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HoneyOS/internal/store/store.go
T
marcandClaude Opus 5 501c3b8930 Apps lassen sich in Kategorien gruppieren
Ein Feld an der App, kein zweites Datenmodell: Eine Kategorie besteht genau
so lange, wie eine App sie traegt. Damit gibt es nichts anzulegen, nichts zu
loeschen und keine zweite Reihenfolge, die mit der bestehenden aus dem Tritt
geraten koennte.

Die Reihenfolge der Ueberschriften ist die ihres ersten Auftretens in der
Liste -- also ordnen dieselben Pfeile wie bisher beides. Am Rand einer Gruppe
haengt der Pfeil die App in die Nachbargruppe um, statt zu tauschen: derselbe
Knopf zum Sortieren und zum Umkategorisieren, und keine App kann zwischen
zwei Gruppen liegen bleiben.

Eingesammelt wird im Server, beim Schreiben wie beim Lesen. Das war nicht der
erste Entwurf: Zuerst sortierte die Oberflaeche und die HoneyBar setzte ihre
Ueberschriften beim Durchlaufen -- prompt stand eine App ohne Kategorie in der
HoneyBar unter der letzten Ueberschrift und auf dem Schreibtisch ganz oben.
Bei zwei Lesern derselben Liste gehoert die Reihenfolge dorthin, wo die Liste
liegt.

Ueberschriften erscheinen, wo man sucht: Kacheln, Schublade beider Leisten,
Programme-Fenster. Nicht im App-Streifen (32 Pixel) und nicht bei den
Schreibtischsymbolen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-12 22:12:03 +02:00

431 lines
13 KiB
Go

// Package store hält den ganzen Zustand von HoneyOS: die App-Liste und je
// Nutzer ein paar Einstellungen.
package store
import (
"crypto/sha256"
"encoding/hex"
"encoding/json"
"fmt"
"net/url"
"os"
"path/filepath"
"regexp"
"strconv"
"strings"
"sync"
"time"
)
// Der ganze Zustand von HoneyOS passt in eine JSON-Datei: eine Handvoll Apps
// und pro Nutzer ein paar kosmetische Einstellungen. Eine Datenbank wäre hier
// mehr Betrieb als Nutzen — die Datei lässt sich lesen, sichern und im Zweifel
// mit einem Editor reparieren. Geschrieben wird atomar (tmp + rename), damit
// ein Absturz mitten im Schreiben keine halbe Datei hinterlässt.
// LocalSub ist die ID des einen Nutzers im offenen Betrieb — dann meldet sich
// niemand an, und alles gehört ihm.
const LocalSub = "local"
type App struct {
ID string `json:"id"`
Name string `json:"name"`
Subtitle string `json:"subtitle,omitempty"`
URL string `json:"url"`
Glyph string `json:"glyph,omitempty"`
// Die Kategorie ist freier Text, kein Verweis auf eine Liste von
// Kategorien — es gibt keine. Eine Kategorie besteht genau so lange, wie
// eine App sie trägt; damit gibt es nichts anzulegen, nichts zu löschen
// und vor allem keine zweite Reihenfolge, die mit dieser aus dem Tritt
// geraten könnte. Die Reihenfolge der Überschriften ergibt sich aus dem
// ersten Auftreten in dieser Liste.
Kategorie string `json:"kategorie,omitempty"`
}
type User struct {
Name string `json:"name,omitempty"`
Picture string `json:"picture,omitempty"`
Settings map[string]string `json:"settings,omitempty"`
// Die Notiz. Nicht in den Einstellungen, obwohl sie dorthin passen würde:
// Die sind auf kurze Werte ausgelegt (200 Zeichen je Feld), und eine Notiz
// ist Text, kein Schalter.
Note string `json:"note,omitempty"`
// Das Bild — entweder eine Datei neben honeyos.json oder eine fremde
// Adresse, nie beides. `Bildstand` ist der Versionsanteil in der Adresse:
// Ohne ihn bliebe beim Austausch das alte Bild im Zwischenspeicher hängen.
Bild string `json:"bild,omitempty"` // Dateiname in bilder/
BildURL string `json:"bildUrl,omitempty"` // oder eine fremde Adresse
Bildstand string `json:"bildstand,omitempty"` // gegen den Zwischenspeicher
}
type data struct {
Apps []App `json:"apps"`
Users map[string]*User `json:"users"`
}
type Store struct {
mu sync.RWMutex
path string
d data
}
const (
maxApps = 24
maxSettings = 40
maxFieldLen = 200
// Eine Notiz, kein Dokument. Wer mehr braucht, hat InkNote — und der Server
// muss die Grenze durchsetzen, nicht das Formular.
maxNoteLen = 4000
)
var (
idPattern = regexp.MustCompile(`^[a-z0-9][a-z0-9_-]{0,31}$`)
knownGlyphs = map[string]bool{"cloud": true, "note": true, "box": true, "chip": true, "folder": true, "gear": true, "globe": true, "disk": true}
settingKeyRe = regexp.MustCompile(`^[a-zA-Z][a-zA-Z0-9_]{0,31}$`)
)
func Open(path string) (*Store, error) {
s := &Store{path: path, d: data{Apps: []App{}, Users: map[string]*User{}}}
raw, err := os.ReadFile(path)
if os.IsNotExist(err) {
return s, s.save() // gleich anlegen, damit ein Rechteproblem sofort auffällt
}
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("lese %s: %w", path, err)
}
if err := json.Unmarshal(raw, &s.d); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("%s ist kein gültiges JSON: %w", path, err)
}
if s.d.Apps == nil {
s.d.Apps = []App{}
}
// Auch beim Lesen einsammeln: honeyos.json darf von Hand bearbeitet werden
// (das ist der halbe Grund für eine Datei statt einer Datenbank), und dann
// stehen Kategorien schnell durcheinander.
s.d.Apps = sortiereNachKategorie(s.d.Apps)
if s.d.Users == nil {
s.d.Users = map[string]*User{}
}
return s, nil
}
// save schreibt die Datei. Aufrufer hält die Sperre.
func (s *Store) save() error {
raw, err := json.MarshalIndent(s.d, "", " ")
if err != nil {
return err
}
tmp := s.path + ".tmp"
if err := os.WriteFile(tmp, append(raw, '\n'), 0o600); err != nil {
return err
}
return os.Rename(tmp, s.path)
}
func (s *Store) Apps() []App {
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
out := make([]App, len(s.d.Apps))
copy(out, s.d.Apps)
return out
}
// SetApps ersetzt die ganze Liste. Die Oberfläche schickt sie immer vollständig
// — für ein Dutzend Einträge ist das einfacher und weniger fehleranfällig als
// einzelne Endpunkte für Anlegen, Ändern, Löschen und Umsortieren.
func (s *Store) SetApps(apps []App) error {
if len(apps) > maxApps {
return fmt.Errorf("höchstens %d Apps", maxApps)
}
seen := map[string]bool{}
cleaned := make([]App, 0, len(apps))
for i, a := range apps {
a.ID = strings.ToLower(strings.TrimSpace(a.ID))
a.Name = strings.TrimSpace(a.Name)
a.Subtitle = strings.TrimSpace(a.Subtitle)
a.URL = strings.TrimSpace(a.URL)
a.Glyph = strings.TrimSpace(a.Glyph)
a.Kategorie = strings.TrimSpace(a.Kategorie)
if !idPattern.MatchString(a.ID) {
return fmt.Errorf("App %d: ID muss klein geschrieben sein und mit Buchstabe oder Ziffer beginnen", i+1)
}
if seen[a.ID] {
return fmt.Errorf("ID %q kommt doppelt vor", a.ID)
}
seen[a.ID] = true
if a.Name == "" {
a.Name = strings.ToUpper(a.ID)
}
u, err := url.Parse(a.URL)
if err != nil || (u.Scheme != "http" && u.Scheme != "https") || u.Host == "" {
return fmt.Errorf("App %q: Adresse muss mit http:// oder https:// beginnen", a.ID)
}
if a.Glyph != "" && !knownGlyphs[a.Glyph] {
a.Glyph = ""
}
for _, f := range []string{a.Name, a.Subtitle, a.URL, a.Kategorie} {
if len(f) > maxFieldLen {
return fmt.Errorf("App %q: ein Feld ist länger als %d Zeichen", a.ID, maxFieldLen)
}
}
cleaned = append(cleaned, a)
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
s.d.Apps = sortiereNachKategorie(cleaned)
return s.save()
}
// sortiereNachKategorie sammelt Apps derselben Kategorie zusammen, ohne die
// Reihenfolge innerhalb einer Gruppe oder die der Gruppen zu ändern: Die
// Gruppen stehen in der Reihenfolge ihres ersten Auftretens, die namenlose
// immer zuerst.
//
// Das gehört hierher und nicht in die Oberfläche, weil es mehrere Leser gibt:
// der Schreibtisch, die HoneyBar in fremden Apps, irgendwann ein weiterer.
// Sortierte jeder für sich, sähe dieselbe Liste an zwei Stellen verschieden
// aus — genau das ist passiert, als die HoneyBar die Überschriften einfach
// beim Durchlaufen setzte und eine App ohne Kategorie am Ende unter der
// letzten Überschrift landete.
func sortiereNachKategorie(apps []App) []App {
ohne := make([]App, 0, len(apps))
reihenfolge := []string{}
nach := map[string][]App{}
for _, a := range apps {
if a.Kategorie == "" {
ohne = append(ohne, a)
continue
}
if _, da := nach[a.Kategorie]; !da {
reihenfolge = append(reihenfolge, a.Kategorie)
}
nach[a.Kategorie] = append(nach[a.Kategorie], a)
}
out := ohne
for _, k := range reihenfolge {
out = append(out, nach[k]...)
}
return out
}
func (s *Store) User(sub string) User {
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
if u, ok := s.d.Users[sub]; ok {
cp := *u
cp.Settings = map[string]string{}
for k, v := range u.Settings {
cp.Settings[k] = v
}
return cp
}
return User{Settings: map[string]string{}}
}
// SeenUser hält Name und Bild aus dem Anbieter nach, ohne Einstellungen anzufassen.
func (s *Store) SeenUser(sub, name, picture string) error {
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u, ok := s.d.Users[sub]
if !ok {
u = &User{Settings: map[string]string{}}
s.d.Users[sub] = u
}
if u.Name == name && u.Picture == picture {
return nil // nichts zu schreiben
}
u.Name, u.Picture = name, picture
return s.save()
}
// Note gibt die Notiz des Nutzers. Kein Rückfall auf den Standardnutzer wie
// bei den Einstellungen: Eine fremde Notiz ist kein Ersatz für die eigene.
func (s *Store) Note(sub string) string {
return s.User(sub).Note
}
// SetNote schreibt die Notiz. Zwei offene Geräte überschreiben einander — der
// letzte Stand gewinnt. Für eine Notiz ist das vertretbar; alles darüber
// bräuchte Versionen und eine Zusammenführung, und dann wäre es keine
// Kleinigkeit mehr, sondern eine Notiz-App.
func (s *Store) SetNote(sub, text string) error {
if len([]rune(text)) > maxNoteLen {
return fmt.Errorf("die Notiz fasst %d Zeichen", maxNoteLen)
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
s.userLocked(sub).Note = text
return s.save()
}
func (s *Store) SetSettings(sub string, in map[string]string) error {
if len(in) > maxSettings {
return fmt.Errorf("zu viele Einstellungen")
}
clean := map[string]string{}
for k, v := range in {
if !settingKeyRe.MatchString(k) || len(v) > maxFieldLen {
continue // stillschweigend verwerfen: die Oberfläche schickt nur Bekanntes
}
clean[k] = v
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u, ok := s.d.Users[sub]
if !ok {
u = &User{}
s.d.Users[sub] = u
}
u.Settings = clean
return s.save()
}
// SettingsFor liefert das Aussehen für sub — und hilft nach, wenn die Frage
// über eine Site-Grenze kam.
//
// Die HoneyBar in einer fremden App weist sich nur mit dem Schlüssel aus, nicht
// mit einer Sitzung: der Browser schickt das Cookie dorthin nicht mit. Sie
// landet deshalb beim Standardnutzer. Sind die Einstellungen aber unter einem
// Namen aus der Proxy-Kopfzeile gespeichert, wäre der leer — und die HoneyBar
// bliebe bernsteinfarben, während der Schreibtisch grün leuchtet.
//
// Gibt es genau einen Nutzer mit Einstellungen, gilt dessen Aussehen. Bei
// mehreren bleibt es beim Standard: dann ist nicht zu erraten, wer da schaut.
func (s *Store) SettingsFor(sub string) map[string]string {
if own := s.User(sub).Settings; len(own) > 0 {
return own
}
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
var einziger map[string]string
for _, u := range s.d.Users {
if len(u.Settings) == 0 {
continue
}
if einziger != nil {
return map[string]string{} // mehrere — kein Rateweg
}
einziger = u.Settings
}
out := map[string]string{}
for k, v := range einziger {
out[k] = v
}
return out
}
// AppOrigins nennt die Ursprünge der eingetragenen Apps. Nur sie dürfen die
// HoneyBar mit Anmeldedaten abfragen — die Liste ist damit ihre eigene Freigabe.
func (s *Store) AppOrigins() map[string]bool {
s.mu.RLock()
defer s.mu.RUnlock()
out := map[string]bool{}
for _, a := range s.d.Apps {
if u, err := url.Parse(a.URL); err == nil && u.Host != "" {
out[u.Scheme+"://"+u.Host] = true
}
}
return out
}
/* ── Bilder ────────────────────────────────────────────────────────────────
*
* Das Erste, was HoneyOS als Datei ablegt. Bis hierher war alles in einer
* einzigen JSON-Datei, und das soll auch so bleiben: Die Bilder liegen daneben
* in `bilder/`, die JSON kennt nur ihre Namen. Ein Nutzer hat genau **ein**
* Bild — ein neues ersetzt das alte, samt Datei.
*
* Der Dateiname ist ein Fingerabdruck der Nutzerkennung, keine Kennung im
* Klartext: In einem Ordnernamen hätte eine OIDC-`sub` nichts zu suchen, und
* manche taugen gar nicht als Dateiname.
*/
func (s *Store) bilderDir() string { return filepath.Join(filepath.Dir(s.path), "bilder") }
func bildName(sub, endung string) string {
sum := sha256.Sum256([]byte(sub))
return hex.EncodeToString(sum[:8]) + endung
}
// Bild sagt, was der Nutzer hinterlegt hat: eine Datei, eine Adresse oder
// nichts. `stand` gehört an die Adresse der Datei.
func (s *Store) Bild(sub string) (datei, url, stand string) {
u := s.User(sub)
return u.Bild, u.BildURL, u.Bildstand
}
func (s *Store) BildPfad(sub string) (string, bool) {
datei, _, _ := s.Bild(sub)
if datei == "" {
return "", false
}
return filepath.Join(s.bilderDir(), datei), true
}
// SetBildDatei legt die Bytes ab und macht sie zum Bild des Nutzers. Ein
// vorhandenes Bild wird ersetzt — auch die alte Datei, sonst wächst der Ordner
// mit jedem Austausch.
func (s *Store) SetBildDatei(sub, endung string, daten []byte) error {
if err := os.MkdirAll(s.bilderDir(), 0o755); err != nil {
return fmt.Errorf("bilder-ordner: %w", err)
}
name := bildName(sub, endung)
if err := os.WriteFile(filepath.Join(s.bilderDir(), name), daten, 0o644); err != nil {
return fmt.Errorf("bild schreiben: %w", err)
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u := s.userLocked(sub)
if u.Bild != "" && u.Bild != name {
os.Remove(filepath.Join(s.bilderDir(), u.Bild))
}
u.Bild, u.BildURL = name, ""
u.Bildstand = strconv.FormatInt(time.Now().Unix(), 36)
return s.save()
}
// SetBildURL nimmt stattdessen eine fremde Adresse. Eine leere löscht alles.
func (s *Store) SetBildURL(sub, url string) error {
if len(url) > maxFieldLen*4 {
return fmt.Errorf("die Adresse ist zu lang")
}
if url != "" && !strings.HasPrefix(url, "https://") && !strings.HasPrefix(url, "http://") {
return fmt.Errorf("die Adresse muss mit http:// oder https:// beginnen")
}
s.mu.Lock()
defer s.mu.Unlock()
u := s.userLocked(sub)
if u.Bild != "" {
os.Remove(filepath.Join(s.bilderDir(), u.Bild))
}
u.Bild, u.BildURL = "", url
u.Bildstand = strconv.FormatInt(time.Now().Unix(), 36)
return s.save()
}
// userLocked holt (oder legt an) den Nutzer. Nur mit gehaltenem Schloss.
func (s *Store) userLocked(sub string) *User {
u, ok := s.d.Users[sub]
if !ok {
u = &User{}
s.d.Users[sub] = u
}
return u
}
// DataPath nennt die eine Datei, in der alles steht.
func DataPath(dir string) string { return filepath.Join(dir, "honeyos.json") }