Beim Lesen von internal/sharing fiel eine ungleiche Zusage auf: Der angemeldete Download prüft seit dem 12.09. die SHA-256-Summe beim Ausliefern und lässt die Verbindung fallen, wenn sie nicht stimmt. Der öffentliche Freigabelink lief durch ein blankes io.Copy – ungeprüft. Ausgerechnet der Weg nach draussen. Wer die Datei angemeldet holt, ist der Eigentümer und merkt, wenn etwas kaputt ist; wer einen Link bekommt, merkt es nicht. In CLAUDE.md steht das unter „nicht verhandelbar": beim Upload berechnen, beim Download verifizieren. Die Regel galt an einer von zwei Stellen. Die Mechanik liegt jetzt in files/verified.go und wird von beiden gerufen. Nachgewiesen mit gekipptem Bit auf der Platte: Über den Freigabelink kommt die Datei ebenfalls nicht mehr vollständig an. Gruppenordner: Create übergab user.ID statt des aufgelösten Prinzipals – eine Datei im Gruppenordner liess sich nicht verlinken, auch nicht vom Mitglied. Marcs Entscheidung: Das soll gehen, der Empfänger sieht ohnehin nur die Datei, nie den Ordner darum. Verlangt wird Schreibrecht: Einen Link zu erzeugen heisst, die Datei öffentlich zu machen; wer sie nur geliehen lesen darf, soll sie nicht weiterreichen können (403). expires_in_hours hatte keine Obergrenze. time.Duration rechnet in Nanosekunden; ab etwa 2,6 Mio Stunden läuft int64 über, die Dauer wird negativ, und der Link ist abgelaufen in dem Moment, in dem er entsteht – ohne Fehlermeldung. Jetzt zehn Jahre, darüber 400. Dazu X-Content-Type-Options: nosniff, das der angemeldete Weg längst setzt. Sechs Go-Tests für internal/sharing, unter Mutation nachgewiesen: Eigentümerprüfung entfernt, Ablaufprüfung entfernt und Token verkürzt machen jeweils genau den zugehörigen Test rot. Selbsttests erweitert: sharing 24 → 31 Prüfungen, pruefsumme 14 → 16. Geprüft: go build/vet sauber, alle Go-Pakete grün, 241 Prüfungen der sieben Selbsttest-Suiten grün, 48 Vitest-Tests. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
103 lines
3.3 KiB
Go
103 lines
3.3 KiB
Go
package files
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import (
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"context"
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"crypto/sha256"
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"encoding/hex"
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"io"
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"net/http"
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"github.com/rs/zerolog/log"
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)
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// Ausliefern mit Prüfung der SHA-256-Summe.
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// Stand bis zum 25.09.2026 nur im angemeldeten Download. Der **öffentliche**
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// Freigabelink lieferte ungeprüft aus – ausgerechnet der Weg, auf dem eine
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// Datei das Haus verlässt. Wer sie angemeldet holt, ist der Eigentümer und
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// merkt, wenn etwas kaputt ist; wer einen Link bekommt, merkt es nicht.
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//
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// In CLAUDE.md steht das unter „nicht verhandelbar": beim Upload berechnen,
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// **beim Download verifizieren**. Die Regel galt an einer von zwei Stellen.
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// Deshalb liegt sie jetzt hier und wird von beiden gerufen.
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// verifyTail: So viele Bytes werden bis zur Prüfung zurückgehalten.
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//
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// Sie sind der ganze Hebel: Ohne sie wäre die Datei beim Erkennen des Fehlers
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// längst vollständig beim Empfänger, und ein Abbruch käme zu spät. 32 KiB
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// kosten nichts und liegen über dem, was io.Copy in einem Zug bewegt.
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const verifyTail = 32 * 1024
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// VerifyInfo ist nur für den Logeintrag – wer hinterher sucht, braucht die
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// Datei und ihren Platz auf der Platte, nicht bloß „stimmt nicht".
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type VerifyInfo struct {
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FileID string
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StorageKey string
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Size int64
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}
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// ServeVerified kopiert `src` nach `w` und prüft dabei die Summe.
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//
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// Stimmt sie nicht, wird der letzte Rest **nicht** herausgegeben und die
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// Verbindung fallen gelassen. Die Kopfzeilen sind da längst draußen, der
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// Statuscode also nicht mehr zu ändern – aber die Gegenstelle bekommt weniger
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// Bytes als im Content-Length angekündigt und wertet das als Fehler. Besser
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// ein abgebrochener Download als eine heile Datei mit falschem Inhalt.
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func ServeVerified(ctx context.Context, w io.Writer, src io.Reader, erwartet string, info VerifyInfo) {
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h256 := sha256.New()
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zurueck := &tailWriter{w: w, keep: verifyTail}
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if _, err := io.Copy(zurueck, io.TeeReader(src, h256)); err != nil {
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return // Gegenstelle ist weg
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}
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gelesen := hex.EncodeToString(h256.Sum(nil))
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if gelesen != erwartet {
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log.Ctx(ctx).Error().
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Str("file_id", info.FileID).
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Str("storage_key", info.StorageKey).
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Str("erwartet", erwartet).
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Str("gelesen", gelesen).
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Int64("size", info.Size).
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Msg("Pruefsumme stimmt nicht - Datei auf der Platte ist beschaedigt")
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// ErrAbortHandler ist der vorgesehene Weg, eine Antwort mittendrin
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// fallen zu lassen: net/http schließt die Verbindung und schreibt
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// **keinen** eigenen Logeintrag dazu (chis Recoverer reicht diese eine
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// Panik ausdrücklich durch).
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panic(http.ErrAbortHandler)
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}
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// Stimmt sie, darf der Rest hinterher.
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_ = zurueck.Flush()
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}
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// tailWriter reicht alles durch außer den letzten `keep` Bytes.
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type tailWriter struct {
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w io.Writer
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keep int
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buf []byte
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}
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func (t *tailWriter) Write(p []byte) (int, error) {
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t.buf = append(t.buf, p...)
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if ueber := len(t.buf) - t.keep; ueber > 0 {
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if _, err := t.w.Write(t.buf[:ueber]); err != nil {
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return 0, err
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}
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t.buf = append(t.buf[:0], t.buf[ueber:]...)
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}
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return len(p), nil
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}
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// Flush gibt heraus, was zurückgehalten wurde. Wird es **nicht** gerufen,
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// bleibt die Antwort unvollständig – genau das ist der Zweck.
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func (t *tailWriter) Flush() error {
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if len(t.buf) == 0 {
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return nil
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}
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_, err := t.w.Write(t.buf)
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t.buf = t.buf[:0]
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return err
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}
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