Marcs BentoPDF-Image (ghcr.io/alam00000/bentopdf-simple) schickt eine strenge CSP — mit dem Image von Docker Hub, an dem ich zuerst geprueft hatte, war das nicht zu sehen. Statt fremde Kopfzeilen umzuschreiben, reicht der Einsetzer jetzt auch /honeybar/ und die zwei Abfragen der Leiste unter seiner eigenen Adresse durch. Damit ist fuer den Browser alles derselbe Ursprung: CSP unangetastet, kein CORS, kein COEP, und der Schluessel bleibt auf dem Server. Durchgereicht wird nur /api/apps und /api/weather, nur lesend. Ein pauschales /api/ haette die ganze Schnittstelle unter die Adresse der App gehaengt — beim Ausprobieren hat meine eigene Schreibprobe prompt die App-Liste geleert. Das Binden auf 127.0.0.1 ist raus: Es passt nur, wenn der Proxy auf demselben Wirt im Host-Netz laeuft, und nicht fuer Marcs Aufbau. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
HoneyOS
Ein Retro-Schreibtisch vor den eigenen Apps. Amber-CRT, Boot-Log, zwei Betriebsarten, Anmeldung über den eigenen OIDC-Anbieter — und dieselbe Leiste zum Einhängen in die Apps.
Was es ist: eine Oberfläche davor. Jede App bleibt ihre eigene PWA auf ihrer eigenen Domain mit ihrer eigenen Anmeldung. HoneyOS ist der Startpunkt, der Umschalter und die gemeinsame Leiste — kein Rahmen, der die Apps einsperrt (kein iframe).
Wo der Zustand liegt: im Server. Die App-Liste gilt für alle, die Einstellungen gehören je Nutzer — deshalb sieht dein HoneyOS auf jedem Gerät gleich aus, an dem du angemeldet bist. Der Browser hält dieselben Einstellungen nur als Vorschuss, damit die Röhre beim Laden nicht in der falschen Farbe aufflackert.
Betrieb
mkdir -p /srv/honeyos && chown 1000:1000 /srv/honeyos
cp .env.example .env # PUBLIC_URL, SESSION_SECRET, OIDC-Zugang
docker login gitea.honeyy.duckdns.org
docker compose pull && docker compose up -d
Zu sichern ist genau eine Datei: ${HONEYOS_DATA_DIR}/honeyos.json. Darin stehen die Apps
und die Einstellungen je Nutzer. Sichere sie zusammen mit der .env — ohne
HONEYOS_SESSION_SECRET müssen sich alle neu anmelden, mehr passiert aber nicht.
/healthz antwortet mit ok. Hinter deinem Reverse Proxy braucht es nichts Besonderes,
außer dass X-Forwarded-Proto: https durchkommt — sonst setzt HoneyOS das Sitzungscookie
ohne Secure.
Anmeldung — zwei Wege, einer davon reicht
A · Ein Proxy davor macht die Tür (Pangolin, Authelia, …). Dann in der .env:
HONEYOS_PROXY_AUTH=true
# HONEYOS_USER_HEADER=Remote-User # optional, trennt die Einstellungen je Nutzer
HoneyOS fragt dann nicht noch einmal — kein zweiter Anmeldeschirm. Der Container darf in diesem Betrieb nur über den Proxy erreichbar sein, denn er prüft selbst nichts mehr.
B · HoneyOS meldet selbst an, mit eigenem Anmeldeschirm über deinen
OIDC-Anbieter. In PocketID einen Client anlegen und als Rückrufadresse exakt
<PUBLIC_URL>/api/auth/callback eintragen. HoneyOS schickt PKCE mit, braucht
aber trotzdem ein Client-Geheimnis — also keinen „public client".
HONEYOS_SESSION_SECRET=… # openssl rand -hex 32
HONEYOS_OIDC_ISSUER=https://id.example.com
HONEYOS_OIDC_CLIENT_ID=honeyos
HONEYOS_OIDC_CLIENT_SECRET=…
HONEYOS_BUTTON_LABEL=Anmelden mit PocketID
Wer nicht angemeldet ist, sieht nur den Anmeldeschirm — keine App-Liste, keine Namen. Die Sitzung ist ein signiertes Cookie ohne Gegenstück im Server: ein Neustart wirft niemanden hinaus. Sie hält 30 Tage.
Weder A noch B heißt: offen für jeden. Sagt beim Start deutlich, dass das nur zum Entwickeln taugt.
Wenn HoneyOS auf einer anderen Site liegt als die Apps
Der Browser behandelt honeyos.duckdns.org und cloud.honeyy.duckdns.org als
fremde Sites — duckdns.org steht auf der Public-Suffix-Liste, die
gemeinsame Endung zählt also nicht. Folge: Bei der Anfrage aus einer App heraus
schickt der Browser die HoneyOS-Sitzung nicht mit.
Damit die Leiste trotzdem eine App-Liste bekommt:
HONEYOS_APPS_KEY=… # openssl rand -hex 16
und derselbe Wert im Skript-Tag der App:
<script defer src="https://honeyos.duckdns.org/honeybar/honeybar.js"
data-app="aether" data-key="…"></script>
Der Schlüssel steht damit in der App, die ohnehin nur Berechtigte sehen. Ohne
ihn antwortet /api/apps mit 401 — auch im Proxy-Betrieb, gerade weil dieser
Pfad im Proxy von der Anmeldung befreit sein muss.
Zweite Schranke, unabhängig davon: HoneyOS gibt die Liste nur an Ursprünge heraus, die selbst als App eingetragen sind. Eine fremde Seite scheitert also an CORS, selbst mit richtigem Schlüssel.
Was auf zwei Sites nicht geht: der Anmeldestand auf den Kacheln des Schreibtischs (fragt über die Domaingrenze). Der Name in der Leiste geht weiterhin — den holt sie bei der App selbst, gleicher Ursprung.
Liegen alle Adressen unter derselben Domain (os.honeyy…, cloud.honeyy…),
entfällt der Schlüssel und alles funktioniert ohne Einschränkung.
Apps anlegen
In der Oberfläche, nicht in der .env: Einstellungen → Programme oder die Kachel
„+ app hinzufügen". Pro App:
| Feld | wofür |
|---|---|
| Kennung | klein, ohne Leerzeichen — muss zu data-app der Leiste passen |
| Name, Untertitel | Beschriftung auf Kachel und Symbol |
| Adresse | wohin der Start springt |
| Symbol | cloud · note · box · chip · folder · gear · globe · disk |
| Taste | Zifferntaste im Terminal-Modus |
| Wer-bin-ich | optional, siehe unten |
| Token-Schlüssel | nur für Apps mit Bearer-Token im localStorage statt Cookie |
Gespeichert wird die Liste als Ganzes; der Server prüft sie noch einmal und antwortet mit
dem, was er wirklich behalten hat. Eine Adresse ohne https:// kommt als Fehlermeldung
zurück, nicht als kaputter Eintrag.
Zwei Betriebsarten, ein Datenstand
| Terminal-Modus | Desktop-Modus | |
|---|---|---|
| Apps | Kacheln nebeneinander | Symbole auf der Fläche, Doppelklick öffnet |
| Fenster | Dialog in der Mitte | verschiebbar, minimierbar |
| unten | Statuszeile mit Tastenhinweisen | Taskleiste mit Startmenü |
Umschalten mit M, über Einstellungen → Betriebsart oder im Startmenü. Gleich bleiben
in beiden: Menüleiste, Palette, Einstellungen, App-Liste.
Tasten: 1 2 App starten · M Betriebsart · S Einstellungen · ? Hilfe ·
Esc schließt Startmenü, oberstes Fenster oder Dialog — in dieser Reihenfolge.
Wetter
Ein Pixelsymbol mit der Temperatur — wahlweise auf dem Schreibtisch, in der Leiste, in beidem oder nirgends. Zwei getrennte Schalter unter Einstellungen → Wetter, weil das zwei verschiedene Orte sind: Wer es beim Arbeiten in einer App sehen will, will es nicht zwangsläufig auch auf einer Seite, die er selten aufruft.
Die Stadt wird dort einmal gesucht und mit ihren Koordinaten gespeichert; sonst müsste jede Abfrage den Ort erneut suchen — zwei Anfragen nach draußen statt einer. Ohne Stadt bleibt das Wetter aus.
Der Server holt es, nicht der Browser. Die Leiste steht auf jeder Seite jeder App: Fragte sie selbst beim Wetterdienst an, ginge bei jedem Seitenaufruf aus jeder App eine Anfrage samt IP dorthin, und die CSP jeder App müsste den fremden Ursprung erlauben. So sieht der Dienst einen Server. Die Antwort gilt zehn Minuten — das Wetter ändert sich langsamer, als Seiten neu geladen werden.
Verwendet wird Open-Meteo: kein Zugangsschlüssel, kein Konto, nichts einzurichten. Ist der Dienst nicht erreichbar oder das Gerät offline, verschwindet das Symbol — lieber keins als eine Zahl von gestern.
Ändern lässt sich die Stadt nur auf dem Schreibtisch; ein Klick auf das Symbol in der Leiste führt dorthin. Die Leiste liest über den Schlüssel und darf nichts schreiben.
Die Leiste in Aether / InkNote
Eine Zeile ins frontend/index.html der App:
<script defer src="https://os.honeyy.duckdns.org/honeybar/honeybar.js"
data-app="aether"></script>
defer ist nicht optional: ohne wartet der Seitenaufbau der App auf das Skript.
Ist HoneyOS langsam oder aus, soll die Leiste den Start von Aether nicht bremsen.
data-app ist die Kennung aus der App-Liste. Die Liste holt sich die Leiste selbst von
/api/apps — mit deiner HoneyOS-Sitzung, weil alle Adressen unter derselben Domain liegen.
Freigegeben sind nur die Ursprünge, die selbst als App eingetragen sind: die App-Liste
ist zugleich ihre eigene CORS-Freigabe.
Sie rendert in einem Shadow DOM: Tailwind (Aether) und die InkNote-Palette kommen nicht
hinein, ihre Stile nicht hinaus. Sie schiebt den Seiteninhalt um 32 px nach unten
(data-push="none" legt sie stattdessen darüber). Rechnet die App mit voller Höhe:
.app-shell { height: calc(100vh - var(--honeybar-h, 0px)); }
Vorschau ohne Einbau: /honeybar/demo.html.
Die Leiste in fremde Apps einsetzen (Reverse Proxy)
Für Werkzeuge, die man nicht selbst geschrieben hat, gibt es keinen
<script>-Tag zum Ändern — den setzt der Reverse Proxy ein, während er die
Seite durchreicht. Getestet mit nginx gegen eine App mit gzip und eigener CSP:
location / {
proxy_pass http://127.0.0.1:8181;
proxy_set_header Host $host;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
# 1. Unkomprimiert anfordern — in einem gzip-Strom ist nichts zu ersetzen.
proxy_set_header Accept-Encoding "";
# 2. Die CSP der App ersetzen, nicht ergänzen. Zwei CSP-Kopfzeilen bedeuten
# nicht „mehr erlaubt", sondern „beide müssen zustimmen".
proxy_hide_header Content-Security-Policy;
add_header Content-Security-Policy "default-src 'self'; script-src 'self' https://honeyos.example.com; connect-src 'self' https://honeyos.example.com; style-src 'self' 'unsafe-inline'; img-src 'self' data:" always;
# 3. Nur HTML anfassen; JSON, Bilder und Downloads bleiben unberührt.
sub_filter_types text/html;
sub_filter_once on;
sub_filter '</head>' '<script defer src="https://honeyos.example.com/honeybar/honeybar.js" data-app="werkzeug"></script></head>';
}
Dazu muss der Ursprung dieser App in HoneyOS als App eingetragen sein — die
Liste ist zugleich die CORS-Freigabe. Auf den Ursprung genau: localhost und
127.0.0.1 sind für den Browser zwei verschiedene, ebenso http und https
oder ein abweichender Port. Passt er nicht, erscheint die Leiste mit leerer
App-Liste und in der Konsole steht ein CORS-Fehler.
Warum style-src 'unsafe-inline': Die Leiste bringt ihre Stile mit, im
Shadow DOM. Eine strenge CSP verbietet die — gemessen: die Leiste erscheint,
aber schwarz auf schwarz, ohne Röhre. Das ist eine echte Abschwächung der
CSP dieser App; viele fertige Werkzeuge brauchen unsafe-inline ohnehin für
sich selbst, aber wissen sollte man es. (Auflösbar, indem die Leiste ihre Stile
als eigene Datei ausliefert — steht in IDEAS.md.)
Apps mit COEP (alles mit WASM oder SharedArrayBuffer — BentoPDF etwa)
lehnen fremde Dateien ab, die sich nicht zur Einbettung bekennen. HoneyOS
liefert die Leiste deshalb mit Cross-Origin-Resource-Policy: cross-origin
aus. Ohne das erscheint dort keine Leiste, und in der Konsole steht nur
ERR_BLOCKED_BY_RESPONSE.NotSameOriginAfterDefaultedToSameOriginByCoep.
Das COEP der App bleibt dabei unangetastet — ihre eigenen Fähigkeiten also auch.
Zwei Bauarten. Die zweite ist die bessere, sobald die App eine eigene CSP schickt — und das tun die meisten:
| Skript von HoneyOS | Skript über die eigene Adresse | |
|---|---|---|
| CSP der App | muss ersetzt werden | unangetastet ('self' genügt) |
| CORS | Ursprung muss eingetragen sein | entfällt |
| COEP der App | braucht Cross-Origin-Resource-Policy |
entfällt |
HONEYOS_APPS_KEY |
steht im Quelltext der Seite | bleibt auf dem Server |
| Aufwand | eine sub_filter-Zeile |
drei location-Blöcke |
Bei der zweiten reicht der Einsetzer auch /honeybar/ und die zwei Abfragen der
Leiste durch, unter seiner Adresse. Für den Browser ist damit alles derselbe
Ursprung, und die drei Hürden fallen auf einmal weg. Durchgereicht werden dabei
nur /api/apps und /api/weather, und nur lesend (limit_except GET) —
ein pauschales /api/ hinge sonst die ganze HoneyOS-Schnittstelle unter die
Adresse der App.
Fertige Beispiele:
beispiele/bentopdf/— ein Dienst, alles über die eigene Adresse. Geprüft mitghcr.io/alam00000/bentopdf-simple, das eine strenge CSP und COEP mitbringt: Leiste, Apps und Wetter erscheinen, ohne dass an dessen Kopfzeilen etwas geändert wird.beispiele/mehrere-apps/— HoneyOS und ein Einsetzer für alle Dienste in einem Stapel. Am Host erkennt nginx, welcher Dienst gemeint ist; eine neue App sind zwei Zeilen in den Tabellen oben inleiste.conf. Das ist der Aufbau, den man haben will, sobald es mehr als ein Werkzeug ist — nicht ein Behälter je App, und nicht HoneyOS getrennt davon gepflegt.
Das Netz honeybar legt dieser Stapel selbst an, unter festem Namen. Die
fremden Dienste treten ihm bei (networks: [default, honeybar] und
honeybar: {external: true}); ihre eigenen ports: können dann ganz weg,
erreichbar ist nur noch der Einsetzer. Deshalb diesen Stapel zuerst starten. Ein Host, der in der Tabelle fehlt, bekommt 404 statt einer
geratenen Weiterleitung — sonst wird aus einem Tippfehler in Pangolin eine
stille Umleitung irgendwohin. WebSocket-Verbindungen (Uptime Kuma, Dashboards,
alles mit Live-Anzeige) gehen durch, dafür sorgt upgrade.conf.
Nur Pangolin davor? Traefik kann Antwortkörper nicht von sich aus ändern; dafür bräuchte es ein Plugin. Der kürzere Weg ist ein kleiner nginx zwischen Pangolin und der App, der nichts tut außer einsetzen:
leiste:
image: nginx:alpine
restart: unless-stopped
volumes: [./leiste.conf:/etc/nginx/conf.d/default.conf:ro]
# Pangolin zeigt jetzt hierher statt direkt auf die App.
Geprüft mit BentoPDF: Es schickt keine CSP, also genügen proxy_pass,
Accept-Encoding "" und die sub_filter-Zeile — die CSP-Zeilen oben braucht
nur, wessen App selbst eine schickt.
Was dabei zu erwarten ist:
- Das Layout der fremden App kennt die Leiste nicht. Rechnet sie mit
100vh, wird die Seite um 32 px zu hoch (Bildlaufleiste) — ihr CSS lässt sich nicht anpassen wie das eigene. Dann hilftdata-push="none": Die Leiste legt sich darüber, statt zu schieben. Verdeckt dafür die oberste Zeile. - Apps mit eigener Kopfleiste sehen doppelt belegt aus. Geschmackssache.
- Anmeldeseiten, iframes, Downloads bekommen die Leiste ebenfalls, soweit
sie HTML sind.
sub_filterunterscheidet das nicht. - Andere Proxys: Caddy braucht ein Zusatzmodul (
replace-response), Traefik ein Plugin für den Antwortkörper. nginx kann es ohne Erweiterung.
Wer ist wo angemeldet
Das Feld Wer-bin-ich ist der Pfad, unter dem eine App „wer bin ich" beantwortet
(relativ zur Adresse oder absolut). Aus der Antwort wird der Anzeigename gefischt —
display_name, displayName, name, username, auch verschachtelt unter user.
Gelesen wird das an zwei Stellen, und die verhalten sich unterschiedlich:
- Die Leiste in der App fragt ihre eigene App. Gleicher Ursprung → funktioniert sofort, ohne Änderung an Aether oder InkNote.
- Der Desktop auf
os.…fragt über die Domaingrenze. Dafür muss die App diesen Ursprung erlauben:- InkNote:
ALLOWED_ORIGINS=https://os.honeyy.duckdns.org - Aether: CORS mit
Access-Control-Allow-Credentials— noch nicht vorhanden
- InkNote:
Fehlt das, bleibt die Anzeige leer und sonst passiert nichts.
Voraussetzung: alle Adressen unter derselben Domain (*.honeyy.duckdns.org). Sonst
behandelt der Browser sie als fremde Site und schickt die Sitzung gar nicht erst mit.
Entwickeln
docker compose -f docker-compose.dev.yml up -d --build # → http://localhost:8088
go test ./... # Anmeldeablauf, CSRF, Prüfungen
Der Dev-Betrieb läuft ohne Anmeldung. Die Oberfläche steckt per go:embed im Binary —
nach Änderungen an web/ also neu bauen, ein Reload allein genügt nicht.
main.go Konfiguration, Routen, statische Auslieferung
auth.go OIDC mit PKCE, Sitzungscookie, CSRF
store.go die JSON-Datei: Apps, Nutzer, Einstellungen
auth_test.go falscher OIDC-Anbieter — der ganze Anmeldeweg im Test
web/ index.html · style.css · os.js · honeybar/ · looks/
Die Tests fahren einen echten OIDC-Anbieter mit eigenem Schlüssel hoch und gehen den Weg einmal ganz durch. Wenn die grün sind, liegt ein Anmeldeproblem am Anbieter oder an der Konfiguration, nicht am Code.
Bauen und schieben
./build.sh # Tag kommt aus `const Version` in main.go, dazu :latest
./build.sh 1.0-test # abweichender Tag, falls nötig
Die Version steht an genau einer Stelle: const Version in main.go.
build.sh liest sie von dort, die Oberfläche holt sie über /api/public. Vorher
stand sie zusätzlich in os.js — dann hiess das Image 0.4 und der Schreibtisch
zeigte 0.2.
Wann sie steigt (Marcs Regel, 25.08.2026): nicht bei jeder Kleinigkeit. Sonst steht in zwei Wochen 0.30 da, und die Zahl sagt nichts mehr — eine Versionsnummer soll unterscheidbare Stände benennen, nicht Arbeitsschritte zählen.
- Steigt: neue Fähigkeit, geänderte Bedienung, neuer Pfad oder neue Einstellung — alles, wofür man wissen will, ob der Server es schon kann.
- Steigt nicht: Fehlerbehebung an frisch Gebautem, Feinschliff am Aussehen, Text, Dokumentation, Aufräumen.
Das Abbild wird trotzdem gebaut und geschoben — nur unter demselben Tag und
:latest. Wer wissen will, was genau läuft, schaut in git log; dafür ist die
Versionsnummer zu grob.
Grenzen, die man kennen sollte
- Die Lampe an der Kachel ist kein Health-Check. Bei einer fremden Domain darf der Browser nur sehen, dass geantwortet wurde. Ein 500er sähe aus wie „online".
- Die App-Liste ist für alle gleich. Wer angemeldet ist, darf sie ändern — das ist für eine Handvoll Konten gewollt und wäre für mehr Leute zu wenig.
- Ein Angemeldeter kann jede Adresse eintragen. Der Server prüft nur, dass es eine http(s)-Adresse ist. Das ist zugleich die CORS-Freigabe der Leiste, also nicht gedankenlos etwas Fremdes eintragen.
Was als Nächstes ansteht
- CORS in Aether für
os.…, damit der Desktop den Anmeldestand sehen kann. - Überall abmelden in der Leiste — braucht pro App den CSRF-Weg zum Logout.
- Fenster mit Inhalt statt nur Verweisen: „letzte Dateien", „letzte Notizen".