marcandClaude Opus 5 510525e2d0 fix(honeybar): eingeklappt trug der Strich fest verdrahtetes Bernstein
Und einklappen ging nur einmal: mount() haengte seine Zuhoerer selbst an, also
hatte sie doppelt, wer die HoneyBar ueber den Strich zurueckholte. Der Klick
aufs Menue oeffnete und schloss es im selben Zug — der Punkt "honeybar
einklappen" war damit unerreichbar. Das Verdrahten passiert jetzt einmal.

Nachgestellt mit gruener Roehre: Strich gruen, aus- und wieder einklappen
funktioniert beliebig oft.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-29 17:39:31 +02:00
2026-08-29 15:41:05 +02:00

HoneyOS

Ein Retro-Schreibtisch vor den eigenen Apps. Amber-CRT, Boot-Log, zwei Betriebsarten, Anmeldung über den eigenen OIDC-Anbieter — und dieselbe HoneyBar zum Einhängen in die Apps.

Was es ist: eine Oberfläche davor. Jede App bleibt ihre eigene PWA auf ihrer eigenen Domain mit ihrer eigenen Anmeldung. HoneyOS ist der Startpunkt, der Umschalter und die gemeinsame HoneyBar — kein Rahmen, der die Apps einsperrt (kein iframe).

Wo der Zustand liegt: im Server. Die App-Liste gilt für alle, die Einstellungen gehören je Nutzer — deshalb sieht dein HoneyOS auf jedem Gerät gleich aus, an dem du angemeldet bist. Der Browser hält dieselben Einstellungen nur als Vorschuss, damit die Röhre beim Laden nicht in der falschen Farbe aufflackert.

Betrieb

mkdir -p /srv/honeyos && chown 1000:1000 /srv/honeyos
cp .env.example .env          # PUBLIC_URL, SESSION_SECRET, OIDC-Zugang
docker login gitea.honeyy.duckdns.org
docker compose pull && docker compose up -d

Zu sichern ist genau eine Datei: ${HONEYOS_DATA_DIR}/honeyos.json. Darin stehen die Apps und die Einstellungen je Nutzer. Sichere sie zusammen mit der .env — ohne HONEYOS_SESSION_SECRET müssen sich alle neu anmelden, mehr passiert aber nicht.

/healthz antwortet mit ok. Hinter deinem Reverse Proxy braucht es nichts Besonderes, außer dass X-Forwarded-Proto: https durchkommt — sonst setzt HoneyOS das Sitzungscookie ohne Secure.

Anmeldung — zwei Wege, einer davon reicht

A · Ein Proxy davor macht die Tür (Pangolin, Authelia, …). Dann in der .env:

HONEYOS_PROXY_AUTH=true
# HONEYOS_USER_HEADER=Remote-User   # optional, trennt die Einstellungen je Nutzer

HoneyOS fragt dann nicht noch einmal — kein zweiter Anmeldeschirm. Der Container darf in diesem Betrieb nur über den Proxy erreichbar sein, denn er prüft selbst nichts mehr.

B · HoneyOS meldet selbst an, mit eigenem Anmeldeschirm über deinen OIDC-Anbieter. In PocketID einen Client anlegen und als Rückrufadresse exakt <PUBLIC_URL>/api/auth/callback eintragen. HoneyOS schickt PKCE mit, braucht aber trotzdem ein Client-Geheimnis — also keinen „public client".

HONEYOS_SESSION_SECRET=…            # openssl rand -hex 32
HONEYOS_OIDC_ISSUER=https://id.example.com
HONEYOS_OIDC_CLIENT_ID=honeyos
HONEYOS_OIDC_CLIENT_SECRET=…
HONEYOS_BUTTON_LABEL=Anmelden mit PocketID

Wer nicht angemeldet ist, sieht nur den Anmeldeschirm — keine App-Liste, keine Namen. Die Sitzung ist ein signiertes Cookie ohne Gegenstück im Server: ein Neustart wirft niemanden hinaus. Sie hält 30 Tage.

Weder A noch B heißt: offen für jeden. Sagt beim Start deutlich, dass das nur zum Entwickeln taugt.

Wenn HoneyOS auf einer anderen Site liegt als die Apps

Der Browser behandelt honeyos.duckdns.org und cloud.honeyy.duckdns.org als fremde Sites — duckdns.org steht auf der Public-Suffix-Liste, die gemeinsame Endung zählt also nicht. Folge: Bei der Anfrage aus einer App heraus schickt der Browser die HoneyOS-Sitzung nicht mit.

Damit die HoneyBar trotzdem eine App-Liste bekommt:

HONEYOS_APPS_KEY=…                  # openssl rand -hex 16

und derselbe Wert im Skript-Tag der App:

<script defer src="https://honeyos.duckdns.org/honeybar/honeybar.js"
        data-app="aether" data-key="…"></script>

Der Schlüssel steht damit in der App, die ohnehin nur Berechtigte sehen. Ohne ihn antwortet /api/apps mit 401 — auch im Proxy-Betrieb, gerade weil dieser Pfad im Proxy von der Anmeldung befreit sein muss.

Zweite Schranke, unabhängig davon: HoneyOS gibt die Liste nur an Ursprünge heraus, die selbst als App eingetragen sind. Eine fremde Seite scheitert also an CORS, selbst mit richtigem Schlüssel.

Was auf zwei Sites nicht geht: der Anmeldestand auf den Kacheln des Schreibtischs (fragt über die Domaingrenze). Der Name in der HoneyBar geht weiterhin — den holt sie bei der App selbst, gleicher Ursprung.

Liegen alle Adressen unter derselben Domain (os.honeyy…, cloud.honeyy…), entfällt der Schlüssel und alles funktioniert ohne Einschränkung.

Apps anlegen

In der Oberfläche, nicht in der .env: Einstellungen → Programme oder die Kachel „+ app hinzufügen". Pro App:

Feld wofür
ID klein, ohne Leerzeichen — muss zu data-app der HoneyBar passen
Name, Untertitel Beschriftung auf Kachel und Symbol
Adresse wohin der Start springt
Symbol cloud · note · box · chip · folder · gear · globe · disk
Taste Zifferntaste im Terminal-Modus
Wer-bin-ich optional, siehe unten
Token-Schlüssel nur für Apps mit Bearer-Token im localStorage statt Cookie

Gespeichert wird die Liste als Ganzes; der Server prüft sie noch einmal und antwortet mit dem, was er wirklich behalten hat. Eine Adresse ohne https:// kommt als Fehlermeldung zurück, nicht als kaputter Eintrag.

Zwei Betriebsarten, ein Datenstand

Terminal-Modus Desktop-Modus
Apps Kacheln nebeneinander Symbole auf der Fläche, Doppelklick öffnet
Fenster Dialog in der Mitte verschiebbar, minimierbar
unten Statuszeile mit Tastenhinweisen Taskleiste mit Startmenü

Umschalten mit M, über Einstellungen → Betriebsart oder im Startmenü. Gleich bleiben in beiden: Menüleiste, Palette, Einstellungen, App-Liste.

Tasten: 1 2 App starten · M Betriebsart · S Einstellungen · ? Hilfe · Esc schließt Startmenü, oberstes Fenster oder Dialog — in dieser Reihenfolge.

Wetter

Ein Pixelsymbol mit der Temperatur — wahlweise auf dem Schreibtisch, in der HoneyBar, in beidem oder nirgends. Zwei getrennte Schalter unter Einstellungen → Wetter, weil das zwei verschiedene Orte sind: Wer es beim Arbeiten in einer App sehen will, will es nicht zwangsläufig auch auf einer Seite, die er selten aufruft.

Die Stadt wird dort einmal gesucht und mit ihren Koordinaten gespeichert; sonst müsste jede Abfrage den Ort erneut suchen — zwei Anfragen nach draußen statt einer. Ohne Stadt bleibt das Wetter aus.

Der Server holt es, nicht der Browser. Die HoneyBar steht auf jeder Seite jeder App: Fragte sie selbst beim Wetterdienst an, ginge bei jedem Seitenaufruf aus jeder App eine Anfrage samt IP dorthin, und die CSP jeder App müsste den fremden Ursprung erlauben. So sieht der Dienst einen Server. Die Antwort gilt zehn Minuten — das Wetter ändert sich langsamer, als Seiten neu geladen werden.

Verwendet wird Open-Meteo: kein Zugangsschlüssel, kein Konto, nichts einzurichten. Ist der Dienst nicht erreichbar oder das Gerät offline, verschwindet das Symbol — lieber keins als eine Zahl von gestern.

Ändern lässt sich die Stadt nur auf dem Schreibtisch; ein Klick auf das Symbol in der HoneyBar führt dorthin. Die HoneyBar liest über den Schlüssel und darf nichts schreiben.

Die HoneyBar in deine Apps bringen

Es gibt zwei Wege, und welcher gilt, hängt an einer einzigen Frage: Kannst du den Quelltext der App ändern?

Weg 1 — selbst geschrieben Weg 2 — fertig bezogen
Beispiele Aether, InkNote BentoPDF, Uptime Kuma, alles aus einem Image
Einbau die App lädt die HoneyBar selbst ein nginx davor setzt sie ein
Umstellen eine Zeile in der .env zwei Zeilen in der Proxy-Tabelle
Layout passt sich an (--honeybar-h) bleibt, wie die App es macht

Beide Wege ergeben dieselbe HoneyBar; die App-Liste, die Farben und das Wetter kommen ohnehin aus HoneyOS.

Weg 1 — Apps, die du selbst schreibst

Eine Zeile im HTML der App:

<script defer src="https://honeyos.duckdns.org/honeybar/honeybar.js"
        data-app="aether"></script>

defer ist nicht optional: ohne wartet der Seitenaufbau der App auf das Skript. Ist HoneyOS langsam oder aus, soll die HoneyBar den Start von Aether nicht bremsen.

Aether und InkNote machen es einen Schritt anders — und das ist die bessere Art: Sie laden die HoneyBar zur Laufzeit, die Adresse kommt aus ihrer eigenen .env (HONEYBAR_ORIGIN) über einen kleinen Endpunkt der App. Der Grund ist Erfahrung: Ein fertiges Abbild wird gezogen, nicht gebaut — was beim Bauen ins HTML geschrieben wird, lässt sich hinterher nicht mehr ändern. Und der Service Worker einer PWA hebt ganze Antworten auf, samt Kopfzeilen; eine ins HTML eingefrorene Adresse überlebt dort jede Konfigurationsänderung.

data-app ist die ID aus der App-Liste. Die Liste holt sich die HoneyBar selbst von /api/apps — mit deiner HoneyOS-Sitzung, weil alle Adressen unter derselben Domain liegen. Freigegeben sind nur die Ursprünge, die selbst als App eingetragen sind: die App-Liste ist zugleich ihre eigene CORS-Freigabe.

Sie rendert in einem Shadow DOM: Tailwind (Aether) und die InkNote-Palette kommen nicht hinein, ihre Stile nicht hinaus. Sie schiebt den Seiteninhalt um 32 px nach unten (data-push="none" legt sie stattdessen darüber). Rechnet die App mit voller Höhe:

.app-shell { height: calc(100vh - var(--honeybar-h, 0px)); }

Vorschau ohne Einbau: /honeybar/demo.html.

Weg 2 — fertige Apps: ein Einsetzer davor

Für Werkzeuge, die man nicht selbst geschrieben hat, gibt es keinen <script>-Tag zum Ändern — den setzt ein kleiner nginx ein, während er die Seite durchreicht:

außen ──► Pangolin ──► honeybar (nginx) ──► app:8080
          TLS, Auth      setzt eine Zeile ein, reicht sonst nur durch

Ein Reverse Proxy hinter dem Reverse Proxy also, mit klarer Arbeitsteilung. Getestet mit nginx gegen eine App mit gzip und eigener CSP:

location / {
    proxy_pass http://127.0.0.1:8181;
    proxy_set_header Host $host;
    proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
    proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;

    # 1. Unkomprimiert anfordern — in einem gzip-Strom ist nichts zu ersetzen.
    proxy_set_header Accept-Encoding "";

    # 2. Die CSP der App ersetzen, nicht ergänzen. Zwei CSP-Kopfzeilen bedeuten
    #    nicht „mehr erlaubt", sondern „beide müssen zustimmen".
    proxy_hide_header Content-Security-Policy;
    add_header Content-Security-Policy "default-src 'self'; script-src 'self' https://honeyos.example.com; connect-src 'self' https://honeyos.example.com; style-src 'self' 'unsafe-inline'; img-src 'self' data:" always;

    # 3. Nur HTML anfassen; JSON, Bilder und Downloads bleiben unberührt.
    sub_filter_types text/html;
    sub_filter_once on;
    sub_filter '</head>' '<script defer src="https://honeyos.example.com/honeybar/honeybar.js" data-app="werkzeug"></script></head>';
}

Dazu muss der Ursprung dieser App in HoneyOS als App eingetragen sein — die Liste ist zugleich die CORS-Freigabe. Auf den Ursprung genau: localhost und 127.0.0.1 sind für den Browser zwei verschiedene, ebenso http und https oder ein abweichender Port. Passt er nicht, erscheint die HoneyBar mit leerer App-Liste und in der Konsole steht ein CORS-Fehler.

Warum style-src 'unsafe-inline': Die HoneyBar bringt ihre Stile mit, im Shadow DOM. Eine strenge CSP verbietet die — gemessen: die HoneyBar erscheint, aber schwarz auf schwarz, ohne Röhre. Das ist eine echte Abschwächung der CSP dieser App; viele fertige Werkzeuge brauchen unsafe-inline ohnehin für sich selbst, aber wissen sollte man es. (Auflösbar, indem die HoneyBar ihre Stile als eigene Datei ausliefert — steht in IDEAS.md.)

Apps mit COEP (alles mit WASM oder SharedArrayBuffer — BentoPDF etwa) lehnen fremde Dateien ab, die sich nicht zur Einbettung bekennen. HoneyOS liefert die HoneyBar deshalb mit Cross-Origin-Resource-Policy: cross-origin aus. Ohne das erscheint dort keine HoneyBar, und in der Konsole steht nur ERR_BLOCKED_BY_RESPONSE.NotSameOriginAfterDefaultedToSameOriginByCoep. Das COEP der App bleibt dabei unangetastet — ihre eigenen Fähigkeiten also auch.

Zwei Bauarten. Die zweite ist die bessere, sobald die App eine eigene CSP schickt — und das tun die meisten:

Skript von HoneyOS Skript über die eigene Adresse
CSP der App muss ersetzt werden unangetastet ('self' genügt)
CORS Ursprung muss eingetragen sein entfällt
COEP der App braucht Cross-Origin-Resource-Policy entfällt
HONEYOS_APPS_KEY steht im Quelltext der Seite bleibt auf dem Server
Aufwand eine sub_filter-Zeile drei location-Blöcke

Bei der zweiten reicht der Einsetzer auch /honeybar/ und die zwei Abfragen der HoneyBar durch, unter seiner Adresse. Für den Browser ist damit alles derselbe Ursprung, und die drei Hürden fallen auf einmal weg. Durchgereicht werden dabei nur /api/apps und /api/weather, und nur lesend (limit_except GET) — ein pauschales /api/ hinge sonst die ganze HoneyOS-Schnittstelle unter die Adresse der App.

Was du an der Compose der App änderst

Vorher — BentoPDF, wie es aus der Anleitung des Herstellers kommt:

services:
  bentopdf:
    image: ghcr.io/alam00000/bentopdf-simple:latest
    container_name: bentopdf
    restart: unless-stopped
    ports:
      - '8888:8080'

Nachher:

services:
  bentopdf:
    image: ghcr.io/alam00000/bentopdf-simple:latest
    container_name: bentopdf
    restart: unless-stopped
    networks: [honeybar]        # statt ports:

networks:
  honeybar:
    external: true              # legt der Einsetzer-Stapel an

Zwei Änderungen, mehr nicht:

  1. ports: fällt weg. Die App braucht kein Loch nach außen mehr — der Einsetzer spricht sie im Docker-Netz unter ihrem Namen an (bentopdf:8080; die 8080 ist der Port im Behälter und bleibt, die 8888 war nur die Klinke an der Außenseite). Ginge Pangolin weiter direkt auf die App, wäre der Einsetzer umgangen und die HoneyBar fehlte. Zum Nachsehen darf ein ports: ruhig stehen bleiben — dann hast du zwei Wege: direkt ohne HoneyBar, über Pangolin mit.
  2. Das Netz honeybar dazu. Es entsteht im Einsetzer-Stapel; hier wird es nur als external mitbenutzt. Deshalb jenen Stapel zuerst starten.

Dazu noch zwei Zeilen im Einsetzer ($ziel und $appid) und in Pangolin die Ressource von der App auf honeybar:80 umstellen. Fertig.

Was es kostet

Nicht viel, aber nicht nichts:

  • Ein Ausfallpunkt mehr. Ist der Einsetzer weg, sind die Apps dahinter weg — nicht nur ihre HoneyBar. restart: unless-stopped ist deshalb Pflicht; ein nginx, der nur durchreicht, fällt praktisch nie aus.
  • Eine Stelle mehr zum Pflegen. Je App zwei Zeilen, und beim Umbenennen einer Adresse muss man daran denken.
  • Ein Sprung mehr im Netz. Im selben Docker-Netz nicht messbar.
  • Nicht jede App muss dahinter. Was ohne HoneyBar laufen soll, zeigt in Pangolin weiter direkt auf die App. Das entscheidest du je App.

Fertige Beispiele:

  • beispiele/bentopdf/ — ein Dienst, alles über die eigene Adresse. Geprüft mit ghcr.io/alam00000/bentopdf-simple, das eine strenge CSP und COEP mitbringt: HoneyBar, Apps und Wetter erscheinen, ohne dass an dessen Kopfzeilen etwas geändert wird.
  • beispiele/mehrere-apps/ — HoneyOS und ein Einsetzer für beliebig viele Dienste in einem Stapel. Zwei Tabellen oben in der Datei sagen, welcher Name zu welchem Behälter gehört und welche App das für HoneyOS ist; eine neue App sind zwei Zeilen. Die HoneyBar hebt die aktuelle App hervor, sobald $appid der ID in der App-Liste entspricht — genau wie in Aether und InkNote. Am Host erkennt nginx, welcher Dienst gemeint ist; eine neue App sind zwei Zeilen in den Tabellen oben in honeybar.conf. Das ist der Aufbau, den man haben will, sobald es mehr als ein Nicht ein Behälter je App, und nicht HoneyOS getrennt davon gepflegt.

Das Netz honeybar legt dieser Stapel selbst an, unter festem Namen. Die fremden Dienste treten ihm bei (networks: [default, honeybar] und honeybar: {external: true}); ihre eigenen ports: können dann ganz weg, erreichbar ist nur noch der Einsetzer. Deshalb diesen Stapel zuerst starten. Ein Host, der in der Tabelle fehlt, bekommt 404 statt einer geratenen Weiterleitung — sonst wird aus einem Tippfehler in Pangolin eine stille Umleitung irgendwohin. WebSocket-Verbindungen (Uptime Kuma, Dashboards, alles mit Live-Anzeige) gehen durch, dafür sorgt upgrade.conf.

Nur Pangolin davor? Traefik kann Antwortkörper nicht von sich aus ändern; dafür bräuchte es ein Plugin. Der kürzere Weg ist ein kleiner nginx zwischen Pangolin und der App, der nichts tut außer einsetzen:

  honeybar:
    image: nginx:alpine
    restart: unless-stopped
    volumes: [./honeybar.conf:/etc/nginx/conf.d/default.conf:ro]
    # Pangolin zeigt jetzt hierher statt direkt auf die App.

Geprüft mit BentoPDF: Es schickt keine CSP, also genügen proxy_pass, Accept-Encoding "" und die sub_filter-Zeile — die CSP-Zeilen oben braucht nur, wessen App selbst eine schickt.

Was dabei zu erwarten ist:

  • Das Layout der fremden App kennt die HoneyBar nicht. Rechnet sie mit 100vh, wird die Seite um 32 px zu hoch (Bildlaufleiste) — ihr CSS lässt sich nicht anpassen wie das eigene. Dann hilft data-push="none": Die HoneyBar legt sich darüber, statt zu schieben. Verdeckt dafür die oberste Zeile.
  • Apps mit eigener Kopfleiste sehen doppelt belegt aus. Geschmackssache.
  • Anmeldeseiten, iframes, Downloads bekommen die HoneyBar ebenfalls, soweit sie HTML sind. sub_filter unterscheidet das nicht.
  • Andere Proxys: Caddy braucht ein Zusatzmodul (replace-response), Traefik ein Plugin für den Antwortkörper. nginx kann es ohne Erweiterung.

Wer ist wo angemeldet

Das Feld Wer-bin-ich ist der Pfad, unter dem eine App „wer bin ich" beantwortet (relativ zur Adresse oder absolut). Aus der Antwort wird der Anzeigename gefischt — display_name, displayName, name, username, auch verschachtelt unter user.

Gelesen wird das an zwei Stellen, und die verhalten sich unterschiedlich:

  1. Die HoneyBar in der App fragt ihre eigene App. Gleicher Ursprung → funktioniert sofort, ohne Änderung an Aether oder InkNote.
  2. Der Desktop auf os.… fragt über die Domaingrenze. Dafür muss die App diesen Ursprung erlauben:
    • InkNote: ALLOWED_ORIGINS=https://os.honeyy.duckdns.org
    • Aether: CORS mit Access-Control-Allow-Credentials — noch nicht vorhanden

Fehlt das, bleibt die Anzeige leer und sonst passiert nichts.

Voraussetzung: alle Adressen unter derselben Domain (*.honeyy.duckdns.org). Sonst behandelt der Browser sie als fremde Site und schickt die Sitzung gar nicht erst mit.

Entwickeln

docker compose -f docker-compose.dev.yml up -d --build   # → http://localhost:8088
go test ./...                                            # Anmeldeablauf, CSRF, Prüfungen

Der Dev-Betrieb läuft ohne Anmeldung. Die Oberfläche steckt per go:embed im Binary — nach Änderungen an web/ also neu bauen, ein Reload allein genügt nicht.

main.go        Konfiguration, Routen, statische Auslieferung
auth.go        OIDC mit PKCE, Sitzungscookie, CSRF
store.go       die JSON-Datei: Apps, Nutzer, Einstellungen
auth_test.go   falscher OIDC-Anbieter — der ganze Anmeldeweg im Test
web/           index.html · style.css · os.js · honeybar/ · looks/

Die Tests fahren einen echten OIDC-Anbieter mit eigenem Schlüssel hoch und gehen den Weg einmal ganz durch. Wenn die grün sind, liegt ein Anmeldeproblem am Anbieter oder an der Konfiguration, nicht am Code.

Bauen und schieben

./build.sh            # Tag kommt aus `const Version` in main.go, dazu :latest
./build.sh 1.0-test   # abweichender Tag, falls nötig

Die Version steht an genau einer Stelle: const Version in main.go. build.sh liest sie von dort, die Oberfläche holt sie über /api/public. Vorher stand sie zusätzlich in os.js — dann hiess das Image 0.4 und der Schreibtisch zeigte 0.2.

Wann sie steigt (Marcs Regel, 25.08.2026): nicht bei jeder Kleinigkeit. Sonst steht in zwei Wochen 0.30 da, und die Zahl sagt nichts mehr — eine Versionsnummer soll unterscheidbare Stände benennen, nicht Arbeitsschritte zählen.

  • Steigt: neue Fähigkeit, geänderte Bedienung, neuer Pfad oder neue Einstellung — alles, wofür man wissen will, ob der Server es schon kann.
  • Steigt nicht: Fehlerbehebung an frisch Gebautem, Feinschliff am Aussehen, Text, Dokumentation, Aufräumen.

Das Abbild wird trotzdem gebaut und geschoben — nur unter demselben Tag und :latest. Wer wissen will, was genau läuft, schaut in git log; dafür ist die Versionsnummer zu grob.

Grenzen, die man kennen sollte

  • Die Lampe an der Kachel ist kein Health-Check. Bei einer fremden Domain darf der Browser nur sehen, dass geantwortet wurde. Ein 500er sähe aus wie „online".
  • Die App-Liste ist für alle gleich. Wer angemeldet ist, darf sie ändern — das ist für eine Handvoll Konten gewollt und wäre für mehr Leute zu wenig.
  • Ein Angemeldeter kann jede Adresse eintragen. Der Server prüft nur, dass es eine http(s)-Adresse ist. Das ist zugleich die CORS-Freigabe der HoneyBar, also nicht gedankenlos etwas Fremdes eintragen.

Was als Nächstes ansteht

  1. CORS in Aether für os.…, damit der Desktop den Anmeldestand sehen kann.
  2. Überall abmelden in der HoneyBar — braucht pro App den CSRF-Weg zum Logout.
  3. Fenster mit Inhalt statt nur Verweisen: „letzte Dateien", „letzte Notizen".
S
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