Ein Office-Dokument öffnete am Telefon als gewandeltes PDF, weil OnlyOffices Oberfläche auf 400 Pixeln nichts vom Dokument übrig lässt. Die Begründung war falsch: Die Ermittlungsliste bietet zu jeder Endung mehrere Aktionen an, und OnlyOffice/Euro-Office führen neben `edit` auch `mobileEdit` – dieselbe Adresse mit `?mobile=1`, dahinter eine für kleine Schirme gebaute Oberfläche. `EditURL` kannte nur `edit` und `view`; die Handy-Fassung lag die ganze Zeit in der Tabelle und wurde nie abgerufen. Entschieden wird am Zeigegerät, nicht an der Fensterbreite – ein schmales Fenster auf dem Schreibtisch ist immer noch eine Maus. Mit dem Anlass fällt die Notlösung: preview.go (229 Zeilen), convert.go (271) samt Test, files.preview_version (Migration 000026), die Sonderabfrage im GC, die Route und dreizehn Fundstellen im Frontend. convert.go hatte keinen anderen Aufrufer – die gesamte Umwandlung nach PDF existierte allein für diese Ansicht. Wer ein PDF braucht, exportiert es im Editor. Die Dateien unter previews/ sammelt der GC ein. Zwei Fehler, die dabei sichtbar wurden: fix(history): „Edit" schloss die Datei, statt den Editor zu öffnen. Beim Wechsel räumt React erst die alte Ansicht ab; der Aufräumer von useBackClose ruft history.back(), das verzögert wirkt und deshalb den Eintrag verbrauchte, den der Editor gerade angelegt hatte. Ein Zähler für selbst ausgelöste Schritte verschluckt genau diese popstate. fix(filetypes): `.txt` ging gar nicht auf. Es stand in officeExtensions und lief damit in den Office-Zweig statt in den eingebauten Text-Editor – am Telefon in die PDF-Umwandlung, die daran scheiterte. `md`, `log` und `rst` standen nie drin; das war die Asymmetrie. Dazu Euro-Office als Compose-Profil (Abbild 6,99 GB, nachgemessen – die Ankündigung nennt 5) und die Android-App als Idee. Geprüft: go build/vet sauber, tsc sauber, 37 Vitest-Tests, alle 234 Prüfungen der sieben Selbsttest-Suiten grün. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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42 KiB
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# Aether
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Self-hosted cloud storage — schnelle, schlanke Alternative zu Nextcloud.
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**Stack:** Go + chi · React + TS + Vite · PostgreSQL · Docker Compose
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## Reverse Proxy (Pflicht)
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Aether lauscht intern auf reinem HTTP. TLS wird von deinem eigenen Reverse Proxy terminiert.
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**nginx, Traefik, Cloudflare Tunnel** – alles funktioniert. Dieses Projekt
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liefert bewusst **keinen** Proxy mit: TLS, Zertifikate und Domain gehören in
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deine Hand, nicht in ein Compose-File, das du ohnehin überschreiben müsstest.
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Der Proxy muss folgende Headers setzen:
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```
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X-Forwarded-For: <echte Client-IP>
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X-Forwarded-Proto: https
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```
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Die IP deines Proxys muss in `TRUSTED_PROXIES` stehen – sonst ignoriert Aether diese Header
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(Sicherheitsmaßnahme gegen IP-Spoofing).
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Der Proxy muss folgendes durchreichen (keine eigene Verarbeitung):
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- Alle HTTP-Methoden inkl. `PROPFIND`, `MKCOL`, `MOVE`, `COPY` (für WebDAV)
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- Große Uploads (Timeout und Body-Size-Limit großzügig setzen)
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- WebSocket-Verbindungen (für Office-Co-Editing, Phase 6)
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- HSTS-Header setzen (z. B. `Strict-Transport-Security: max-age=31536000; includeSubDomains`)
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## Schnellstart (lokal)
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### Voraussetzungen
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- Docker + Docker Compose
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- Go 1.25+ und Node 20+ **nur**, wenn du aus dem Quelltext bauen willst –
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zum Betreiben genügt das fertige Abbild (siehe Schritt 3)
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Zwei Wege, je nachdem was du vorhast:
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|---|---|
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| **Betreiben** | `docker-compose.example.yml` im Wurzelverzeichnis. Zieht das fertige Abbild, braucht keinen Quelltext. |
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| **Entwickeln** | `build/docker-compose.yml`. Baut aus dem Quelltext. |
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Die **`.env.example` im Wurzelverzeichnis gilt für beide** – sie beschreibt,
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was die Anwendung liest, und das ist in beiden Fällen dasselbe. Sie lag bis zum
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02.09.2026 doppelt vor (einmal schlank hier, einmal vollständig im Bau-Ordner),
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und die beiden liefen auseinander: Der produktiven fehlten am Ende zwölf
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Schlüssel, darunter `SESSION_MAX_AGE`.
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Die Schalter des **mitgelieferten Collabora-Containers** (`aliasgroup1`, SSL,
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Port) stehen nicht dort, sondern kommentiert in `build/docker-compose.yml` –
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sie konfigurieren einen fremden Container, nicht Aether. Wer Office selbst
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betreibt, richtet sie in dessen eigener Compose-Datei ein.
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### 1. Dateien holen
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Zum Betreiben genügen zwei Dateien – kein Klonen nötig:
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```bash
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mkdir aether && cd aether
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curl -O https://gitea.honeyy.duckdns.org/Docker/Aether/raw/branch/main/docker-compose.example.yml
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curl -O https://gitea.honeyy.duckdns.org/Docker/Aether/raw/branch/main/.env.example
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mv docker-compose.example.yml docker-compose.yml
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```
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Zum Entwickeln stattdessen das Repository:
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```bash
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git clone https://gitea.honeyy.duckdns.org/Docker/Aether.git aether
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cd aether
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```
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### 2. `.env` anlegen
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```bash
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cp .env.example .env # beim Betreiben
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cp .env.example build/.env # beim Entwickeln (dorthin schaut das Compose)
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```
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Ausfüllen musst du mindestens:
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```env
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PUBLIC_URL=https://cloud.example.com
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SESSION_SECRET= # openssl rand -hex 32
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DB_PASSWORD=
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DATA_PATH=/pfad/zu/aether-data
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APP_UID=1000 # id -u
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APP_GID=1000 # id -g
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TRUSTED_PROXIES=<IP-deines-Proxys>
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ADMIN_USERNAME=admin
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ADMIN_PASSWORD= # nach dem ersten Start wieder leeren
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```
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Alles Weitere – Sitzungsdauer, OIDC, Office, OCR, HoneyOS-Leiste – steht mit
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Erklärung in derselben Datei, nach Abschnitten geordnet. Absichtlich
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ausführlich: Sie ist auch die Übersicht darüber, was überhaupt geht.
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### 3. Starten
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```bash
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docker login gitea.honeyy.duckdns.org # nur beim ersten Mal
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||
docker compose up -d
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```
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Beim ersten Start:
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- Postgres-Migrations laufen automatisch
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- Der erste Admin-Account wird aus `ADMIN_USERNAME` / `ADMIN_PASSWORD` angelegt
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- Nach dem Start: `ADMIN_PASSWORD` aus `.env` entfernen oder leer lassen
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Aus dem Quelltext bauen statt ziehen:
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```bash
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docker compose -f build/docker-compose.yml build app
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docker compose -f build/docker-compose.yml up -d
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```
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Aktualisieren:
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```bash
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docker compose pull app && docker compose up -d app
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```
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### 4. Öffnen
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Die App ist über deinen Reverse Proxy erreichbar (z. B. `https://cloud.example.com`).
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Direkt (ohne Proxy): http://localhost:8080/health
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## Einstellungen
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**Eine** Beispieldatei: `.env.example` im Wurzelverzeichnis, für Betrieb wie
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Entwicklung. Sie ist knapp gehalten – was dahintersteckt, steht hier.
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### Was schiefgeht, wenn man es falsch setzt
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Diese sieben fallen **nicht** beim Start auf, sondern später und an
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unerwarteter Stelle. Der Rest hat brauchbare Vorgaben.
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**`DB_HOST=postgres`** – nicht `localhost`. Aus dem Container heraus ist
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`localhost` er selbst; die Voreinstellung führt zu `migrations failed` beim
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Start.
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**`DB_PASSWORD`** darf jedes Zeichen enthalten, auch `% @ : /` und
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Leerzeichen. Es gibt keine Liste erlaubter Zeichen – wer die erst nachschlagen
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muss, wählt am Ende ein schwächeres Passwort.
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**Ein `$` ist die Ausnahme, und zwar in *jedem* Wert.** Docker Compose liest
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es als Variable und schneidet lautlos ab. Gemessen:
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| in der `.env` | kommt an |
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|---|---|
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| `abc$def` | `abc` |
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| `abc$$def` | `abc$def` ✓ |
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| `'abc$def'` | `abc$def` ✓ |
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| `abc\$def` | `abc\` |
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Ein Backslash hilft also **nicht**.
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`$$` sind dabei keine zwei Zeichen, sondern eine Fluchtsequenz: Das erste
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schützt das zweite und wird dabei verbraucht. Im Container steht danach **ein**
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`$` – das ist das gewünschte Ergebnis, und angemeldet wird sich mit dem
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einfachen `$`. Wem das zu leicht zu verwechseln ist, nimmt die einfachen
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Anführungszeichen: Dort steht das Passwort so da, wie es ist.
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Das trifft besonders `ADMIN_PASSWORD`:
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Angelegt wird dann ein Konto mit einem Passwort, das niemand kennt, und die
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Anmeldung scheitert mit „invalid credentials", obwohl alles richtig eingetippt
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ist. Nachsehen, was wirklich angekommen ist:
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```bash
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docker compose exec app printenv ADMIN_PASSWORD
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```
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Seit dem 24.08.2026 nennt der Start zusätzlich die **Länge** des Passworts und
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warnt, wenn sie auffällig klein ist.
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**`PUBLIC_URL`** ist die Adresse, unter der der **Browser** die Cloud sieht,
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ohne Schrägstrich am Ende. Ein falscher Wert startet klaglos und fällt erst
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auf, wenn ein Freigabe-Link oder ein OIDC-Rücksprung ins Leere zeigt.
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**`TRUSTED_PROXIES`** entscheidet, wem `X-Forwarded-For` geglaubt wird. Steht
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hier das Falsche, sieht die Anwendung überall die IP des Proxys – Rate-Limit
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und Audit-Log werden damit wertlos, ohne dass irgendetwas nach Fehler aussieht.
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**`SESSION_MAX_AGE`** ist die Frist **ab der letzten Benutzung**, nicht ab dem
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Anmelden. Wer die Cloud regelmäßig öffnet, bleibt angemeldet; wer sie 30 Tage
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nicht anfasst, meldet sich neu an. Verlängert wird höchstens einmal pro
|
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Stunde – sonst trüge jede Antwort ein `Set-Cookie`.
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Was das kostet, damit es niemanden überrascht: Ein Cookie, das jemand aus
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einem fremden Browser kopiert, verlängert sich beim Benutzen mit. Es gibt
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keine Sitzungsliste auf dem Server, die man widerrufen könnte – das ist der
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Preis dafür, ohne Sitzungstabelle auszukommen. **Alle** Sitzungen sofort
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beenden heißt: `SESSION_SECRET` ändern und neu starten. Bei einem gemeinsam
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genutzten Rechner ist eine kürzere Frist die bessere Wahl.
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**`ADMIN_PASSWORD`** legt beim allerersten Start den Admin an. Danach leeren:
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Das Konto bleibt, das Passwort stünde sonst dauerhaft in einer Datei.
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**`OIDC_BUTTON_LABEL`** beschriftet den Knopf auf der Anmeldeseite
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(Vorgabe „Sign in with SSO / OIDC"). „Anmelden mit PocketID" sagt dem, der
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davorsteht, mehr als eine Abkürzung, die man kennen muss.
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### Profilbild vom Anbieter
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Schickt der Identitätsanbieter im Token ein `picture` (PocketID tut das, wenn
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im Konto ein Bild hinterlegt ist), holt Aether es bei der Anmeldung ab,
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schneidet es mittig quadratisch auf 256 px zu und zeigt es oben rechts. Ohne
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Bild bleibt es beim farbigen Kreis mit dem Anfangsbuchstaben.
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Es gibt dafür **keinen Schalter** – nichts einzustellen, nichts, was
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fehlkonfiguriert sein kann:
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* Geholt wird nur vom Anbieter selbst. Die Bildadresse kommt aus einem Token,
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also von außen; erlaubt ist ausschließlich der Ursprung aus `OIDC_ISSUER`,
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Weiterleitungen eingeschlossen. Sonst wäre es eine Aufforderung an den
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Server, für einen Fremden beliebige Adressen im internen Netz anzufragen.
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* Höchstens 4 MB, höchstens fünf Sekunden, höchstens einmal am Tag je Konto –
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und nur, wenn sich die Adresse geändert hat oder noch kein Bild da ist.
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||
* Scheitert etwas davon, geht die Anmeldung trotzdem durch. Ein nicht
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erreichbares Bild ist kein Grund, jemanden auszusperren.
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Ändert sich das Bild beim Anbieter, steht es hier spätestens am nächsten Tag –
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oder sofort nach dem nächsten Abmelden und Anmelden.
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**`OIDC_LINK_BY_USERNAME`** verbindet ein bestehendes Konto mit derselben
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Kennung, statt ein zweites anzulegen. **Vor der ersten Anmeldung setzen** –
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danach existiert das zweite Konto (`marc2`, leer, ohne Adminrecht) schon, und
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das Verbinden kommt zu spät. Nur bei einem Anbieter sinnvoll, dessen Konten du
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selbst anlegst (PocketID, Authentik); bei freier Registrierung wäre es die
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Übernahme fremder Konten. Verbunden wird ohnehin nur, was noch keine Bindung
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hat.
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**`APP_BIND`** entscheidet, wer den Port überhaupt erreicht. Der richtige Wert
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hängt davon ab, **wo dein Reverse Proxy steht:**
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| Proxy läuft … | Wert |
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|---|---|
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| auf einem anderen Rechner (VPS, Router) | `0.0.0.0` – die Vorgabe |
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| hinter einem Tunnel (WireGuard, Tailscale) | die Tunnel-Adresse, z. B. `10.0.0.5` |
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| auf demselben Rechner | `127.0.0.1` |
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| als Container im selben Docker-Netz | dann braucht es `ports:` gar nicht – der Proxy erreicht `app:8080` intern |
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||
`127.0.0.1` heißt **nur dieser Rechner**: Von einem anderen Gerät kommt kein
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Zeitüberlauf, sondern sofort `ERR_CONNECTION_REFUSED` – der Kernel lehnt ab,
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||
bevor irgendetwas die Anwendung erreicht. Wer den Proxy daneben stehen hat,
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sollte genau das nehmen.
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Die Vorgabe ist trotzdem `0.0.0.0`, weil der häufigere Fall ein Proxy auf einem
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anderen Rechner ist, den loopback gar nicht erst herankommen ließe. Was das
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kostet, damit es niemanden überrascht: Der Port ist dann auch aus dem eigenen
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Netz offen, und **TLS endet erst am Proxy** – auf dem Weg dorthin liegt die
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Anmeldung unverschlüsselt im Netz. Wer das nicht will, engt den Wert ein oder
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lässt nur den Proxy durch die Firewall.
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**`DATA_PATH`** ist ein gewöhnliches Verzeichnis auf dem Wirt, kein
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Docker-Volume – deshalb kommst du per SFTP, rsync oder im Dateimanager daran.
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Nur lesend anfassen: Wer von Hand hineinschreibt, hat eine Datei, die die
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Datenbank nicht kennt; die Cloud sieht sie nicht, und der GC räumt sie
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irgendwann weg. Zum Hineinlegen ist WebDAV der Weg. Dazu `APP_UID`/`APP_GID`
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aus `id -u` und `id -g`, sonst gehören die Dateien einem Container-Nutzer.
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### Versionen
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Eine Datei kann frühere Fassungen aufheben. **Standard ist aus**, eingeschaltet
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wird es je Datei über Rechtsklick → „Keep versions".
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Warum nicht für alle: Eine 50-MB-Datei, die täglich per WebDAV synchronisiert
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wird, läge sonst nach einer Woche sechsmal auf der Platte. Der Schalter macht
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sichtbar, wo das gewollt ist.
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`MAX_VERSIONS_KEPT=5` bestimmt, wie viele Vorgänger bleiben – zusammen mit der
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aktuellen Fassung also sechs Stände. Was darüber hinausgeht, wird beim
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Speichern samt Blob gelöscht. Die Fassungen zählen auf dein Kontingent.
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Kleiner als 1 wird verworfen: Die Zahl geht als `OFFSET` in die Aufräumabfrage,
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und `OFFSET 0` löschte jede Fassung – aus „keine Grenze" würde „kein Verlauf".
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Wer keinen Verlauf will, lässt den Schalter an der Datei aus.
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**Ausschalten löscht nichts.** Der Schalter setzt nur ein Flag: Ab dann
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entstehen keine neuen Fassungen mehr, die vorhandenen bleiben liegen – mitsamt
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ihrem Platz im Kontingent. Das ist Absicht, ein Umschalter soll keine Daten
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vernichten. Es heißt aber auch, dass belegter Platz übrig bleibt, den man nur
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||
im Verlaufs-Dialog sieht.
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Endgültig weg sind sie erst, wenn die **Datei selbst** verschwindet, und zwar
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richtig: Der Papierkorb genügt nicht – dort liegen Datei und Fassungen weiter.
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Beim **Leeren des Papierkorbs** wird die Zeile gelöscht, `ON DELETE CASCADE`
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nimmt die Fassungen mit, und die Blobs verschwinden sofort von der Platte.
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Gemessen an einer Datei mit drei Fassungen:
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| Schritt | Fassungen | Blobs |
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|---|---|---|
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| Versionierung an, dreimal überschrieben | 3 | 4 |
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| Versionierung **aus**geschaltet | 3 | 4 |
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| in den Papierkorb gelegt | 3 | 4 |
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| Papierkorb geleert | – | 0 |
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Zu beachten: **Jedes Strg+S in Office legt eine Fassung an.** Beim Testen
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sprang eine Datei dadurch von v1 auf v3, nicht auf v2.
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### Volltextsuche (OCR)
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Standardmäßig an. Fehlen `ocrmypdf`/`tesseract` im Abbild, schaltet sich der
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Arbeiter beim Start selbst ab und die Cloud läuft ohne Volltext weiter.
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`OCR_MAX_PAGES=50` ist eine Bremse, keine Schikane: Erkennung kostet rund eine
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Minute je gescannter Seite, und ohne Grenze blockiert ein dickes Handbuch die
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Warteschlange für alles andere. `OCR_LANGUAGES` kennt `deu` und `eng`; weitere
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brauchen ein zusätzliches `apk`-Paket im Dockerfile.
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### Office
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Die drei Adressen und ihre Fallstricke stehen weiter unten bei
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[Office](#office-collabora--onlyoffice--euro-office) – dort, wo auch die
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Container-Schnipsel liegen.
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### WebDAV
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Läuft unter `/dav/`, kein Schalter nötig. Dein Reverse Proxy muss
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`PROPFIND`, `MKCOL`, `MOVE` und `COPY` durchreichen – viele Vorlagen erlauben
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nur `GET`/`POST`, und dann scheitert das Einbinden mit einem `405`.
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## Abbild bauen und veröffentlichen
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```bash
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# im Wurzelverzeichnis des Projekts, nicht in build/
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IMG=gitea.honeyy.duckdns.org/docker/aether
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docker build -f build/Dockerfile -t $IMG:$(date +%Y.%m.%d) -t $IMG:latest .
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docker push $IMG:$(date +%Y.%m.%d)
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docker push $IMG:latest
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||
```
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**Zwei Tags, mit Absicht.** `latest` ist der bewegliche Name zum Aufbauen, der
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datierte der feste zum Zurückrollen. Wer nur `latest` fährt, hat im Fehlerfall
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||
nichts, worauf er zurück kann – der Name zeigt dann schon auf die Fassung, die
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gerade Ärger macht.
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Das Abbild wiegt rund **540 MB**. Den Löwenanteil machen `ocrmypdf`,
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||
`tesseract` samt Sprachmodellen und `poppler-utils` aus – ohne sie wären es
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||
etwa 210 MB, aber auch keine Volltextsuche in Scans. Wer das nicht braucht,
|
||
streicht die zweite `apk`-Zeile im Dockerfile und setzt `OCR_ENABLED=false`;
|
||
der Server prüft beim Start selbst, ob die Programme da sind, und läuft sonst
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||
ohne Volltextsuche weiter.
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Gebaut wird für die Architektur des Wirts. Für ein anderes Ziel (etwa ein
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ARM-Gerät) braucht es `docker buildx build --platform linux/arm64`.
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## Lokale Entwicklung
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### Backend (immer via Docker)
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Das Backend wird **ausschließlich über Docker Compose** gestartet – nie mit `go run`.
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Postgres-Migrations und DB-Verbindung sind auf die Compose-Umgebung ausgelegt.
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```bash
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cd deploy
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docker compose up -d --build # Backend + Postgres starten
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docker compose logs -f app # Logs verfolgen
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||
docker compose down # stoppen
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```
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Code-Änderungen am Backend: `docker compose up -d --build` neu ausführen (Image neu bauen).
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||
**Compile-Check ohne lokales Go-Toolchain** (der Host hat kein Go installiert):
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```bash
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||
docker run --rm -v "$PWD/../backend":/src -w /src golang:1.25-alpine go build ./...
|
||
```
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||
### Frontend
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||
```bash
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||
cd frontend
|
||
npm install
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||
npm run dev # http://localhost:5173 (Vite dev server, spricht Backend auf :8080 an)
|
||
npm run build # Production-Build (wird vom Backend-Image mitgebaut)
|
||
```
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### Tests
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||
```bash
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||
# Backend (im Go-Image, da Host kein Go hat)
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||
docker run --rm -v "$PWD/backend":/src -w /src golang:1.25-alpine go test ./...
|
||
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||
# Frontend
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||
cd frontend && npm test
|
||
```
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||
---
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||
## Struktur
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||
```
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aether/
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├── backend/
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│ ├── cmd/aether/ # Einstiegspunkt
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│ ├── internal/ # Domänen-Pakete (auth, storage, files, …)
|
||
│ ├── db/migrations/ # SQL-Migrations
|
||
│ └── pkg/ # Shared utils (config, middleware, response)
|
||
├── frontend/
|
||
│ └── src/
|
||
│ ├── api/ # Typed API-Client
|
||
│ ├── components/
|
||
│ ├── hooks/
|
||
│ └── pages/
|
||
├── build/
|
||
│ ├── docker-compose.yml # app + postgres (kein Proxy-Container)
|
||
│ ├── Dockerfile
|
||
│ └── .env.example
|
||
└── CLAUDE.md # Projektkonventionen
|
||
```
|
||
|
||
---
|
||
|
||
## Wo die Dateien liegen
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||
|
||
Nicht in einem Docker-Volume, sondern in einem gewöhnlichen Verzeichnis auf dem
|
||
Wirt – `DATA_PATH` in der `.env`. Der Aufbau darin ist derselbe wie in der
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||
Oberfläche:
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||
```
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||
<DATA_PATH>/
|
||
├── users/<benutzername>/home/… ← die eigenen Dateien, echte Namen
|
||
│ /.trash/… ← Papierkorb
|
||
│ /.versions/… ← frühere Fassungen
|
||
├── groups/<gruppen-id>/home/… ← Gruppenordner
|
||
├── thumbs/ ← Vorschaubilder
|
||
├── branding/ ← Logo und App-Symbol
|
||
└── tmp/ ← Zwischendateien, wird selbst geräumt
|
||
```
|
||
|
||
**Warum das so ist:** Ein Archiv ist nur dann eines, wenn man ohne die
|
||
Anwendung an seine Unterlagen kommt. Hier reicht dafür `scp -r` oder ein Blick
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in den Dateimanager – keine Datenbank, kein Export, kein laufender Container
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nötig. Bei einem benannten Volume läge alles unter
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`/var/lib/docker/volumes/…` und gehörte `root`.
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Damit die Dateien **dir** gehören und nicht einem Container-Nutzer, läuft der
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Container unter deiner Kennung (`APP_UID`/`APP_GID`, siehe `.env`). Damit
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funktioniert SFTP direkt:
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```bash
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sftp dein-nutzer@dein-server
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get -r /pfad/zu/aether-data/users/deinname/home
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```
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> **Nur lesen.** Wer von Hand eine Datei hineinlegt, hat sie auf der Platte,
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> aber nicht in der Datenbank: Die Cloud sieht sie nicht, und die
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> Speicherbereinigung räumt sie irgendwann weg. Zum Hineinlegen ist WebDAV der
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> Weg (siehe unten).
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### Von einem benannten Volume umsteigen
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Ältere Installationen hatten ein Volume `deploy_data`. Umzug mit Prüfung:
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```bash
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cd deploy
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docker compose stop app
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mkdir -p /pfad/zu/aether-data
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docker run --rm -v deploy_data:/src:ro -v /pfad/zu/aether-data:/dst alpine:3.20 \
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sh -c 'cp -a /src/. /dst/ && chown -R $(id -u):$(id -g) /dst'
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# Prüfen, bevor umgeschaltet wird: beide Summen müssen gleich sein
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docker run --rm -v deploy_data:/src:ro alpine:3.20 \
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sh -c 'cd /src && find . -type f -exec sha256sum {} \; | LC_ALL=C sort | sha256sum'
|
||
(cd /pfad/zu/aether-data && find . -type f -exec sha256sum {} \; | LC_ALL=C sort | sha256sum)
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# erst dann DATA_PATH in die .env eintragen und starten
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docker compose up -d app
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```
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Das alte Volume **nicht sofort löschen**. Es ist der Rückfall, solange nicht
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alles geprüft ist; `docker volume rm deploy_data` kann warten, bis du sicher
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bist.
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---
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## WebDAV
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Adresse: `https://<deine-domain>/dav/`
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Angemeldet wird sich mit dem **Benutzernamen** und einem **App-Passwort**
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(Profil → App passwords). Das Kontopasswort wird an `/dav/` **abgelehnt** – es
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ist zugleich der Admin-Zugang und hat auf Geräten nichts verloren. Ein
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App-Passwort gilt nur für WebDAV, nie fürs Web-Login, und lässt sich einzeln
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widerrufen, ohne die anderen Geräte auszusperren.
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Der Aufbau entspricht dem der Weboberfläche: eigene Ordner und Gruppenordner
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liegen nebeneinander in der Wurzel, Freigaben von Personen unter
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`/dav/Shared/<Person>/<Freigabe>/`. Trägt ein Gruppenordner denselben Namen wie
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ein eigener, behält der eigene ihn und der Gruppenordner bekommt den
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Gruppennamen angehängt (`Projekt (Buero)`).
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Nach zehn Fehlanmeldungen in 15 Minuten sperrt die IP für den Rest des Fensters
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(`429`). Normale Anfragen zählen nicht mit – Sync-Clients senden legitim
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hunderte pro Minute.
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## Dateien von außen: Abgleich mit der Datenbank
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Aether führt zwei Bücher: die Bytes auf der Platte und die Einträge in der
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Datenbank. Normalerweise entstehen beide zusammen. Wer Dateien **von außen**
|
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hineinlegt – per SFTP oder aus einer Sicherung zurückgeholt –, erzeugt nur
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das eine: Die Datei liegt da, aber Aether weiß nichts von ihr, zeigt sie
|
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nicht an, und die Speicherbereinigung hält sie nach 24 Stunden für einen Rest
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und löscht sie.
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Dagegen gibt es unter **Admin → Audit** den Knopf **Rescan storage**:
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| Fall | Was der Abgleich tut |
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|---|---|
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| Datei da, kein Eintrag | legt den Eintrag an – samt Ordnerkette, Prüfsumme und Dateityp |
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| Eintrag da, Datei fort | entfernt den Eintrag, dazu Vorschaubild und frühere Fassungen |
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| Datei von außen ersetzt | übernimmt neue Größe und Prüfsumme |
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|
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**Zwei Schritte, nie einer.** *Check* liest nur und zeigt, was passieren
|
||
würde; erst *Apply* ändert etwas. Was hier gelöscht wird, ist nicht der
|
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Papierkorb – es ist endgültig.
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Was der Abgleich **nicht** anfasst: `.trash/` und `.versions/`. Beide liegen
|
||
im selben Verzeichnisbaum, gehören aber dem System. Würden sie übernommen,
|
||
tauchten gelöschte Dateien wieder auf und jede frühere Fassung würde zu einer
|
||
eigenen Datei.
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### Für Sicherungen heißt das
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Die Dateien liegen im Klartext unter `users/<konto>/home/<ordner>/<datei>` –
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eine Wiederherstellung einzelner Dateien aus einem Datei-Backup (etwa dem
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File-Restore des Proxmox Backup Servers) ist damit möglich, ohne die Datenbank
|
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mit zurückzuspielen. Der Weg ist: **Datei zurücklegen → Rescan → Check →
|
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Apply.** Ohne den Abgleich bliebe sie unsichtbar.
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Für den umgekehrten Fall – ein Eintrag, dessen Datei aus der Sicherung
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||
*nicht* zurückkam – zeigt derselbe Lauf die verwaisten Einträge und räumt sie
|
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auf Wunsch weg.
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### Der große Fall: alles zurück, ohne Postgres
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Einzelne Dateien zurückzuholen ist das eine. Der Ernstfall ist der andere:
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||
Der Server ist fort, aus der Sicherung kommen nur die **Dateien** zurück, die
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Datenbank ist leer.
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Das geht – aber nur in dieser Reihenfolge, und der zweite Schritt ist der,
|
||
den man vergisst:
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1. **Dateien zurücklegen** nach `DATA_PATH`, mit der Struktur aus der
|
||
Sicherung (`users/<konto>/home/…`). Aether starten.
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2. **Konten neu anlegen – mit exakt denselben Benutzernamen.** Der Ordnername
|
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auf der Platte *ist* die Zuordnung; ein Konto `mueller` findet nichts, was
|
||
unter `users/Mueller/` liegt. Passwörter dürfen neu sein, Namen nicht.
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||
3. **Admin → Audit → Rescan storage**, erst *Check*, dann *Apply*.
|
||
|
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Ohne Schritt 2 bleibt der Abgleich stehen und sagt es je Datei:
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||
`Konto "altnutzer" gibt es nicht`. Er rät nicht und legt nichts an – ein
|
||
falsch zugeordnetes Dokument wäre schlimmer als ein unsichtbares.
|
||
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**Einmal geprobt, nicht behauptet** (10.09.2026): Auf einer eigens
|
||
aufgesetzten Instanz Dateien gesichert, Container *und* Datenbank
|
||
weggeworfen, nur die Dateien zurückgeholt. Nach den drei Schritten standen
|
||
Ordnerkette, Unterordner, Umlaute im Dateinamen, Größen, Prüfsummen und
|
||
Dateitypen wieder da, und der Download lieferte den ursprünglichen Inhalt.
|
||
`.trash/` und `.versions/` blieben zu Recht außen vor. Ein dritter Abgleich
|
||
meldete nichts Offenes mehr.
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|
||
**Was dabei nicht zurückkommt**, weil es nur in der Datenbank steht:
|
||
Etiketten, Absender, Belegdatum, Freigabelinks, frühere Fassungen, der
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||
erkannte Text der Volltextsuche (er wird neu erzeugt), Kalender und Termine.
|
||
Wem das wehtut, der sichert Postgres mit – die Dateien allein sind die
|
||
Rückfallebene, nicht der volle Umfang.
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||
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||
### Aktualisieren einer laufenden Instanz
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Neues Abbild ziehen und neu starten, mehr nicht: Die Migrationen laufen beim
|
||
Start selbst. Geprobt am 10.09.2026 von Schema 19 auf 23 mit Daten in der
|
||
Datenbank – Konten, Ordner, Dateien und Etikettenzuordnungen standen danach
|
||
unverändert da, kein `dirty`-Zustand. **Ein Neuaufbau ist dafür nicht nötig
|
||
und bringt nichts**, was das Update nicht auch bringt.
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## Kalender (CalDAV)
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Adresse: `https://<deine-domain>/caldav/` – oder gar nichts eintippen und die
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automatische Einrichtung über `/.well-known/caldav` laufen lassen, die jeder
|
||
verbreitete Client von selbst versucht.
|
||
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Angemeldet wird sich wie bei WebDAV mit **Benutzername und App-Passwort**; das
|
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Kontopasswort wird auch hier abgewiesen. Dieselbe Sperre nach zehn
|
||
Fehlanmeldungen gilt ebenfalls.
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Was geht:
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- **Termine** lesen und schreiben, mit Wiederholungen, Ausnahmen einzelner
|
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Termine (`EXDATE`), Ganztagsterminen und Zeitzonen.
|
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- **Mehrere Kalender**, jeder mit Name und Farbe. Anlegen, umbenennen,
|
||
umfärben und löschen geht in der Weboberfläche **und** vom Client aus
|
||
(`MKCALENDAR`, `MKCOL`, `PROPPATCH`, `DELETE`).
|
||
- **Termin in einen anderen Kalender umhängen**, ohne dass er dabei seine
|
||
Kennung verliert – für Clients derselbe Termin an neuer Adresse, kein neuer.
|
||
- **Farben** in beide Richtungen: die des Kalenders (`calendar-color`) und die
|
||
einzelner Termine (`COLOR` nach RFC 7986, als CSS3-Name, weil DAVx5 sie so
|
||
liest).
|
||
- **Im- und Export** ganzer Kalender als `.ics`.
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||
|
||
Zwei Dinge, die man beim Einrichten wissen sollte:
|
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||
**Die Kalenderfarbe holt DAVx5 nur beim Erfassen der Sammlungen**, nicht bei
|
||
jedem Abgleich. Ändert sich die Farbe hier, bleibt sie im Telefon so lange
|
||
alt, bis man dort einmal *Kalenderliste aktualisieren* (⟳) antippt. Das ist
|
||
kein Fehler, sondern DAVx5' Sparsamkeit – kostet aber eine halbe Stunde
|
||
Suche, wenn man es nicht weiß.
|
||
|
||
**Kalender verwalten kann die Kalender-App des Telefons nicht.** Android
|
||
überlässt das der Sync-App: Anlegen und Löschen geschieht in DAVx5 selbst,
|
||
nicht in der Samsung- oder Google-Kalender-App.
|
||
|
||
Noch nicht da: `sync-collection` (RFC 6578). Jeder Abgleich holt deshalb die
|
||
volle Terminliste statt nur der Änderungen – richtig, aber sparsamer ginge es.
|
||
Ebenso offen: Aufgaben (`VTODO`) in der Weboberfläche und das Teilen von
|
||
Kalendern mit anderen Nutzern.
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||
Zwei Selbsttests decken den Bereich ab, einer je Zugangsweg – siehe
|
||
[`TESTING.md`](TESTING.md).
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||
---
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## Office (Collabora / OnlyOffice / Euro-Office)
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||
|
||
Aether ist **WOPI-Host**. Das ist die Schnittstelle, über die Office-Server
|
||
sich eine Datei holen und wieder zurückschreiben – **alle drei sprechen
|
||
dieselbe.** Deshalb gibt es *einen* Adapter und einen Schalter in der `.env`,
|
||
statt derselben Sache dreimal.
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||
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||
Im Compose-Beispiel ist deshalb **kein** Office-Server enthalten: Jeder bringt
|
||
eigene Variablen mit, und man will genau einen. Such dir unten den passenden
|
||
Schnipsel und häng ihn an dein `docker-compose.yml`.
|
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### Was dazukommt
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|---|---|
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| `OFFICE_PROVIDER` | `collabora`, `onlyoffice` oder leer (aus) – Euro-Office zählt als `onlyoffice` |
|
||
| `OFFICE_URL` | wo das **Backend** den Office-Server erreicht |
|
||
| `OFFICE_PUBLIC_URL` | wo der **Browser** ihn erreicht (leer = wie oben) |
|
||
| `OFFICE_WOPI_URL` | wo der **Office-Server** Aether erreicht (leer = `PUBLIC_URL`) |
|
||
| `OFFICE_ALLOWED_HOSTS` | Ziele, die das Backend anfragen darf – gegen SSRF |
|
||
|
||
**Drei Adressen für drei Richtungen** – die häufigste Fehlerquelle beim
|
||
Aufbau. Im Compose-Netz heißt der Server `office`, der Browser braucht dort
|
||
einen Namen, den *er* auflösen kann (deine Domain oder LAN-IP), und der
|
||
Office-Server erreicht Aether unter `app:8080`: „localhost" ist aus seinem
|
||
Container heraus er selbst.
|
||
|
||
Der Port unterscheidet sich je nach Anbieter: **Collabora lauscht auf 9980,
|
||
OnlyOffice und Euro-Office auf 80.**
|
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|
||
Die Schnipsel unten starten sofort mit `docker compose up -d`. Zum Abschalten
|
||
`docker compose stop office`. Wer den Container lieber ganz aus der normalen
|
||
Startfolge nimmt, hängt `profiles: ["office"]` an den Dienst – dann braucht es
|
||
`--profile office` oder `COMPOSE_PROFILES=office` in der `.env`. **Vorsicht:**
|
||
Oberflächen wie Portainer, Dockge oder Komodo kennen `--profile` nicht; dort
|
||
entsteht der Container dann nie, ohne jede Fehlermeldung.
|
||
|
||
### Schnipsel 1: Collabora
|
||
|
||
```yaml
|
||
office:
|
||
container_name: aether-office
|
||
image: collabora/code:latest
|
||
restart: unless-stopped
|
||
environment:
|
||
# Wer seine Dateien hier öffnen darf – **die Adresse, unter der dein
|
||
# Browser die Cloud sieht**, nicht der interne Dienstname. Collabora
|
||
# liest den Wert als regulären Ausdruck, Punkte müssen also maskiert
|
||
# werden, und der Port gehört dazu (443 bei HTTPS).
|
||
#
|
||
# Steht hier der falsche Wert, meldet das Log beim Öffnen:
|
||
# No authorized hosts found matching the target host […] in config
|
||
aliasgroup1: https://cloud\.example\.com:443
|
||
# ssl.enable – spricht Collabora selbst HTTPS?
|
||
# ssl.termination – endet HTTPS davor, an deinem Reverse Proxy?
|
||
# Steht termination auf true ohne HTTPS davor, verlangt Collabora eine
|
||
# wss://-Verbindung, die es nicht gibt: Der Editor lädt, das Dokument
|
||
# bleibt weiß. mount_jail_tree=false spart CAP_SYS_ADMIN.
|
||
extra_params: >-
|
||
--o:ssl.enable=false
|
||
--o:ssl.termination=true
|
||
--o:mount_jail_tree=false
|
||
dictionaries: de_DE en_US
|
||
cap_add: [MKNOD]
|
||
networks: [internal]
|
||
ports:
|
||
- "${APP_BIND:-0.0.0.0}:9980:9980"
|
||
```
|
||
|
||
```env
|
||
OFFICE_PROVIDER=collabora
|
||
OFFICE_URL=http://office:9980
|
||
OFFICE_PUBLIC_URL=https://office.example.com
|
||
# **Öffentliche Adresse, nicht app:8080** – Begründung direkt darunter.
|
||
OFFICE_WOPI_URL=https://cloud.example.com
|
||
OFFICE_ALLOWED_HOSTS=office
|
||
```
|
||
|
||
> **Warum bei Collabora die öffentliche Adresse und nicht `app:8080`?**
|
||
>
|
||
> Weil Collabora aus dieser Adresse seine eigene Sicherheitsrichtlinie baut.
|
||
> Gemessen: Es setzt `frame-ancestors` auf *seinen* Host **plus den Host aus
|
||
> `WOPISrc`* – und `WOPISrc` ist genau `OFFICE_WOPI_URL`. Steht dort der
|
||
> interne Dienstname, erlaubt der Editor die Einbettung nur einer Seite, die
|
||
> unter `app:8080` läuft. Dein Browser kommt aber von `cloud.example.com`, und
|
||
> er lehnt ab:
|
||
>
|
||
> ```
|
||
> Framing 'https://office.example.com/' violates
|
||
> 'frame-ancestors office.example.com:* app:8080'
|
||
> ```
|
||
>
|
||
> Die Folge davon muss man wollen: Collabora holt die Datei dann **über deinen
|
||
> Reverse Proxy**, nicht quer durchs Docker-Netz. Der Container braucht dafür
|
||
> Namensauflösung nach draußen und einen Weg zurück – bei einem Proxy auf
|
||
> einem anderen Rechner ist das der normale Weg über das Internet.
|
||
>
|
||
> `aliasgroup1` oben muss **denselben** Host nennen. Zwei Schalter, eine
|
||
> Wahrheit: Der eine entscheidet, ob der Browser den Rahmen zeigen darf, der
|
||
> andere, ob Collabora die Anfrage überhaupt annimmt.
|
||
|
||
### Schnipsel 2: OnlyOffice Docs
|
||
|
||
```yaml
|
||
office:
|
||
container_name: aether-office
|
||
image: onlyoffice/documentserver:latest
|
||
restart: unless-stopped
|
||
environment:
|
||
WOPI_ENABLED: "true" # ohne das gibt es kein /hosting/discovery
|
||
JWT_ENABLED: "true"
|
||
JWT_SECRET: ${OFFICE_JWT_SECRET}
|
||
networks: [internal]
|
||
ports:
|
||
- "${APP_BIND:-0.0.0.0}:9980:80" # OnlyOffice lauscht auf 80, nicht 9980
|
||
```
|
||
|
||
```env
|
||
OFFICE_PROVIDER=onlyoffice
|
||
OFFICE_URL=http://office
|
||
OFFICE_PUBLIC_URL=https://office.example.com
|
||
OFFICE_WOPI_URL=http://app:8080
|
||
OFFICE_ALLOWED_HOSTS=office
|
||
OFFICE_JWT_SECRET= # mindestens 32 Zeichen
|
||
```
|
||
|
||
### Schnipsel 3: Euro-Office
|
||
|
||
Seit dem 9. Juni 2026 zu haben und in Nextcloud Hub 26 die Alternative zu
|
||
Collabora. Es ist ein OnlyOffice-Fork, und man sieht es an den Variablen: Sie
|
||
heißen gleich. Für uns ist es deshalb **derselbe Anbieter** –
|
||
`OFFICE_PROVIDER=onlyoffice`, nur ein anderes Abbild.
|
||
|
||
```yaml
|
||
office:
|
||
container_name: aether-office
|
||
image: ghcr.io/euro-office/documentserver:latest
|
||
restart: unless-stopped
|
||
environment:
|
||
WOPI_ENABLED: "true"
|
||
JWT_ENABLED: "true"
|
||
JWT_SECRET: ${OFFICE_JWT_SECRET}
|
||
EXAMPLE_ENABLED: "false" # die Beispiel-App gehört nicht ins Netz
|
||
ALLOW_PRIVATE_IP_ADDRESS: "true" # es muss app:8080 erreichen
|
||
networks: [internal]
|
||
ports:
|
||
- "${APP_BIND:-0.0.0.0}:9980:80"
|
||
```
|
||
|
||
Die `.env` ist dieselbe wie bei OnlyOffice. Rechne mit **7 GB** allein für das
|
||
Abbild.
|
||
|
||
> **Teilweise geprüft.** Collabora ist hier gemessen worden, den Kreis von
|
||
> Tippen bis Speichern eingeschlossen. OnlyOffice lief inzwischen auf dieser
|
||
> Anlage – gemessen sind sein Start, die Umwandlung nach PDF und die
|
||
> JWT-Signatur (ohne Signatur antwortet es mit `{"error":-8}`); im Leerlauf
|
||
> braucht es 396 MB, nach jedem Start belegt es für einige Minuten einen Kern,
|
||
> weil es seine eigenen Web-Dateien packt. **Nicht** gemessen ist dort der
|
||
> WOPI-Kreis vom Tippen bis zum Speichern. Euro-Office steht nach der
|
||
> Dokumentation und dem gemeinsamen Weg, ist hier nie gelaufen.
|
||
>
|
||
> Wenn der Editor dort leer bleibt, sind das die zwei Stellen, an denen es
|
||
> nach Aktenlage hakt:
|
||
>
|
||
> 1. **Der IP-Filter.** OnlyOffice nimmt WOPI-Anfragen nur von einem
|
||
> „vertrauenswürdigen Integrator" an; dessen Adresse muss in seiner
|
||
> Positivliste stehen. Bei Collabora heißt dasselbe `aliasgroup1`.
|
||
> 2. **Der Proof-Key.** OnlyOffice signiert seine WOPI-Anfragen und legt den
|
||
> öffentlichen Schlüssel als `proof-key` in die Discovery. Wir prüfen die
|
||
> Signatur **nicht** – erlaubt, aber falls es dort eine Pflicht gibt, wäre
|
||
> das der Ort.
|
||
>
|
||
> `JWT_SECRET` betrifft die eigene API des Dokumentenservers, nicht den
|
||
> WOPI-Weg – unser Adapter signiert damit nichts. Nachgemessen: `POST
|
||
> /ConvertService.ashx` ohne Signatur antwortet `{"error":-8}`, mit Signatur
|
||
> (HS256, entweder als Feld `token` im Rumpf oder als `Authorization: Bearer`
|
||
> über `{"payload": …}`) kommt das Ergebnis. Der Schlüssel gehört also
|
||
> gesetzt – sonst läuft die API offen.
|
||
|
||
### Am Telefon: die Handy-Fassung des Editors
|
||
|
||
Ein Office-Dokument öffnet **überall im Editor** – am Schreibtisch wie am
|
||
Telefon. Am Telefon fordert Aether dabei die Handy-Fassung an, wo der
|
||
Office-Server eine anbietet:
|
||
|
||
| Anbieter | am Telefon |
|
||
|---|---|
|
||
| **Collabora** | seine eigene Handy-Ansicht (kennt keine getrennte Aktion) |
|
||
| **OnlyOffice / Euro-Office** | die WOPI-Aktion `mobileEdit` |
|
||
|
||
Die Ermittlungsliste nennt zu jeder Endung mehrere Aktionen. OnlyOffice und
|
||
Euro-Office führen neben `edit`/`view` auch `mobileEdit`/`mobileView`, und
|
||
dahinter steckt eine eigene, für kleine Schirme gebaute Oberfläche – dieselbe
|
||
Adresse mit `?mobile=1`. Aether hat bis zum 16.09.2026 immer die
|
||
Schreibtisch-Fassung angefordert; am Telefon blieb zwischen Menüband,
|
||
Formatleisten und Eigenschaftenbereich vom Dokument ein Rechteck übrig.
|
||
|
||
Entschieden wird am **Zeigegerät**, nicht an der Fensterbreite: Ein schmales
|
||
Fenster auf dem Schreibtisch ist immer noch eine Maus und eine Tastatur. Die
|
||
Oberfläche schickt dazu `?mobile=1` an `/api/v1/office/session/{id}`.
|
||
|
||
> **Entfallen am 16.09.2026: die PDF-Ansicht.** Ein Office-Dokument wurde am
|
||
> Telefon zuvor als gewandeltes PDF gezeigt, mit einem „Edit"-Knopf hinein.
|
||
> Das war eine Notlösung für eine Oberfläche, die Aether selbst falsch
|
||
> angefordert hatte – mit `mobileEdit` ist der Anlass weg. Mit ihr sind
|
||
> `internal/office/preview.go`, `convert.go` und die Spalte
|
||
> `files.preview_version` gefallen (Migration 000026); die Dateien unter
|
||
> `previews/` sammelt der GC ein. Wer ein PDF braucht, exportiert es im
|
||
> Editor. Die Umwandlung im Hintergrund (`/cool/convert-to/pdf` bzw.
|
||
> `/ConvertService.ashx`) hatte keinen anderen Aufrufer und ist damit
|
||
> ebenfalls entfallen.
|
||
|
||
### Welche Dateien, und wie gut
|
||
|
||
Bearbeitet wird nur, was auf der **Positivliste** steht:
|
||
`odt docx doc rtf txt · ods xlsx xls csv · odp pptx ppt · odg`.
|
||
PDF steht bewusst **nicht** darauf – es hat seinen eigenen Betrachter, und ein
|
||
Office-Server würde beim Speichern ein anderes Dokument daraus machen.
|
||
|
||
Collabora Online *ist* LibreOffice, mit derselben Datei-Unterstützung. Für die
|
||
Microsoft-Formate heißt das:
|
||
|
||
| | |
|
||
|---|---|
|
||
| `docx`, `xlsx`, `pptx` | öffnen und speichern zuverlässig, Format bleibt erhalten |
|
||
| Alte `doc`, `xls`, `ppt` | gehen, sind aber Rückwärtskompatibilität – kein Ziel der Entwicklung |
|
||
| Komplexes Layout | Seitenumbrüche und Schriftabstände können um Kleinigkeiten abweichen |
|
||
| Sehr große Tabellen, Pivot, seltene Formeln | die häufigste Stelle für echte Abweichungen |
|
||
| Makros (VBA) | laufen nicht – und das ist Absicht, nicht Mangel |
|
||
|
||
Fehlende **Schriften** sind der häufigste Grund für „sieht anders aus": Der
|
||
Container bringt Calibri und Cambria nicht mit. Wer Dokumente von außen
|
||
bearbeitet, legt die Schriften nach.
|
||
|
||
Für ein Belegarchiv ist das unkritisch – da wird gelesen und selten geändert.
|
||
Für den täglichen Umgang mit fremden Word-Dateien gilt: **Rundlauf prüfen**,
|
||
nicht darauf vertrauen.
|
||
|
||
### Wie das zusammenspielt
|
||
|
||
Der Office-Server ist **kein Client deines Browsers allein** – er holt die
|
||
Datei selbst beim Backend ab:
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Browser ──────────► Office-Server (Bedienoberfläche im <iframe>)
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Office-Server ────► Aether /wopi/... (Datei holen, Datei zurückschreiben)
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Beide Pfeile müssen funktionieren. Das ist der Punkt, an dem solche
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Installationen scheitern: Der Office-Server muss **Aether unter seiner
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öffentlichen Adresse erreichen** (`PUBLIC_URL`), nicht nur unter
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`localhost`. Ein Zugriffstoken mit kurzer Laufzeit hängt an jedem Aufruf; ohne
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gültiges Token liefert der WOPI-Endpunkt nichts.
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### Was beim Aufbau schiefgeht
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Alles hier ist beim Testen tatsächlich passiert, in dieser Reihenfolge:
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| Symptom | Ursache |
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| Der Container entsteht gar nicht, ohne Fehlermeldung | Ein `profiles:` am Dienst. Startet nur mit `--profile office`, und Oberflächen wie Portainer kennen den Schalter nicht. Die Schnipsel oben haben deshalb keins. |
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| Container läuft, aber kein „Edit in Office…" im Menü | `OFFICE_PROVIDER` ist leer – oder `OFFICE_URL` nennt den falschen Port (Collabora 9980, OnlyOffice/Euro-Office 80). Ohne Antwort auf `/hosting/discovery` bleibt der Punkt weg. |
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| Rahmen bleibt leer, Konsole: *„Framing … violates default-src 'self'"* | Unsere eigene Sicherheitsrichtlinie. `frame-src` fällt auf `default-src` zurück; der Office-Ursprung muss ausdrücklich erlaubt sein. Passiert automatisch, sobald `OFFICE_PROVIDER` gesetzt ist. |
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| Editor lädt, Dokument bleibt weiß | `ssl.termination=true` ohne HTTPS davor. Collabora sagt dem Browser dann `wss://`, das es nicht gibt. Im HTTP-Test `OFFICE_SSL_TERMINATION=false`. |
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| Log: *„CheckFileInfo returned 0 … ECONNREFUSED"* | `OFFICE_WOPI_URL` zeigt auf `127.0.0.1:8090`. Der Port ist auf loopback gebunden – aus einem Container nicht erreichbar. Im Compose den Dienstnamen nehmen. |
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| Konsole: *„Framing … violates 'frame-ancestors … app:8080'"* | `OFFICE_WOPI_URL` steht auf dem internen Dienstnamen. Collabora baut daraus seine Richtlinie und erlaubt dann nur eine Einbettung von dort. Die öffentliche Adresse der Cloud eintragen. |
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| Log: *„No authorized hosts found matching the target host …"* | `aliasgroup1` kennt diesen Host nicht. Öffentliche Adresse eintragen, Punkte maskieren, Port anhängen – und den **Office**-Container neu erzeugen, nicht nur die App. Prüfen mit `docker compose logs office \| grep "trusted WOPI host"`. |
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| Log: *„WOPISrc must be URI-encoded"* | Behoben; die Adresse wird vollständig kodiert. |
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| Log: *„Failed to exec coolmount … needs CAP_SYS_ADMIN"* | Gelöst über `--o:mount_jail_tree=false` im Compose. |
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| Fehlende Symbole (404 auf `.svg`) | Lücken im Collabora-Image selbst. Kosmetisch. |
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### Sicherheit
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- **SSRF:** Das Backend ruft den Office-Server auf. Ausgehende Ziele werden auf
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`OFFICE_ALLOWED_HOSTS` beschränkt – sonst wird aus einer Adresse in der
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Konfiguration ein Weg ins interne Netz.
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- **Tokens sind dateibezogen und kurzlebig.** Ein Token für Datei A öffnet
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Datei B nicht, auch nicht mit derselben Sitzung.
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- **Schreiben folgt derselben Regel wie ein Upload:** atomar schreiben,
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SHA-256 neu berechnen, Version anlegen, wenn Versionierung an ist. Ein
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Office-Server ist kein Sonderweg an der Datenintegrität vorbei.
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### Speicherbedarf – vor der Entscheidung lesen
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Der Office-Server ist der mit Abstand hungrigste Teil dieser Anlage:
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| | Bedarf | Bemerkung |
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| **Collabora (CODE)** | **51 MB im Leerlauf** (gemessen), +100–200 MB je offenem Dokument | LibreOffice-Kern, startet pro Dokument einen Prozess |
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| **OnlyOffice Docs** | **396 MB im Leerlauf** (gemessen), 2 GB Minimum unter Last, **4 GB empfohlen** | bringt eigenes Postgres, RabbitMQ und Node mit |
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Die Leerlaufwerte sind auf dieser Anlage nachgemessen und liegen deutlich
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unter dem, was beide Projekte als Mindestbedarf nennen – gemeint ist dort der
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Betrieb *mit* offenen Dokumenten. Zum Abbild auf der Platte: Collabora 1,9 GB,
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OnlyOffice 4,9 GB. Und OnlyOffice zieht nach **jedem** Start für einige
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Minuten einen ganzen Kern, weil es seine eigenen Web-Dateien packt.
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| **Euro-Office** | wie OnlyOffice, Abbild **6,99 GB** (hier nachgemessen) | derselbe Unterbau |
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Dazu kommt, was schon läuft: Postgres, Aether und – nicht unterschätzen – die
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**Texterkennung**. ocrmypdf und ghostscript nehmen sich bei einem großen Scan
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kurzzeitig mehrere hundert Megabyte.
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### Welchen nehmen?
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- **Collabora**, wenn der Speicher knapp ist oder Herkunft und ODF zählen.
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LibreOffice-Kern, europäisch, deutlich genügsamer.
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- **OnlyOffice**, wenn `.docx`/`.xlsx` zwischen Desktop-Office und Web hin und
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her wandern. Beste Treue bei OOXML, weil es nativ damit arbeitet.
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- **Euro-Office**, wenn du OnlyOffices Treue willst, aber nicht seine Herkunft.
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Seit Juni 2026 zu haben, von Nextcloud als Standard eingesetzt, derselbe
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WOPI-Weg. Der Haken ist derselbe wie bei OnlyOffice: Hunger nach
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Arbeitsspeicher, und das Abbild wiegt **6,99 GB** – nachgemessen, nicht
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geschätzt; die Ankündigung nennt weniger.
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**Auf deinen 6 GB ist die Rechnung schnell gemacht.** Postgres, Aether und die
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Texterkennung liegen schon darauf; für OnlyOffice oder Euro-Office bliebe zu
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wenig. Collabora ist dort die einzige, die trägt – und ein Wechsel später
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kostet einen Container und eine Zeile `.env`, nicht mehr.
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## Phasen-Roadmap
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| Phase | Inhalt | Status |
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|-------|--------|--------|
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| 0 | Fundament (Monorepo, Docker, Migrations, Backend-Skeleton) | ✅ |
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| 1 | Auth (Argon2id, Sessions), Storage (atomar + SHA-256), Datei-CRUD, Frontend | ✅ |
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| 2 | Uploads mit Fortschritt, Papierkorb, Versionen, Share-Links, Thumbnails | ✅ |
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| 2.5 | Sidebar-Favoriten, Ordner verschieben/hochladen, „Verschieben nach…" | ✅ |
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| 3 | Admin-Panel, Gruppen(-mitgliedschaft), Theming, User-Profil | ✅ |
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| 4 | WebDAV (`/dav/`), OIDC (optional) | ✅ (im Test) |
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| 4.5 | Härtung (Quota, Audit-Log, App-Passwörter), interne Shares, Gruppenordner, Logo/App-Symbol | ✅ (im Test) |
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| 5 | UI (Suche, Vorschau, Sortierung, Vor/Zurück) – Design-Rest offen | 🔄 |
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| 6 | Dokumente: OCR + Volltextsuche ✅, Etiketten ✅, Absender ✅, PDF-Betrachter ✅ – Inbox vertagt | 🔄 |
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| 7 | Office (WOPI-Host, Collabora / OnlyOffice) – [Anleitung](#office-collabora--onlyoffice) | ✅ (im Test) |
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| 8 | Härtung, 2FA, Observability, Extension-Points | 🔲 |
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| — | [Kalender](#kalender-caldav): CalDAV, mehrere Kalender, Weboberfläche (Monat/Woche/Liste) – `sync-collection`, Aufgaben und Teilen offen | ✅ (im Test) |
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> Manuelle Test-Checkliste für die fertigen Phasen: siehe [`TESTING.md`](TESTING.md).
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