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Aether/build/Dockerfile
T
marcandClaude Opus 5 471679ff64 refactor(repo): deploy/ heißt jetzt build/ – der Name sagte das Gegenteil
"deploy" klang nach Ausrollen, drin steht das Gegenteil: das Bau-Rezept
und das Compose, das aus dem Quelltext baut. Ausgerollt wird mit
docker-compose.example.yml im Wurzelverzeichnis. Marc ist genau darüber
gestolpert.

Zwei Dinge mussten dafür vorher fest werden, sonst hätte das Umbenennen
die Entwicklungsdatenbank gekostet: Compose leitet den Projektnamen aus
dem Ordnernamen ab und hätte unter "build" ein neues, leeres Projekt mit
neuem, leerem Volume angelegt. Der Projektname steht deshalb jetzt im
Compose (name: aether), und das Volume trägt seinen alten Namen
ausdrücklich weiter (deploy_postgres_data) – unschön, aber die Daten
bleiben.

Ebenfalls angepasst: .gitignore. Dort stand deploy/.env; nach dem
Umbenennen wäre build/.env nur noch von der allgemeinen .env-Zeile
gedeckt gewesen.

Nachgeprüft nach dem Umzug: Abbild baut, Stapel startet, 113 Dateien in
der Datenbank wie vorher, Volume unverändert deploy_postgres_data,
GET / → 200.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-02 09:24:09 +02:00

69 lines
3.3 KiB
Docker
Raw Blame History

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# ── Stage 1: Frontend build ───────────────────────────────────────────────────
FROM node:20-alpine AS frontend-builder
WORKDIR /app/frontend
COPY frontend/package*.json ./
RUN npm ci
COPY frontend/ ./
RUN npm run build
# ── Stage 2: Backend build ────────────────────────────────────────────────────
FROM golang:1.25-alpine AS backend-builder
WORKDIR /app
RUN apk add --no-cache git
COPY backend/go.mod backend/go.sum ./
RUN go mod download
COPY backend/ ./
RUN CGO_ENABLED=0 GOOS=linux go build -ldflags="-s -w" -o aether ./cmd/aether
# ── Stage 3: Final image ──────────────────────────────────────────────────────
FROM alpine:3.20
# ocrmypdf, tesseract und poppler machen den Inhalt von PDFs und Scans
# durchsuchbar (internal/documents). Sie wiegen zusammen rund 330 MB – der
# Löwenanteil des Images. Wer das nicht braucht, kann die zweite apk-Zeile
# streichen und OCR_ENABLED=false setzen; der Server prüft beim Start selbst,
# ob die Programme da sind, und läuft sonst ohne Volltextsuche weiter.
#
# tesseract-ocr-data-deu/-eng sind die Sprachmodelle. Ohne sie startet
# tesseract zwar, erkennt aber nichts – das Paket tesseract-ocr allein bringt
# keine mit.
RUN apk add --no-cache ca-certificates tzdata && \
apk add --no-cache ocrmypdf tesseract-ocr tesseract-ocr-data-deu \
tesseract-ocr-data-eng poppler-utils && \
addgroup -S aether && adduser -S aether -G aether && \
mkdir -p /data/users /data/thumbs /data/tmp && \
chown -R aether:aether /data
WORKDIR /app
# Wo die Blobs liegen. Steht **hier**, nicht nur in der .env: Die Voreinstellung
# im Code ist "./data" – richtig für ein Binary, das man von Hand startet,
# falsch im Container, wo daraus /app/data würde. Genau das ist beim ersten
# Aufbau aus der schlanken .env passiert: Migrationen liefen durch, dann
# "mkdir /app/data: permission denied". Das Abbild kennt seine eigene
# Verzeichnisstruktur besser als jede Beispieldatei; eine .env darf es
# weiterhin überschreiben.
ENV STORAGE_PATH=/data \
TMP_PATH=/data/tmp
# Tesseract vermisst beim allerersten Aufruf die OpenCL-Geräte und schreibt
# dabei einen langen Diagnoseblock nach stderr. ocrmypdf ruft davor
# `tesseract --list-langs` auf und liest die Antwort – der Block bringt seinen
# Parser aus dem Tritt, und der Aufruf endet mit „Tesseract failed to report
# available languages" (Exit 3).
#
# Das Ergebnis der Vermessung landet als .dat im Arbeitsverzeichnis; ab dann ist
# die Ausgabe kurz genug. Ohne diese Zeile scheitert deshalb genau das erste
# Dokument nach jedem Neustart eines frischen Containers – gemessen, nicht
# vermutet: Versuch 1 Exit 3, Versuch 2 erfolgreich. Der Wiederholungszähler
# fängt es zwar auf, aber ein Fehlschlag, den man einbauen kann, gehört nicht
# in den Log.
RUN tesseract --list-langs >/dev/null 2>&1 || true
COPY --from=backend-builder /app/aether ./aether
COPY --from=frontend-builder /app/frontend/dist ./static
RUN chown -R aether:aether /app
USER aether
EXPOSE 8080
ENTRYPOINT ["./aether"]