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marcandClaude Opus 5 662c0ebdc1 security(rescan): Notbremse vor dem harten Löschen
internal/rescan ist das einzige Stück Aether, das hart löscht: DELETE FROM
files, kein Papierkorb. Entfernt wird, was beim Durchgang über die Platte nicht
gesehen wurde.

Der Ernstfall ist nicht ausgedacht. LocalFS.Walk gibt für ein nicht vorhandenes
Verzeichnis nil zurück – kein Fehler, keine Einträge. Genau der Fingerabdruck
eines Bind-Mounts, der nach einem Neustart nicht hochkam, oder eines
Tippfehlers in DATA_PATH. Dann gilt jede Datei als verwaist, und ein einziger
Aufruf mit ?anwenden=true löscht den gesamten Bestand aus der Datenbank. Die
Bytes lägen noch da, aber niemand wüsste mehr, dass es sie gibt – und der GC
räumte sie 24 Stunden später ab.

Der GC hat diese Bremse seit dem 12.09. Beide gleichen Platte und Datenbank ab,
nur aus entgegengesetzter Richtung, und beide haben denselben Fehlerfall: Eine
Seite antwortet fälschlich mit „leer". Der GC löscht dann Blobs – die Datenbank
weiss hinterher noch, was fehlt. Hier fällt die Zeile selbst. Die gefährlichere
Seite war die ungesicherte.

Zwei Bremsen: Die Notbremse (nichts gefunden, Datenbank kennt Dateien) lässt
sich nicht übersteuern. Die Mengenbremse (mehr als die Hälfte) verlangt
&bestaetigt=true. Die leere Installation ist ausgenommen.

Dazu umgebaut: erst sammeln, dann entscheiden, dann löschen. Vorher wurde
mitten in der Schleife gelöscht; die Gesamtzahl kennt man dort erst, wenn die
Hälfte schon weg ist.

Der Bericht nennt den Grund und ob er bestätigbar ist – die Oberfläche soll
keinen Knopf anbieten, der nichts bewirkt. Ein abgebrochener Lauf steht rot in
der Karte und im Audit-Log; gerade der, denn er ist der Hinweis darauf, dass
mit dem Datenordner etwas nicht stimmt.

Fünf Tests, unter Mutation nachgewiesen. Der Ernstfall läuft am echten Gerät:
fünf Zeilen in der Datenbank, ein Wurzelverzeichnis ohne users/ – nach Apply
stehen alle fünf noch, auch mit Bestätigung.

audit und thumbnails bekommen bewusst keine Go-Tests; die Begründung steht in
BEFUNDE.md statt als ewig offener Punkt.

Nebenbefund behoben: kalender-teilen-selbsttest.py leckte je Lauf ein
App-Passwort des Besitzers. Nach achtzehn Läufen war maxAppPasswords = 20
erreicht, und zwei Suiten scheiterten mit 409, ohne dass am Code etwas kaputt
war.

Geprüft: go build/vet sauber, alle Go-Pakete grün, 243 Prüfungen der sieben
Selbsttest-Suiten grün, 48 Vitest-Tests, tsc sauber.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-26 15:26:17 +02:00
marcandClaude Opus 5 944b2c63e2 feat(office): mobileEdit am Telefon, PDF-Umweg entfällt
Ein Office-Dokument öffnete am Telefon als gewandeltes PDF, weil OnlyOffices
Oberfläche auf 400 Pixeln nichts vom Dokument übrig lässt. Die Begründung war
falsch: Die Ermittlungsliste bietet zu jeder Endung mehrere Aktionen an, und
OnlyOffice/Euro-Office führen neben `edit` auch `mobileEdit` – dieselbe
Adresse mit `?mobile=1`, dahinter eine für kleine Schirme gebaute Oberfläche.
`EditURL` kannte nur `edit` und `view`; die Handy-Fassung lag die ganze Zeit
in der Tabelle und wurde nie abgerufen.

Entschieden wird am Zeigegerät, nicht an der Fensterbreite – ein schmales
Fenster auf dem Schreibtisch ist immer noch eine Maus.

Mit dem Anlass fällt die Notlösung: preview.go (229 Zeilen), convert.go (271)
samt Test, files.preview_version (Migration 000026), die Sonderabfrage im GC,
die Route und dreizehn Fundstellen im Frontend. convert.go hatte keinen
anderen Aufrufer – die gesamte Umwandlung nach PDF existierte allein für
diese Ansicht. Wer ein PDF braucht, exportiert es im Editor. Die Dateien
unter previews/ sammelt der GC ein.

Zwei Fehler, die dabei sichtbar wurden:

fix(history): „Edit" schloss die Datei, statt den Editor zu öffnen. Beim
Wechsel räumt React erst die alte Ansicht ab; der Aufräumer von useBackClose
ruft history.back(), das verzögert wirkt und deshalb den Eintrag verbrauchte,
den der Editor gerade angelegt hatte. Ein Zähler für selbst ausgelöste
Schritte verschluckt genau diese popstate.

fix(filetypes): `.txt` ging gar nicht auf. Es stand in officeExtensions und
lief damit in den Office-Zweig statt in den eingebauten Text-Editor – am
Telefon in die PDF-Umwandlung, die daran scheiterte. `md`, `log` und `rst`
standen nie drin; das war die Asymmetrie.

Dazu Euro-Office als Compose-Profil (Abbild 6,99 GB, nachgemessen – die
Ankündigung nennt 5) und die Android-App als Idee.

Geprüft: go build/vet sauber, tsc sauber, 37 Vitest-Tests, alle 234
Prüfungen der sieben Selbsttest-Suiten grün.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-16 17:36:31 +02:00
marcandClaude Opus 5 55dcf517f2 feat(admin): Abgleich zwischen Platte und Datenbank
Aether fuehrt zwei Buecher: die Bytes auf der Platte und die Eintraege in
der Datenbank. Wer Dateien von aussen hineinlegt -- per SFTP oder aus
einer Sicherung zurueckgeholt --, erzeugt nur das eine. Die Datei liegt
da, Aether weiss nichts von ihr, und der GC haelt sie nach 24 Stunden
fuer einen Rest und loescht sie.

Neu deshalb internal/rescan, die Gegenrichtung zum GC, und ein Knopf
unter Admin -> Audit. Drei Faelle:

  Datei da, kein Eintrag    Eintrag anlegen, samt Ordnerkette,
                            Pruefsumme und Dateityp
  Eintrag da, Datei fort    Eintrag entfernen, dazu Vorschaubild und
                            fruehere Fassungen
  von aussen ersetzt        Groesse und Pruefsumme uebernehmen

Zwei Schritte, nie einer: Check liest nur, Apply aendert. Ein Knopf, der
beides in einem taete, gaebe niemandem die Gelegenheit, vorher
hinzusehen -- und was hier geloescht wird, ist nicht der Papierkorb.

Nicht angefasst werden .trash/ und .versions/. Beide liegen im selben
Baum, gehoeren aber dem System: Wuerden sie uebernommen, tauchten
geloeschte Dateien wieder auf und jede fruehere Fassung wuerde zu einer
eigenen Datei.

Zwei Fallen, die erst der Praxistest zeigte:

  - Der Dateityp muss aus Endung *oder Inhalt* kommen. Beim Hochladen
    schickt der Browser ihn mit; eine per SFTP abgelegte Datei bringt
    niemanden mit, der ihn kennt. Dazu hat das Alpine-Abbild keine
    /etc/mime.types, und Gos eingebaute Liste kennt nicht einmal .txt --
    jede Textdatei waere als application/octet-stream gelandet.
  - COALESCE($1, $2) ohne Cast: Postgres haelt die Parameter dann fuer
    Text und bricht mit "operator does not exist: uuid = text" ab. Die
    Ordnerkette wurde nie angelegt.

Die Pruefsumme wird trotz des vollstaendigen Lesevorgangs berechnet. Ein
Eintrag ohne sie waere ein Eintrag, dessen Beschaedigung beim
Herunterladen niemand bemerkt -- genau die Zusage, die Aether sonst
ueberall einhaelt.

scripts/rescan-selbsttest.py mit 20 Pruefungen in fuenf Gruppen, darunter
"Pruefen aendert nichts" und "Papierkorb bleibt unangetastet". Nebenbei
raeumt der Freigabe-Selbsttest jetzt auch seinen Papierkorb und nimmt
einen eindeutigen Kontonamen je Lauf -- ein abgebrochener Lauf blockierte
sonst jeden weiteren mit 409.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-07 01:10:25 +02:00