDir(), 0o755); err != nil {
return fmt.Errorf("bilder-ordner: %w", err)
}
name := bildName(sub, endung)
if err := os.WriteFile(filepath.Join(s.bilderDir(), name), daten, 0o644); err != nil {
return fmt.Errorf("bild schreiben: %w", err)
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u := s.userLocked(sub)
if u.Bild != "" && u.Bild != name {
os.Remove(filepath.Join(s.bilderDir(), u.Bild))
}
u.Bild, u.BildURL = name, ""
u.Bildstand = strconv.FormatInt(time.Now().Unix(), 36)
return s.save()
}
// SetBildURL nimmt stattdessen eine fremde Adresse. Eine leere löscht alles.
func (s *Store) SetBildURL(sub, url string) error {
if len(url) > maxFieldLen*4 {
return fmt.Errorf("die Adresse ist zu lang")
}
if url != "" && !strings.HasPrefix(url, "https://") && !strings.HasPrefix(url, "http://") {
return fmt.Errorf("die Adresse muss mit http:// oder https:// beginnen")
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u := s.userLocked(sub)
if u.Bild != "" {
os.Remove(filepath.Join(s.bilderDir(), u.Bild))
}
u.Bild, u.BildURL = "", url
u.Bildstand = strconv.FormatInt(time.Now().Unix(), 36)
return s.save()
}
// userLocked holt (oder legt an) den Nutzer. Nur mit gehaltenem Schloss.
func (s *Store) userLocked(sub string) *User {
u, ok := s.d.Users[sub]
if !ok {
u = &User{}
s.d.Users[sub] = u
}
return u
}
// DataPath nennt die eine Datei, in der alles steht.
func DataPath(dir string) string { return filepath.Join(dir, "honeyos.json") }