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Aether/backend/internal/office/discovery.go
T
marcandClaude Opus 5 944b2c63e2 feat(office): mobileEdit am Telefon, PDF-Umweg entfällt
Ein Office-Dokument öffnete am Telefon als gewandeltes PDF, weil OnlyOffices
Oberfläche auf 400 Pixeln nichts vom Dokument übrig lässt. Die Begründung war
falsch: Die Ermittlungsliste bietet zu jeder Endung mehrere Aktionen an, und
OnlyOffice/Euro-Office führen neben `edit` auch `mobileEdit` – dieselbe
Adresse mit `?mobile=1`, dahinter eine für kleine Schirme gebaute Oberfläche.
`EditURL` kannte nur `edit` und `view`; die Handy-Fassung lag die ganze Zeit
in der Tabelle und wurde nie abgerufen.

Entschieden wird am Zeigegerät, nicht an der Fensterbreite – ein schmales
Fenster auf dem Schreibtisch ist immer noch eine Maus.

Mit dem Anlass fällt die Notlösung: preview.go (229 Zeilen), convert.go (271)
samt Test, files.preview_version (Migration 000026), die Sonderabfrage im GC,
die Route und dreizehn Fundstellen im Frontend. convert.go hatte keinen
anderen Aufrufer – die gesamte Umwandlung nach PDF existierte allein für
diese Ansicht. Wer ein PDF braucht, exportiert es im Editor. Die Dateien
unter previews/ sammelt der GC ein.

Zwei Fehler, die dabei sichtbar wurden:

fix(history): „Edit" schloss die Datei, statt den Editor zu öffnen. Beim
Wechsel räumt React erst die alte Ansicht ab; der Aufräumer von useBackClose
ruft history.back(), das verzögert wirkt und deshalb den Eintrag verbrauchte,
den der Editor gerade angelegt hatte. Ein Zähler für selbst ausgelöste
Schritte verschluckt genau diese popstate.

fix(filetypes): `.txt` ging gar nicht auf. Es stand in officeExtensions und
lief damit in den Office-Zweig statt in den eingebauten Text-Editor – am
Telefon in die PDF-Umwandlung, die daran scheiterte. `md`, `log` und `rst`
standen nie drin; das war die Asymmetrie.

Dazu Euro-Office als Compose-Profil (Abbild 6,99 GB, nachgemessen – die
Ankündigung nennt 5) und die Android-App als Idee.

Geprüft: go build/vet sauber, tsc sauber, 37 Vitest-Tests, alle 234
Prüfungen der sieben Selbsttest-Suiten grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-16 17:36:31 +02:00

223 lines
6.8 KiB
Go
Raw Blame History

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This file contains Unicode characters that might be confused with other characters. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.
package office
import (
"context"
"crypto/tls"
"encoding/xml"
"fmt"
"io"
"net"
"net/http"
"net/url"
"strings"
"sync"
"time"
)
// Die Ermittlungsliste („discovery") sagt, welche Adresse ein Office-Server
// für welchen Dateityp anbietet.
//
// Fest verdrahten ließe sich das nicht: Collabora und OnlyOffice bauen ihre
// Adressen verschieden auf, und beide ändern sie zwischen Fassungen. Gefragt
// wird deshalb der Server selbst – einmal, dann für eine Weile gemerkt.
type discoveryXML struct {
NetZone struct {
Apps []struct {
Name string `xml:"name,attr"`
Actions []struct {
Name string `xml:"name,attr"`
Ext string `xml:"ext,attr"`
URLSrc string `xml:"urlsrc,attr"`
} `xml:"action"`
} `xml:"app"`
} `xml:"net-zone"`
}
// discoveryTTL: Wie lange die Liste gilt. Kurz genug, dass ein Neustart des
// Office-Servers nach einer Aktualisierung durchschlägt; lang genug, dass
// nicht jedes Öffnen eine zusätzliche Anfrage auslöst.
const discoveryTTL = 30 * time.Minute
// Client spricht mit dem Office-Server.
type Client struct {
provider string
baseURL string
// publicBase ist die Adresse, unter der der **Browser** den Office-Server
// erreicht. Die Ermittlungsliste nennt die, unter der der Server sich
// selbst sieht – im Compose-Netz also `collabora:9980`. Die schickt man
// keinem Browser.
publicBase string
// jwtSecret signiert Aufrufe an die **eigene** API von OnlyOffice (die
// Umwandlung). Der WOPI-Weg braucht ihn nicht, der hat eigene Token.
jwtSecret string
http *http.Client
mu sync.Mutex
actions map[string]string // ".docx|edit" -> urlsrc
fetched time.Time
}
// NewClient baut den Zugang zum Office-Server.
//
// allowedHosts begrenzt, wohin überhaupt verbunden werden darf. **Das ist
// keine Formalie:** Das Backend ruft hier eine Adresse aus der Konfiguration
// auf – ohne Grenze wird daraus ein Weg ins interne Netz, sobald jemand die
// Konfiguration beeinflussen kann (SSRF). Die Adresse aus OFFICE_URL zählt
// immer dazu, sonst wäre die Voreinstellung unbrauchbar.
func NewClient(provider, baseURL, publicURL string, allowedHosts []string, insecureTLS bool, jwtSecret string) (*Client, error) {
u, err := url.Parse(baseURL)
if err != nil || u.Host == "" {
return nil, fmt.Errorf("OFFICE_URL is not a valid address: %q", baseURL)
}
allowed := map[string]bool{strings.ToLower(u.Hostname()): true}
for _, h := range allowedHosts {
allowed[strings.ToLower(strings.TrimSpace(h))] = true
}
transport := &http.Transport{
DialContext: func(ctx context.Context, network, addr string) (net.Conn, error) {
host, _, err := net.SplitHostPort(addr)
if err != nil {
return nil, err
}
if !allowed[strings.ToLower(host)] {
return nil, fmt.Errorf("office: host %q is not in OFFICE_ALLOWED_HOSTS", host)
}
return (&net.Dialer{Timeout: 10 * time.Second}).DialContext(ctx, network, addr)
},
// #nosec G402 – nur wenn ausdrücklich eingeschaltet, für den
// Testaufbau mit selbstsigniertem Zertifikat auf demselben Rechner.
TLSClientConfig: &tls.Config{InsecureSkipVerify: insecureTLS},
}
if publicURL == "" {
publicURL = baseURL
}
return &Client{
provider: provider,
baseURL: strings.TrimRight(baseURL, "/"),
publicBase: strings.TrimRight(publicURL, "/"),
jwtSecret: jwtSecret,
http: &http.Client{Timeout: 20 * time.Second, Transport: transport},
}, nil
}
// toPublic schreibt Schema und Host einer Adresse aus der Ermittlungsliste auf
// die Adresse um, unter der der Browser den Server erreicht.
//
// Der Pfad bleibt unangetastet – er enthält die Fassungsnummer des Servers
// (`/browser/1ec9f2b9/cool.html`) und ändert sich mit jeder Aktualisierung.
func (c *Client) toPublic(raw string) string {
u, err := url.Parse(raw)
if err != nil {
return raw
}
pub, err := url.Parse(c.publicBase)
if err != nil || pub.Host == "" {
return raw
}
u.Scheme, u.Host = pub.Scheme, pub.Host
return u.String()
}
func (c *Client) Provider() string { return c.provider }
// EditURL liefert die Adresse, unter der ein Dateityp bearbeitet wird.
//
// Fällt auf „view" zurück, wenn der Server für diesen Typ kein Bearbeiten
// anbietet – lesen ist besser als eine Fehlermeldung.
func (c *Client) EditURL(ctx context.Context, ext string, write, mobile bool) (string, error) {
if err := c.refresh(ctx); err != nil {
return "", err
}
c.mu.Lock()
defer c.mu.Unlock()
// Am Finger zuerst die Handy-Fassung.
//
// Die Ermittlungsliste bietet zu jeder Endung mehrere Aktionen an –
// OnlyOffice und Euro-Office nennen neben `edit`/`view` auch
// `mobileEdit`/`mobileView`, und dahinter steckt eine eigene, für kleine
// Schirme gebaute Oberfläche. Aether hat bisher immer die
// Schreibtisch-Fassung angefordert; am Telefon blieb vom Dokument
// zwischen Menüband und Seitenspalten ein Rechteck übrig. Genau das war
// der Anlass für den PDF-Umweg – eine Notlösung für eine Oberfläche, die
// wir selbst falsch bestellt hatten.
//
// Collabora kennt diese Aktionen nicht; dort greift schlicht der nächste
// Eintrag, und es bleibt beim bisherigen Verhalten.
order := []string{"edit", "view"}
switch {
case mobile && write:
order = []string{"mobileEdit", "edit", "mobileView", "view"}
case mobile:
order = []string{"mobileView", "view", "mobileEdit", "edit"}
case !write:
order = []string{"view", "edit"}
}
for _, action := range order {
if u, ok := c.actions[ext+"|"+action]; ok {
return c.toPublic(u), nil
}
}
return "", ErrNoSupport
}
// refresh holt die Liste, wenn sie fehlt oder zu alt ist.
func (c *Client) refresh(ctx context.Context) error {
c.mu.Lock()
fresh := c.actions != nil && time.Since(c.fetched) < discoveryTTL
c.mu.Unlock()
if fresh {
return nil
}
req, err := http.NewRequestWithContext(ctx, http.MethodGet, c.baseURL+"/hosting/discovery", nil)
if err != nil {
return err
}
resp, err := c.http.Do(req)
if err != nil {
return fmt.Errorf("office server unreachable: %w", err)
}
defer resp.Body.Close()
if resp.StatusCode != http.StatusOK {
return fmt.Errorf("office discovery returned %d", resp.StatusCode)
}
// Grenze gegen eine Antwort, die kein Ende nimmt: Die Liste ist wenige
// hundert Kilobyte groß.
body, err := io.ReadAll(io.LimitReader(resp.Body, 4<<20))
if err != nil {
return err
}
var doc discoveryXML
if err := xml.Unmarshal(body, &doc); err != nil {
return fmt.Errorf("office discovery is not valid XML: %w", err)
}
actions := map[string]string{}
for _, app := range doc.NetZone.Apps {
for _, a := range app.Actions {
if a.Ext == "" || a.URLSrc == "" {
continue
}
ext := a.Ext
if !strings.HasPrefix(ext, ".") {
ext = "." + ext
}
actions[strings.ToLower(ext)+"|"+a.Name] = a.URLSrc
}
}
if len(actions) == 0 {
return fmt.Errorf("office discovery listed no file types")
}
c.mu.Lock()
c.actions, c.fetched = actions, time.Now()
c.mu.Unlock()
return nil
}