Apps, die COEP „require-corp" setzen — alles mit WASM oder SharedArrayBuffer, etwa BentoPDF — lehnen jede fremde Datei ab, die sich nicht ausdruecklich zur Einbettung bekennt. Genau das ist der Zweck der Leiste, also sagt sie es jetzt. Die Alternative waere gewesen, im Proxy das COEP der App zu entfernen. Das haette ihr die Faehigkeiten genommen, fuer die sie es setzt. Gefunden beim Einsetzen in BentoPDF hinter einem nginx. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# HoneyOS
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Ein Retro-Schreibtisch vor den eigenen Apps. Amber-CRT, Boot-Log, zwei Betriebsarten,
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Anmeldung über den eigenen OIDC-Anbieter — und dieselbe Leiste zum Einhängen in die Apps.
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**Was es ist:** eine Oberfläche davor. Jede App bleibt ihre eigene PWA auf ihrer eigenen
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Domain mit ihrer eigenen Anmeldung. HoneyOS ist der Startpunkt, der Umschalter und die
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gemeinsame Leiste — **kein Rahmen, der die Apps einsperrt** (kein iframe).
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**Wo der Zustand liegt:** im Server. Die App-Liste gilt für alle, die Einstellungen gehören
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je Nutzer — deshalb sieht dein HoneyOS auf jedem Gerät gleich aus, an dem du angemeldet bist.
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Der Browser hält dieselben Einstellungen nur als Vorschuss, damit die Röhre beim Laden nicht
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in der falschen Farbe aufflackert.
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## Betrieb
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```bash
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mkdir -p /srv/honeyos && chown 1000:1000 /srv/honeyos
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cp .env.example .env # PUBLIC_URL, SESSION_SECRET, OIDC-Zugang
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docker login gitea.honeyy.duckdns.org
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docker compose pull && docker compose up -d
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```
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Zu sichern ist genau eine Datei: `${HONEYOS_DATA_DIR}/honeyos.json`. Darin stehen die Apps
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und die Einstellungen je Nutzer. Sichere sie zusammen mit der `.env` — ohne
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`HONEYOS_SESSION_SECRET` müssen sich alle neu anmelden, mehr passiert aber nicht.
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`/healthz` antwortet mit `ok`. Hinter deinem Reverse Proxy braucht es nichts Besonderes,
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außer dass `X-Forwarded-Proto: https` durchkommt — sonst setzt HoneyOS das Sitzungscookie
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ohne `Secure`.
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## Anmeldung — zwei Wege, einer davon reicht
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**A · Ein Proxy davor macht die Tür** (Pangolin, Authelia, …). Dann in der `.env`:
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```dotenv
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HONEYOS_PROXY_AUTH=true
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# HONEYOS_USER_HEADER=Remote-User # optional, trennt die Einstellungen je Nutzer
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```
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HoneyOS fragt dann nicht noch einmal — kein zweiter Anmeldeschirm. **Der
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Container darf in diesem Betrieb nur über den Proxy erreichbar sein**, denn er
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prüft selbst nichts mehr.
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**B · HoneyOS meldet selbst an**, mit eigenem Anmeldeschirm über deinen
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OIDC-Anbieter. In PocketID einen Client anlegen und als Rückrufadresse **exakt**
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`<PUBLIC_URL>/api/auth/callback` eintragen. HoneyOS schickt PKCE mit, braucht
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aber trotzdem ein Client-Geheimnis — also **keinen „public client"**.
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```dotenv
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HONEYOS_SESSION_SECRET=… # openssl rand -hex 32
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HONEYOS_OIDC_ISSUER=https://id.example.com
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HONEYOS_OIDC_CLIENT_ID=honeyos
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HONEYOS_OIDC_CLIENT_SECRET=…
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HONEYOS_BUTTON_LABEL=Anmelden mit PocketID
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```
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Wer nicht angemeldet ist, sieht nur den Anmeldeschirm — keine App-Liste, keine
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Namen. Die Sitzung ist ein signiertes Cookie ohne Gegenstück im Server: ein
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Neustart wirft niemanden hinaus. Sie hält 30 Tage.
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**Weder A noch B** heißt: offen für jeden. Sagt beim Start deutlich, dass das
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nur zum Entwickeln taugt.
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## Wenn HoneyOS auf einer anderen Site liegt als die Apps
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Der Browser behandelt `honeyos.duckdns.org` und `cloud.honeyy.duckdns.org` als
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**fremde Sites** — `duckdns.org` steht auf der Public-Suffix-Liste, die
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gemeinsame Endung zählt also nicht. Folge: Bei der Anfrage aus einer App heraus
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schickt der Browser die HoneyOS-Sitzung **nicht** mit.
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Damit die Leiste trotzdem eine App-Liste bekommt:
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```dotenv
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HONEYOS_APPS_KEY=… # openssl rand -hex 16
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```
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und derselbe Wert im Skript-Tag der App:
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```html
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<script defer src="https://honeyos.duckdns.org/honeybar/honeybar.js"
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data-app="aether" data-key="…"></script>
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```
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Der Schlüssel steht damit in der App, die ohnehin nur Berechtigte sehen. Ohne
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ihn antwortet `/api/apps` mit 401 — auch im Proxy-Betrieb, gerade weil dieser
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Pfad im Proxy von der Anmeldung befreit sein muss.
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Zweite Schranke, unabhängig davon: HoneyOS gibt die Liste nur an Ursprünge
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heraus, die **selbst als App eingetragen** sind. Eine fremde Seite scheitert
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also an CORS, selbst mit richtigem Schlüssel.
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**Was auf zwei Sites nicht geht:** der Anmeldestand auf den Kacheln des
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Schreibtischs (fragt über die Domaingrenze). Der Name *in der Leiste* geht
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weiterhin — den holt sie bei der App selbst, gleicher Ursprung.
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Liegen alle Adressen unter derselben Domain (`os.honeyy…`, `cloud.honeyy…`),
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entfällt der Schlüssel und alles funktioniert ohne Einschränkung.
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## Apps anlegen
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**In der Oberfläche**, nicht in der `.env`: *Einstellungen → Programme* oder die Kachel
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„+ app hinzufügen". Pro App:
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| Feld | wofür |
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|---|---|
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| Kennung | klein, ohne Leerzeichen — muss zu `data-app` der Leiste passen |
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| Name, Untertitel | Beschriftung auf Kachel und Symbol |
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| Adresse | wohin der Start springt |
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| Symbol | cloud · note · box · chip · folder · gear · globe · disk |
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| Taste | Zifferntaste im Terminal-Modus |
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| Wer-bin-ich | optional, siehe unten |
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| Token-Schlüssel | nur für Apps mit Bearer-Token im localStorage statt Cookie |
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Gespeichert wird die Liste als Ganzes; der Server prüft sie noch einmal und antwortet mit
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dem, was er wirklich behalten hat. Eine Adresse ohne `https://` kommt als Fehlermeldung
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zurück, nicht als kaputter Eintrag.
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## Zwei Betriebsarten, ein Datenstand
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| | Terminal-Modus | Desktop-Modus |
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|---|---|---|
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| Apps | Kacheln nebeneinander | Symbole auf der Fläche, Doppelklick öffnet |
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| Fenster | Dialog in der Mitte | verschiebbar, minimierbar |
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| unten | Statuszeile mit Tastenhinweisen | Taskleiste mit Startmenü |
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Umschalten mit **`M`**, über *Einstellungen → Betriebsart* oder im Startmenü. Gleich bleiben
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in beiden: Menüleiste, Palette, Einstellungen, App-Liste.
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**Tasten:** `1` `2` App starten · `M` Betriebsart · `S` Einstellungen · `?` Hilfe ·
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`Esc` schließt Startmenü, oberstes Fenster oder Dialog — in dieser Reihenfolge.
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## Wetter
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Ein Pixelsymbol mit der Temperatur — wahlweise auf dem Schreibtisch, in der
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Leiste, in beidem oder nirgends. Zwei getrennte Schalter unter
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*Einstellungen → Wetter*, weil das zwei verschiedene Orte sind: Wer es beim
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Arbeiten in einer App sehen will, will es nicht zwangsläufig auch auf einer
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Seite, die er selten aufruft.
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Die Stadt wird dort einmal gesucht und **mit ihren Koordinaten** gespeichert;
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sonst müsste jede Abfrage den Ort erneut suchen — zwei Anfragen nach draußen
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statt einer. Ohne Stadt bleibt das Wetter aus.
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**Der Server holt es, nicht der Browser.** Die Leiste steht auf jeder Seite
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jeder App: Fragte sie selbst beim Wetterdienst an, ginge bei jedem Seitenaufruf
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aus jeder App eine Anfrage samt IP dorthin, und die CSP jeder App müsste den
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fremden Ursprung erlauben. So sieht der Dienst einen Server. Die Antwort gilt
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zehn Minuten — das Wetter ändert sich langsamer, als Seiten neu geladen werden.
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Verwendet wird [Open-Meteo](https://open-meteo.com): kein Zugangsschlüssel, kein
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Konto, nichts einzurichten. Ist der Dienst nicht erreichbar oder das Gerät
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offline, verschwindet das Symbol — lieber keins als eine Zahl von gestern.
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Ändern lässt sich die Stadt nur auf dem Schreibtisch; ein Klick auf das Symbol
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in der Leiste führt dorthin. Die Leiste liest über den Schlüssel und darf nichts
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schreiben.
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## Die Leiste in Aether / InkNote
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Eine Zeile ins `frontend/index.html` der App:
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```html
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<script defer src="https://os.honeyy.duckdns.org/honeybar/honeybar.js"
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data-app="aether"></script>
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```
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`defer` ist nicht optional: ohne wartet der Seitenaufbau der App auf das Skript.
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Ist HoneyOS langsam oder aus, soll die Leiste den Start von Aether nicht bremsen.
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`data-app` ist die Kennung aus der App-Liste. Die Liste holt sich die Leiste selbst von
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`/api/apps` — mit deiner HoneyOS-Sitzung, weil alle Adressen unter derselben Domain liegen.
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**Freigegeben sind nur die Ursprünge, die selbst als App eingetragen sind**: die App-Liste
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ist zugleich ihre eigene CORS-Freigabe.
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Sie rendert in einem **Shadow DOM**: Tailwind (Aether) und die InkNote-Palette kommen nicht
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hinein, ihre Stile nicht hinaus. Sie schiebt den Seiteninhalt um 32 px nach unten
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(`data-push="none"` legt sie stattdessen darüber). Rechnet die App mit voller Höhe:
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```css
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.app-shell { height: calc(100vh - var(--honeybar-h, 0px)); }
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```
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Vorschau ohne Einbau: `/honeybar/demo.html`.
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## Die Leiste in fremde Apps einsetzen (Reverse Proxy)
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Für Werkzeuge, die man **nicht selbst geschrieben hat**, gibt es keinen
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`<script>`-Tag zum Ändern — den setzt der Reverse Proxy ein, während er die
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Seite durchreicht. Getestet mit nginx gegen eine App mit gzip und eigener CSP:
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```nginx
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location / {
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proxy_pass http://127.0.0.1:8181;
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proxy_set_header Host $host;
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proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
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proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
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# 1. Unkomprimiert anfordern — in einem gzip-Strom ist nichts zu ersetzen.
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proxy_set_header Accept-Encoding "";
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# 2. Die CSP der App ersetzen, nicht ergänzen. Zwei CSP-Kopfzeilen bedeuten
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# nicht „mehr erlaubt", sondern „beide müssen zustimmen".
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proxy_hide_header Content-Security-Policy;
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add_header Content-Security-Policy "default-src 'self'; script-src 'self' https://honeyos.example.com; connect-src 'self' https://honeyos.example.com; style-src 'self' 'unsafe-inline'; img-src 'self' data:" always;
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# 3. Nur HTML anfassen; JSON, Bilder und Downloads bleiben unberührt.
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sub_filter_types text/html;
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sub_filter_once on;
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sub_filter '</head>' '<script defer src="https://honeyos.example.com/honeybar/honeybar.js" data-app="werkzeug"></script></head>';
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}
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```
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Dazu muss der Ursprung dieser App **in HoneyOS als App eingetragen** sein — die
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Liste ist zugleich die CORS-Freigabe.
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**Warum `style-src 'unsafe-inline'`:** Die Leiste bringt ihre Stile mit, im
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Shadow DOM. Eine strenge CSP verbietet die — gemessen: die Leiste erscheint,
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aber schwarz auf schwarz, ohne Röhre. Das ist eine echte Abschwächung der
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CSP dieser App; viele fertige Werkzeuge brauchen `unsafe-inline` ohnehin für
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sich selbst, aber wissen sollte man es. (Auflösbar, indem die Leiste ihre Stile
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als eigene Datei ausliefert — steht in [IDEAS.md](IDEAS.md).)
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**Apps mit COEP** (alles mit WASM oder SharedArrayBuffer — BentoPDF etwa)
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lehnen fremde Dateien ab, die sich nicht zur Einbettung bekennen. HoneyOS
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liefert die Leiste deshalb mit `Cross-Origin-Resource-Policy: cross-origin`
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aus. Ohne das erscheint dort keine Leiste, und in der Konsole steht nur
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`ERR_BLOCKED_BY_RESPONSE.NotSameOriginAfterDefaultedToSameOriginByCoep`.
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Das COEP der App bleibt dabei unangetastet — ihre eigenen Fähigkeiten also auch.
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**Nur Pangolin davor?** Traefik kann Antwortkörper nicht von sich aus ändern;
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dafür bräuchte es ein Plugin. Der kürzere Weg ist ein kleiner nginx *zwischen*
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Pangolin und der App, der nichts tut außer einsetzen:
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```yaml
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leiste:
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image: nginx:alpine
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restart: unless-stopped
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volumes: [./leiste.conf:/etc/nginx/conf.d/default.conf:ro]
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# Pangolin zeigt jetzt hierher statt direkt auf die App.
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```
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Geprüft mit BentoPDF: Es schickt keine CSP, also genügen `proxy_pass`,
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`Accept-Encoding ""` und die `sub_filter`-Zeile — die CSP-Zeilen oben braucht
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nur, wessen App selbst eine schickt.
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**Was dabei zu erwarten ist:**
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- **Das Layout der fremden App kennt die Leiste nicht.** Rechnet sie mit
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`100vh`, wird die Seite um 32 px zu hoch (Bildlaufleiste) — ihr CSS lässt
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sich nicht anpassen wie das eigene. Dann hilft `data-push="none"`: Die Leiste
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legt sich darüber, statt zu schieben. Verdeckt dafür die oberste Zeile.
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- **Apps mit eigener Kopfleiste** sehen doppelt belegt aus. Geschmackssache.
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- **Anmeldeseiten, iframes, Downloads** bekommen die Leiste ebenfalls, soweit
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sie HTML sind. `sub_filter` unterscheidet das nicht.
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- **Andere Proxys:** Caddy braucht ein Zusatzmodul (`replace-response`),
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Traefik ein Plugin für den Antwortkörper. nginx kann es ohne Erweiterung.
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## Wer ist wo angemeldet
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Das Feld **Wer-bin-ich** ist der Pfad, unter dem eine App „wer bin ich" beantwortet
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(relativ zur Adresse oder absolut). Aus der Antwort wird der Anzeigename gefischt —
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`display_name`, `displayName`, `name`, `username`, auch verschachtelt unter `user`.
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Gelesen wird das an zwei Stellen, und die verhalten sich **unterschiedlich**:
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1. **Die Leiste in der App** fragt ihre eigene App. Gleicher Ursprung → funktioniert
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sofort, ohne Änderung an Aether oder InkNote.
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2. **Der Desktop auf `os.…`** fragt über die Domaingrenze. Dafür muss die App diesen
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Ursprung erlauben:
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- InkNote: `ALLOWED_ORIGINS=https://os.honeyy.duckdns.org`
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- Aether: CORS mit `Access-Control-Allow-Credentials` — noch nicht vorhanden
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Fehlt das, bleibt die Anzeige leer und sonst passiert nichts.
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**Voraussetzung:** alle Adressen unter derselben Domain (`*.honeyy.duckdns.org`). Sonst
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behandelt der Browser sie als fremde Site und schickt die Sitzung gar nicht erst mit.
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## Entwickeln
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```bash
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docker compose -f docker-compose.dev.yml up -d --build # → http://localhost:8088
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go test ./... # Anmeldeablauf, CSRF, Prüfungen
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```
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Der Dev-Betrieb läuft **ohne Anmeldung**. Die Oberfläche steckt per `go:embed` im Binary —
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nach Änderungen an `web/` also neu bauen, ein Reload allein genügt nicht.
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```
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main.go Konfiguration, Routen, statische Auslieferung
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auth.go OIDC mit PKCE, Sitzungscookie, CSRF
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store.go die JSON-Datei: Apps, Nutzer, Einstellungen
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auth_test.go falscher OIDC-Anbieter — der ganze Anmeldeweg im Test
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web/ index.html · style.css · os.js · honeybar/ · looks/
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```
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Die Tests fahren einen echten OIDC-Anbieter mit eigenem Schlüssel hoch und gehen den Weg
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einmal ganz durch. Wenn die grün sind, liegt ein Anmeldeproblem am Anbieter oder an der
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Konfiguration, nicht am Code.
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## Bauen und schieben
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```bash
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./build.sh # Tag kommt aus `const Version` in main.go, dazu :latest
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./build.sh 1.0-test # abweichender Tag, falls nötig
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```
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**Die Version steht an genau einer Stelle:** `const Version` in `main.go`.
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`build.sh` liest sie von dort, die Oberfläche holt sie über `/api/public`. Vorher
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stand sie zusätzlich in `os.js` — dann hiess das Image 0.4 und der Schreibtisch
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zeigte 0.2.
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**Wann sie steigt (Marcs Regel, 25.08.2026): nicht bei jeder Kleinigkeit.**
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Sonst steht in zwei Wochen 0.30 da, und die Zahl sagt nichts mehr — eine
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Versionsnummer soll unterscheidbare Stände benennen, nicht Arbeitsschritte
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zählen.
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- **Steigt:** neue Fähigkeit, geänderte Bedienung, neuer Pfad oder neue
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Einstellung — alles, wofür man wissen will, ob der Server es schon kann.
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- **Steigt nicht:** Fehlerbehebung an frisch Gebautem, Feinschliff am Aussehen,
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Text, Dokumentation, Aufräumen.
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Das Abbild wird trotzdem gebaut und geschoben — nur unter demselben Tag und
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`:latest`. Wer wissen will, was genau läuft, schaut in `git log`; dafür ist die
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Versionsnummer zu grob.
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## Grenzen, die man kennen sollte
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- **Die Lampe an der Kachel ist kein Health-Check.** Bei einer fremden Domain darf der
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Browser nur sehen, *dass* geantwortet wurde. Ein 500er sähe aus wie „online".
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- **Die App-Liste ist für alle gleich.** Wer angemeldet ist, darf sie ändern — das ist für
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eine Handvoll Konten gewollt und wäre für mehr Leute zu wenig.
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- **Ein Angemeldeter kann jede Adresse eintragen.** Der Server prüft nur, dass es eine
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http(s)-Adresse ist. Das ist zugleich die CORS-Freigabe der Leiste, also nicht
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gedankenlos etwas Fremdes eintragen.
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## Was als Nächstes ansteht
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1. **CORS in Aether** für `os.…`, damit der Desktop den Anmeldestand sehen kann.
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2. **Überall abmelden** in der Leiste — braucht pro App den CSRF-Weg zum Logout.
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3. **Fenster mit Inhalt** statt nur Verweisen: „letzte Dateien", „letzte Notizen".
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