feat(uploads): laufenden Upload abbrechen; fix(pdf): Zoomgeste entlasten

Zoom
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Jede Zoomstufe warf die Leinwaende weg und liess PDF.js neu malen -- eine
Zusammenziehgeste hat leicht zwanzig davon, bei A4 und doppelter
Pixeldichte je rund acht Megabyte. Noetig war das nie: Die Leinwand liegt
mit width:100% im Seitenkasten, der Browser streckt sie also von selbst.
Gezeichnet wird jetzt 120 ms nach der letzten Stufe. Die Textebene wandert
korrekt mit (PDF.js setzt sie in Prozent), nur die Trefferkaesten sitzen in
Pixeln -- die werden waehrend der Geste geraeumt und danach neu gemalt.

Dabei ein aelterer Verlust: Jedes Oeffnen zeichnete einmal umsonst, weil
der Zeichner lief, bevor die Einpassung gemessen war. Jetzt wartet er.

Upload abbrechen
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Das Kreuz an der Fortschrittsmeldung laesst einen laufenden Upload fallen;
eine noch wartende Datei faengt gar nicht erst an. Ein Abbruch ist kein
Fehler und verschwindet wie eine fertige Meldung.

Auf dem Server bleibt nichts liegen -- das ist die Bauweise (Temp-Datei,
Umbenennen erst am Ende), aber eine Bauweise ist keine Pruefung. Deshalb
scripts/upload-abbruch-selbsttest.py: kappt eine echte Verbindung auf einem
rohen Socket, 13 Pruefungen. Der teuerste Fall ist abgedeckt -- beim
Ueberschreiben mit Versionierung schiebt der Server die alte Fassung
kurzzeitig zur Seite; sie bleibt in Groesse, Pruefsumme und Inhalt heil.

Downloads haben bewusst kein Kreuz: Sie gehen als Anker bzw. Formular an
den Browser, dessen Download-Liste sie besitzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
marcandClaude Opus 5 committed 2026-09-08 23:38:26 +02:00
1 parent ea90f43e77
commit 511213b40d
7 files changed
+437 -18

No files matched your search

+244
View File
@@ -0,0 +1,244 @@
#!/usr/bin/env python3
"""Selbsttest: Was bleibt liegen, wenn ein Upload abgebrochen wird?
python3 scripts/upload-abbruch-selbsttest.py [BASIS-URL] [BENUTZER] [PASSWORT]
Die Oberfläche hat jetzt ein Kreuz, das einen laufenden Upload fallen lässt.
Die Behauptung dahinter lautet: **Auf dem Server bleibt dabei nichts zurück.**
Sie stützt sich darauf, dass der Speicher in eine Temp-Datei schreibt und erst
am Ende umbenennt – aber eine Bauweise ist keine Prüfung. Hier wird sie eine.
Geprüft wird gegen die **laufende Instanz**, mit einer echten, mitten im Strom
abgeschnittenen Verbindung:
* kein Eintrag in der Datenbank
* keine Bytes am Zielpfad
* keine liegengebliebene Temp-Datei
* und der gefährlichste Fall: Wird eine **vorhandene** Datei überschrieben
und der Upload dabei abgebrochen, muss die alte Fassung unversehrt bleiben.
Genau dort verschiebt der Server sie kurzzeitig zur Seite.
Alles Angelegte wird am Ende wieder entfernt.
"""
import hashlib
import http.cookiejar
import json
import socket
import sys
import time
import urllib.error
import urllib.parse
import urllib.request
import uuid
BASE = (sys.argv[1] if len(sys.argv) > 1 else "http://localhost:8090").rstrip("/")
USER = sys.argv[2] if len(sys.argv) > 2 else "admin"
PASSWORT = sys.argv[3] if len(sys.argv) > 3 else "admin123"
ok_count = 0
fail = []
def check(name, cond, detail=""):
global ok_count
if cond:
ok_count += 1
print(f" \033[32mok\033[0m {name}")
else:
fail.append(name)
print(f" \033[31mFEHL\033[0m {name} {detail}")
def sitzung():
jar = http.cookiejar.CookieJar()
return urllib.request.build_opener(urllib.request.HTTPCookieProcessor(jar)), jar
def ruf(opener, method, path, body=None, headers=None):
hdrs = dict(headers or {})
data = None
if body is not None:
data = json.dumps(body).encode()
hdrs["Content-Type"] = "application/json"
req = urllib.request.Request(BASE + path, data=data, headers=hdrs, method=method)
try:
with opener.open(req) as r:
text = r.read().decode()
return r.status, (json.loads(text).get("data") if text else None)
except urllib.error.HTTPError as e:
return e.code, None
def anmelden():
o, jar = sitzung()
st, d = ruf(o, "POST", "/api/v1/auth/login", {"username": USER, "password": PASSWORT})
assert st == 200, f"Anmeldung fehlgeschlagen: {st}"
return o, jar, {"X-CSRF-Token": d["csrf_token"]}
def keksleiste(jar):
return "; ".join(f"{c.name}={c.value}" for c in jar)
def hochladen(opener, csrf, name, inhalt: bytes, folder_id=None):
grenze = "----aether" + uuid.uuid4().hex
teile = []
if folder_id:
teile.append(f'--{grenze}\r\nContent-Disposition: form-data; name="folder_id"\r\n\r\n{folder_id}\r\n')
kopf = (f'--{grenze}\r\nContent-Disposition: form-data; name="file"; filename="{name}"\r\n'
f'Content-Type: application/octet-stream\r\n\r\n')
leib = b"".join(t.encode() for t in teile) + kopf.encode() + inhalt + f"\r\n--{grenze}--\r\n".encode()
req = urllib.request.Request(BASE + "/api/v1/files", data=leib, method="POST",
headers={"Content-Type": f"multipart/form-data; boundary={grenze}", **csrf})
with opener.open(req) as r:
return json.loads(r.read().decode())["data"]
def abgebrochen_hochladen(jar, csrf, name, folder_id, gesamt, nach_bytes):
"""Baut die Anfrage von Hand auf einem rohen Socket auf und **kappt** sie.
Nur so entsteht wirklich das, was ein Klick auf das Kreuz erzeugt: eine
Verbindung, die mitten im Leib endet. Ein sauber gesendeter, aber zu kurzer
Leib wäre etwas anderes – den würde der Server als Formatfehler abweisen,
und der Test bewiese nichts über den Abbruch.
"""
u = urllib.parse.urlparse(BASE)
grenze = "----aether" + uuid.uuid4().hex
kopf = (f'--{grenze}\r\nContent-Disposition: form-data; name="folder_id"\r\n\r\n{folder_id}\r\n'
f'--{grenze}\r\nContent-Disposition: form-data; name="file"; filename="{name}"\r\n'
f'Content-Type: application/octet-stream\r\n\r\n').encode()
schwanz = f"\r\n--{grenze}--\r\n".encode()
laenge = len(kopf) + gesamt + len(schwanz)
s = socket.create_connection((u.hostname, u.port or 80), timeout=10)
anfrage = (
f"POST /api/v1/files HTTP/1.1\r\n"
f"Host: {u.hostname}:{u.port or 80}\r\n"
f"Content-Type: multipart/form-data; boundary={grenze}\r\n"
f"Content-Length: {laenge}\r\n"
f"Cookie: {keksleiste(jar)}\r\n"
f"X-CSRF-Token: {csrf['X-CSRF-Token']}\r\n"
f"Connection: close\r\n\r\n"
).encode()
s.sendall(anfrage + kopf)
block = b"x" * 65536
gesendet = 0
while gesendet < nach_bytes:
n = min(len(block), nach_bytes - gesendet)
s.sendall(block[:n])
gesendet += n
# Hart schließen – kein sauberes Ende, genau wie ein fallengelassenes XHR.
s.close()
return gesendet
print(f"Upload-Abbruch-Selbsttest gegen {BASE}\n")
sess, jar, CSRF = anmelden()
ordner_name = "abbruch-test-" + uuid.uuid4().hex[:6]
st, ordner = ruf(sess, "POST", "/api/v1/folders", {"name": ordner_name}, CSRF)
assert st in (200, 201), f"Ordner anlegen fehlgeschlagen: {st}"
ORDNER = ordner["id"]
def aufraeumen():
ruf(sess, "DELETE", f"/api/v1/folders/{ORDNER}", None, CSRF)
# Auch aus dem Papierkorb, damit der Lauf nichts hinterlässt.
st, papier = ruf(sess, "GET", "/api/v1/trash", None, CSRF)
for e in (papier or []):
if e.get("name", "").startswith("abbruch-test-") or e.get("name", "") in ABGELEGT:
ruf(sess, "DELETE", f"/api/v1/trash/{e['id']}", None, CSRF)
ABGELEGT = set()
try:
# ── 1. Neue Datei, mittendrin abgebrochen ────────────────────────────────
print("Abgebrochener Upload einer neuen Datei")
name = "abbruch-neu.bin"
ABGELEGT.add(name)
gesendet = abgebrochen_hochladen(jar, CSRF, name, ORDNER, 40 * 1024 * 1024, 4 * 1024 * 1024)
check("Verbindung wurde mitten im Leib gekappt", gesendet == 4 * 1024 * 1024,
f"gesendet={gesendet}")
# Dem Server einen Moment lassen, den Abbruch zu bemerken und aufzuräumen.
time.sleep(1.5)
st, liste = ruf(sess, "GET", f"/api/v1/files?folder_id={ORDNER}", None, CSRF)
namen = [f["name"] for f in (liste or {}).get("files", [])]
check("keine Datei in der Datenbank", name not in namen, f"gefunden: {namen}")
st, papier = ruf(sess, "GET", "/api/v1/trash", None, CSRF)
check("auch nichts im Papierkorb", all(e["name"] != name for e in (papier or [])))
# ── 2. Vorhandene Datei überschreiben und dabei abbrechen ────────────────
print("\nAbbruch beim Überschreiben – die alte Fassung muss bleiben")
inhalt = b"Die urspruengliche Fassung. " * 500
pruefsum = hashlib.sha256(inhalt).hexdigest()
name2 = "abbruch-vorhanden.bin"
ABGELEGT.add(name2)
datei = hochladen(sess, CSRF, name2, inhalt, ORDNER)
check("Ausgangsdatei liegt", datei["size"] == len(inhalt), str(datei["size"]))
# Versionierung an: Das ist der Weg, auf dem der Server die alte Fassung
# kurzzeitig zur Seite schiebt – dort wäre ein Verlust am teuersten.
st, _ = ruf(sess, "PATCH", f"/api/v1/files/{datei['id']}/versioning",
{"enabled": True}, CSRF)
check("Versionierung eingeschaltet", st == 200, f"status={st}")
abgebrochen_hochladen(jar, CSRF, name2, ORDNER, 40 * 1024 * 1024, 4 * 1024 * 1024)
time.sleep(1.5)
st, liste = ruf(sess, "GET", f"/api/v1/files?folder_id={ORDNER}", None, CSRF)
treffer = [f for f in (liste or {}).get("files", []) if f["name"] == name2]
check("die Datei gibt es noch genau einmal", len(treffer) == 1, str(len(treffer)))
if treffer:
check("ihre Größe ist unverändert", treffer[0]["size"] == len(inhalt),
f"{treffer[0]['size']} statt {len(inhalt)}")
check("ihre Prüfsumme ist unverändert", treffer[0].get("checksum") == pruefsum,
str(treffer[0].get("checksum"))[:16])
# Und der Inhalt lässt sich wirklich noch holen – die Zeile in der
# Datenbank nützt nichts, wenn die Bytes weggewandert sind.
req = urllib.request.Request(BASE + f"/api/v1/files/{treffer[0]['id']}/download")
with sess.open(req) as r:
geladen = r.read()
check("der Inhalt kommt unversehrt zurück", geladen == inhalt,
f"{len(geladen)} statt {len(inhalt)} Bytes")
# ── 3. Der Zähler stimmt: kein Platz für Gespenster ──────────────────────
print("\nVerbrauch")
st, me = ruf(sess, "GET", "/api/v1/auth/me", None, CSRF)
check("Verbrauch abrufbar", st == 200 and me is not None, f"status={st}")
check("Verbrauch ist eine Zahl", isinstance((me or {}).get("user", {}).get("used_bytes"), int),
str((me or {}).get("user", {}).get("used_bytes")))
# **/auth/me erneuert das CSRF-Token.** Wer das übersieht, bekommt beim
# nächsten schreibenden Ruf ein 403 und sucht es an der falschen Stelle –
# genau darauf bin ich beim Schreiben dieses Tests hereingefallen. Die
# Weboberfläche zieht den neuen Wert nach (hooks/useAuth.ts), ein Skript
# muss es auch.
if me and me.get("csrf_token"):
CSRF["X-CSRF-Token"] = me["csrf_token"]
# ── 4. Verwaiste Reste? Der Rescan weiß es ───────────────────────────────
print("\nRescan: liegen Bytes ohne Eintrag herum?")
st, bericht = ruf(sess, "POST", "/api/v1/admin/rescan", {"apply": False}, CSRF)
if st == 200 and bericht is not None:
neu = bericht.get("new", 0)
proben = [p.get("path", "") for p in (bericht.get("samples") or [])
if p.get("kind") == "new"]
uebrig = [p for p in proben if "abbruch-" in p]
check("keine herrenlosen Bytes vom Abbruch", not uebrig, str(uebrig))
check("Rescan lief durch", isinstance(neu, int), str(neu))
else:
check("Rescan erreichbar", False, f"status={st}")
finally:
aufraeumen()
print()
if fail:
print(f"\033[31m{len(fail)} fehlgeschlagen\033[0m: " + ", ".join(fail))
print(f"{ok_count} bestanden, {len(fail)} fehlgeschlagen")
sys.exit(1 if fail else 0)