fix(bg): Hintergrundarbeit reisst den Prozess nicht mehr mit

Das Vorschaubild entstand in einer nackten Goroutine. Chis Recoverer haengt
am Anfragebehandler und sieht davon nichts -- eine Panik im Bilddekodierer
nahm den ganzen Go-Prozess mit, ausgeloest durch einen gewoehnlichen
Upload. Die Bibliothek ist seit ef60497 aktuell; das schloss **diese**
Luecke. Dies hier schliesst die **Gattung**.

pkg/bg mit zwei Funktionen, und der Unterschied ist keine Feinheit:

* bg.Go(name, fn)  -- Goroutine, die eine Panik ueberlebt
* bg.Run(name, fn) -- dasselbe ohne eigene Goroutine, fuer Schleifen

Faengt man eine Panik um den **ganzen** Arbeiter ab, ueberlebt der Prozess
-- aber der Arbeiter ist tot, und von da an wird still keine Datei mehr
erkannt. Der OCR-Arbeiter sichert deshalb jeden **Auftrag** einzeln ab.

Umgestellt: Vorschaubild, Bestand nachtragen, Freigabe-Zaehler,
Speicherbereinigung, OCR-Arbeiter. Eine nackte Goroutine bleibt mit
Begruendung im Code -- die Signalbehandlung; ein recover braechte dort
nichts, weil main ohnehin wartete.

Aufgefangene Paniken werden mit Stapel und Herkunft protokolliert. Vier
Tests, darunter der wichtige: Eine Schleife laeuft nach einer Panik im
dritten Durchgang weiter.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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marcandClaude Opus 5 committed 2026-09-12 18:29:02 +02:00
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View File
@@ -0,0 +1,53 @@
// Package bg startet Hintergrundarbeit, die den Prozess nicht mitreißen kann.
//
// **Der Anlass ist gemessen, nicht theoretisch.** Aether erzeugt das
// Vorschaubild einer hochgeladenen Datei in einer eigenen Goroutine. Chis
// `Recoverer` hängt am Anfragebehandler und sieht davon nichts – eine Panik
// dort nimmt den **ganzen Go-Prozess** mit. Am 12.09.2026 stand dafür sogar
// eine passende Lücke offen (GO-2026-5061, Panik im WebP-Dekodierer): Ein
// gewöhnlicher Bild-Upload hätte den Server umgelegt.
//
// Die Bibliothek zu aktualisieren schließt **diese** Lücke. Diese Datei
// schließt die **Gattung**: Bilddekodierer, Fremdformate und externe Programme
// sind Felder, in denen regelmäßig etwas gefunden wird, und keines davon darf
// über einen Weg erreichbar sein, an dessen Ende der Prozess stirbt.
//
// Was hier *nicht* passiert: Fehler verschlucken. Eine aufgefangene Panik wird
// mit Stapel protokolliert. Sie ist ein Fehler und bleibt einer – sie reißt
// nur nichts mehr mit.
package bg
import (
"runtime/debug"
"github.com/rs/zerolog/log"
)
// Go startet fn in einer Goroutine, die eine Panik überlebt.
//
// name steht im Logeintrag und sollte sagen, *was* da lief ("Vorschaubild",
// "Texterkennung") – eine Zeile „panic recovered" ohne Herkunft hilft um drei
// Uhr nachts niemandem.
func Go(name string, fn func()) {
go Run(name, fn)
}
// Run ist dasselbe ohne eigene Goroutine: für Schleifen, in denen **ein**
// Durchgang scheitern darf, ohne dass die Schleife endet.
//
// Der Unterschied ist keine Feinheit. Fängt man eine Panik um den ganzen
// Arbeiter herum ab, überlebt der Prozess – aber der Arbeiter ist tot, und
// von da an wird still keine Datei mehr erkannt. Fängt man sie um den
// einzelnen Auftrag ab, verliert man den einen Auftrag und macht weiter.
func Run(name string, fn func()) {
defer func() {
if r := recover(); r != nil {
log.Error().
Str("wo", name).
Interface("panik", r).
Str("stapel", string(debug.Stack())).
Msg("Hintergrundarbeit abgestürzt – aufgefangen")
}
}()
fn()
}
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View File
@@ -0,0 +1,45 @@
package bg
import (
"sync"
"testing"
)
func TestRunFaengtPanikAuf(t *testing.T) {
// Ohne das recover in Run stürbe hier der Testprozess – das ist zugleich
// die Aussage des Tests.
Run("test", func() { panic("absichtlich") })
}
func TestRunLaesstErgebnisDurch(t *testing.T) {
gelaufen := false
Run("test", func() { gelaufen = true })
if !gelaufen {
t.Fatal("fn wurde nicht ausgeführt")
}
}
func TestGoLaeuftUndUeberlebt(t *testing.T) {
var wg sync.WaitGroup
wg.Add(2)
Go("heil", func() { defer wg.Done() })
Go("panisch", func() { defer wg.Done(); panic("absichtlich") })
wg.Wait()
}
// Eine Schleife, in der ein Durchgang scheitert, muss weiterlaufen – das ist
// der Grund, warum es Run neben Go gibt.
func TestSchleifeLaeuftNachPanikWeiter(t *testing.T) {
durchgaenge := 0
for i := range 5 {
Run("schritt", func() {
durchgaenge++
if i == 2 {
panic("mittendrin")
}
})
}
if durchgaenge != 5 {
t.Fatalf("nur %d von 5 Durchgängen", durchgaenge)
}
}