refactor(repo): deploy/ heißt jetzt build/ – der Name sagte das Gegenteil

"deploy" klang nach Ausrollen, drin steht das Gegenteil: das Bau-Rezept
und das Compose, das aus dem Quelltext baut. Ausgerollt wird mit
docker-compose.example.yml im Wurzelverzeichnis. Marc ist genau darüber
gestolpert.

Zwei Dinge mussten dafür vorher fest werden, sonst hätte das Umbenennen
die Entwicklungsdatenbank gekostet: Compose leitet den Projektnamen aus
dem Ordnernamen ab und hätte unter "build" ein neues, leeres Projekt mit
neuem, leerem Volume angelegt. Der Projektname steht deshalb jetzt im
Compose (name: aether), und das Volume trägt seinen alten Namen
ausdrücklich weiter (deploy_postgres_data) – unschön, aber die Daten
bleiben.

Ebenfalls angepasst: .gitignore. Dort stand deploy/.env; nach dem
Umbenennen wäre build/.env nur noch von der allgemeinen .env-Zeile
gedeckt gewesen.

Nachgeprüft nach dem Umzug: Abbild baut, Stapel startet, 113 Dateien in
der Datenbank wie vorher, Volume unverändert deploy_postgres_data,
GET / → 200.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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marcandClaude Opus 5 committed 2026-09-02 09:24:09 +02:00
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@@ -0,0 +1,107 @@
# Aether – Entwicklung: aus dem Quelltext bauen.
#
# docker compose -f build/docker-compose.yml build app
# docker compose -f build/docker-compose.yml up -d
#
# Zum **Betreiben** ist docker-compose.example.yml im Wurzelverzeichnis
# gedacht: schlanker und ohne Quelltext, es zieht das fertige Abbild.
#
# Die Einstellungen kommen aus build/.env – als Vorlage dient die eine
# .env.example im Wurzelverzeichnis: cp .env.example build/.env
#
# Erklärungen zu allem hier: README.md
# Der Projektname steht hier fest und wird **nicht** aus dem Ordnernamen
# abgeleitet. Sonst hinge er daran, wie der Ordner gerade heißt: Beim
# Umbenennen von deploy/ nach build/ hätte Compose ein neues, leeres Projekt
# angelegt – mit einer neuen, leeren Datenbank.
name: aether
services:
app:
container_name: aether-app
build:
# Kontext ist das Wurzelverzeichnis – das Abbild braucht backend/ und
# frontend/, nicht nur diesen Ordner.
context: ..
dockerfile: build/Dockerfile
image: gitea.honeyy.duckdns.org/docker/aether:latest
restart: unless-stopped
env_file: .env
user: "${APP_UID:-1000}:${APP_GID:-1000}"
environment:
# ocrmypdf legt Arbeitsdateien unter $HOME ab – das aus dem Image ist
# für einen abweichenden Nutzer nicht beschreibbar.
HOME: /tmp
depends_on:
postgres:
condition: service_healthy
volumes:
# Bind-Mount, kein benanntes Volume: echte Ordner auf dem Wirt, per SFTP
# erreichbar. Nur lesend anfassen – zum Hineinlegen ist WebDAV der Weg,
# sonst kennt die Datenbank die Datei nicht.
- ${DATA_PATH:-./data}:/data
networks: [internal]
ports:
# Standardmäßig nur loopback – davor gehört dein Reverse Proxy mit TLS.
# Zum Ausprobieren im LAN: APP_BIND=0.0.0.0 in der .env. Dann liegt die
# Anmeldung allerdings unverschlüsselt im Netz.
- "${APP_BIND:-127.0.0.1}:${APP_PORT:-8080}:8080"
postgres:
container_name: aether-db
image: postgres:16-alpine
restart: unless-stopped
environment:
POSTGRES_DB: ${DB_NAME}
POSTGRES_USER: ${DB_USER}
POSTGRES_PASSWORD: ${DB_PASSWORD}
volumes:
- postgres_data:/var/lib/postgresql/data
networks: [internal]
healthcheck:
test: ["CMD-SHELL", "pg_isready -U ${DB_USER} -d ${DB_NAME}"]
interval: 5s
timeout: 5s
retries: 10
# Office – kostet rund 1 GB, deshalb hier im Profil (Entwicklerdatei, immer
# von der Kommandozeile): ... --profile office up -d
# Die Schnipsel im README haben bewusst kein Profil: Oberflächen wie
# Portainer oder Dockge kennen `--profile` nicht, dort entstünde der
# Container nie – ohne Fehlermeldung.
collabora:
container_name: aether-collabora
image: collabora/code:latest
profiles: ["office"]
restart: unless-stopped
environment:
aliasgroup1: ${OFFICE_ALIASGROUP:-http://app:8080}
# ssl.termination=true nur, wenn davor wirklich HTTPS endet – sonst
# verlangt Collabora eine wss://-Verbindung, die es nicht gibt, und der
# Editor bleibt leer. mount_jail_tree=false spart CAP_SYS_ADMIN.
extra_params: >-
--o:ssl.enable=${OFFICE_SSL:-false}
--o:ssl.termination=${OFFICE_SSL_TERMINATION:-false}
--o:mount_jail_tree=false
dictionaries: de_DE en_US
cap_add: [MKNOD]
extra_hosts:
- "host.docker.internal:host-gateway"
networks: [internal]
ports:
- "${APP_BIND:-127.0.0.1}:${OFFICE_PORT:-9980}:9980"
volumes:
postgres_data:
# Fester Name, aus demselben Grund. Er stammt noch aus der Zeit, als der
# Ordner „deploy" hieß – umbenennen hieße hier: neues Volume, leere
# Datenbank. Der unschöne Name ist der Preis dafür, die Daten zu behalten.
name: deploy_postgres_data
# "data" ist bewusst weg – die Dateien liegen unter DATA_PATH auf dem Wirt.
# Die Datenbank bleibt ein benanntes Volume: An ihre Dateien geht man nicht
# von Hand, und Postgres mag fremde Besitzer nicht.
networks:
internal:
driver: bridge