fix(config): Datenbank-Passwort mit Sonderzeichen bricht den Start

Die Verbindungszeichenkette wurde mit fmt.Sprintf zusammengeklebt. Ein
Passwort mit % und @ ergab eine kaputte URL:

  parse "postgres://aether:8UoNj%CoWJ7ze@qy@localhost:5432/aether":
  invalid URL escape "%Co"

Der Server kam nicht über die Migrationen hinaus. Die key=value-Form hätte
dasselbe Problem mit einem Leerzeichen gehabt, nur stiller.

config.DSN() liefert jetzt eine postgres://-URL, gebaut mit net/url und
net.JoinHostPort (klammert IPv6). pgxpool und golang-migrate nehmen sie
beide unverändert – dsnToURL, splitDSN, indexByte und orDefault in pkg/db
sind ersatzlos entfallen. Test deckt %, @, :, /, Leerzeichen und IPv6 ab.

Dazu: DB_HOST und DB_PORT fehlten in der schlanken .env.example, weshalb
localhost statt postgres gegriffen hat. APP_ENV ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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HoneyandClaude Opus 5 committed 2026-08-24 11:20:01 +02:00
1 parent 16ab6f385b
commit 35ebf609b7
5 files changed
+153 -71

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+11
View File
@@ -7,6 +7,11 @@
# ── Pflicht ─────────────────────────────────────────────────────────────────── # ── Pflicht ───────────────────────────────────────────────────────────────────
# Steuert nur die Form der Logausgabe: `development` schreibt sie farbig und
# mehrzeilig, `production` als JSON für deinen Logsammler.
APP_ENV=production
# Wie die Cloud von außen erreichbar ist. Wird für OIDC-Rücksprünge, # Wie die Cloud von außen erreichbar ist. Wird für OIDC-Rücksprünge,
# WOPI-Rückrufe und Freigabe-Links benutzt – ein falscher Wert fällt erst # WOPI-Rückrufe und Freigabe-Links benutzt – ein falscher Wert fällt erst
# dort auf, nicht beim Start. # dort auf, nicht beim Start.
@@ -15,8 +20,14 @@ PUBLIC_URL=https://cloud.example.com
# openssl rand -hex 32 # openssl rand -hex 32
SESSION_SECRET= SESSION_SECRET=
# `postgres` ist der Dienstname aus dem Compose, nicht localhost – aus dem
# Container heraus ist localhost er selbst. Ohne diese Zeile greift die
# Voreinstellung `localhost`, und der Start endet in „migrations failed".
DB_HOST=postgres
DB_PORT=5432
DB_NAME=aether DB_NAME=aether
DB_USER=aether DB_USER=aether
# Jedes Zeichen ist erlaubt, auch % @ : / und Leerzeichen.
DB_PASSWORD= DB_PASSWORD=
# Wohin die Dateien auf dem Wirt kommen. Ein gewöhnliches Verzeichnis, kein # Wohin die Dateien auf dem Wirt kommen. Ein gewöhnliches Verzeichnis, kein
+41
View File
@@ -646,6 +646,47 @@ breiteste.
--- ---
## Datenbank-Passwort mit Sonderzeichen (24.08.2026)
Die Verbindungszeichenkette wurde mit `fmt.Sprintf` zusammengeklebt. Beim
ersten Aufbau einer frischen Umgebung fiel das sofort auf:
```
FTL migrations failed
error="parse \"postgres://aether:8UoNj%CoWJ7ze@qy@localhost:5432/aether\":
invalid URL escape \"%Co\""
```
`@` und `:` beenden den Anmeldeteil einer URL, `%` leitet eine Maskierung ein.
Die `key=value`-Form hätte dasselbe Problem mit einem **Leerzeichen** gehabt,
nur stiller: Der Rest dahinter wäre als eigener Schlüssel gelesen worden.
Jetzt baut `net/url` die Adresse, und die Umrechnung von Hand in `pkg/db` ist
ersatzlos weg.
- [ ] `DB_PASSWORD` mit `%`, `@`, `:`, `/` und Leerzeichen → Server startet,
Migrationen laufen, Anmeldung geht 🔎 (gemessen mit `8UoNj%CoWJ7ze@qy`
in einer eigenen Umgebung: `migrations up to date`, `/health` 200,
Login 200)
- [ ] `go test ./pkg/config/...` deckt die Fälle ab, ohne dass eine Datenbank
laufen muss 🔎
- [ ] IPv6 als `DB_HOST` (`::1`) wird geklammert, der Port bleibt erhalten 🔎
> **Keine Regel „welche Zeichen erlaubt sind".** Wer die erst nachschlagen
> muss, wählt am Ende ein schwächeres Passwort.
### Dazu: `DB_HOST` fehlte im schlanken Beispiel
Die `.env.example` im Wurzelverzeichnis führte `DB_NAME`, `DB_USER` und
`DB_PASSWORD`, aber nicht `DB_HOST`. Die Voreinstellung ist `localhost` – und
aus dem Container heraus ist das er selbst. Im Log stand deshalb
`@localhost:5432`, obwohl Postgres als `postgres` im Compose-Netz lief.
- [ ] Frische Umgebung nur aus `docker-compose.example.yml` + `.env.example`
startet ohne Nacharbeit
- [ ] `APP_ENV`, `DB_HOST` und `DB_PORT` stehen darin
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## Handy: eine Kopfzeile statt zwei (24.08.2026) ## Handy: eine Kopfzeile statt zwei (24.08.2026)
Die eigene Leiste über der Kopfzeile („☰ Aether") ist weg. Sie enthielt nur Die eigene Leiste über der Kopfzeile („☰ Aether") ist weg. Sie enthielt nur
+31 -4
View File
@@ -3,6 +3,7 @@ package config
import ( import (
"fmt" "fmt"
"net" "net"
"net/url"
"os" "os"
"strconv" "strconv"
"strings" "strings"
@@ -218,11 +219,37 @@ func Load() (*Config, error) {
return cfg, nil return cfg, nil
} }
// DSN liefert eine `postgres://`-URL – nicht die `key=value`-Form.
//
// Vorher wurde hier mit fmt.Sprintf zusammengeklebt, und beide Formate haben
// Sonderzeichen, die dabei kaputtgehen:
//
// - In der URL-Form beenden `@` und `:` den Anmeldeteil, und `%` leitet eine
// Maskierung ein. Ein Passwort wie `8UoNj%CoWJ7ze@qy` ergab
// `postgres://aether:8UoNj%CoWJ7ze@qy@localhost:5432/...` und damit
// „invalid URL escape %Co". Der Server kam nicht über die Migrationen
// hinaus – gemessen bei der ersten Einrichtung.
// - In der key=value-Form trennt das Leerzeichen die Paare. Ein Passwort mit
// Leerzeichen wäre dort genauso kaputtgegangen, nur stiller: Der Rest
// hinter dem Leerzeichen wäre als eigener Schlüssel gelesen worden.
//
// Beides erledigt jetzt die Standardbibliothek. `url.UserPassword` maskiert,
// was maskiert werden muss, und `net.JoinHostPort` klammert eine IPv6-Adresse.
// pgxpool und golang-migrate nehmen beide diese URL unverändert an – die
// Umrechnung von Hand in pkg/db ist damit ersatzlos weggefallen.
//
// Ein Passwort darf danach jedes Zeichen enthalten. Das ist keine
// Bequemlichkeit: Wer erst herausfinden muss, welche Zeichen erlaubt sind,
// wählt am Ende ein schwächeres.
func (c *Config) DSN() string { func (c *Config) DSN() string {
return fmt.Sprintf( u := url.URL{
"host=%s port=%s dbname=%s user=%s password=%s sslmode=disable", Scheme: "postgres",
c.DBHost, c.DBPort, c.DBName, c.DBUser, c.DBPassword, User: url.UserPassword(c.DBUser, c.DBPassword),
) Host: net.JoinHostPort(c.DBHost, c.DBPort),
Path: "/" + c.DBName,
RawQuery: "sslmode=disable",
}
return u.String()
} }
func (c *Config) IsDev() bool { func (c *Config) IsDev() bool {
+64
View File
@@ -0,0 +1,64 @@
package config
import (
"net/url"
"testing"
)
func parseDSN(s string) (*url.URL, error) { return url.Parse(s) }
// Ein Passwort darf jedes Zeichen enthalten. Die Fälle hier sind nicht
// ausgedacht: `8UoNj%CoWJ7ze@qy` stammt aus einer echten Einrichtung und
// legte den Server lahm – „invalid URL escape %Co", noch vor den Migrationen.
func TestDSNEscapesPassword(t *testing.T) {
cases := []struct {
name string
pw string
}{
{"prozent und at", "8UoNj%CoWJ7ze@qy"},
{"doppelpunkt", "gehei:mnis"},
{"schraegstrich", "a/b?c#d"},
{"leerzeichen", "mit leer zeichen"},
{"nur sonderzeichen", "%%@@::////"},
}
for _, tc := range cases {
t.Run(tc.name, func(t *testing.T) {
c := &Config{
DBHost: "postgres", DBPort: "5432", DBName: "aether",
DBUser: "aether", DBPassword: tc.pw,
}
got := c.DSN()
// Die Probe ist nicht der erzeugte Text, sondern ob er sich
// wieder auseinandernehmen lässt – genau das tun pgx und
// golang-migrate mit ihm.
u, err := parseDSN(got)
if err != nil {
t.Fatalf("DSN nicht parsebar: %v (%s)", err, got)
}
if pw, _ := u.User.Password(); pw != tc.pw {
t.Errorf("Passwort kam als %q zurück, erwartet %q", pw, tc.pw)
}
if u.User.Username() != "aether" {
t.Errorf("Nutzer %q", u.User.Username())
}
if u.Host != "postgres:5432" {
t.Errorf("Host %q", u.Host)
}
if u.Path != "/aether" {
t.Errorf("Datenbank %q", u.Path)
}
})
}
}
// IPv6 muss geklammert werden, sonst frisst der Doppelpunkt den Port.
func TestDSNIPv6(t *testing.T) {
c := &Config{DBHost: "::1", DBPort: "5432", DBName: "aether", DBUser: "u"}
u, err := parseDSN(c.DSN())
if err != nil {
t.Fatalf("nicht parsebar: %v", err)
}
if u.Hostname() != "::1" || u.Port() != "5432" {
t.Errorf("Host %q Port %q", u.Hostname(), u.Port())
}
}
+6 -67
View File
@@ -25,13 +25,17 @@ func Connect(ctx context.Context, dsn string) (*pgxpool.Pool, error) {
return pool, nil return pool, nil
} }
// Migrate führt die eingebetteten Migrationen aus.
//
// `dsn` ist die postgres://-URL aus config.DSN(). Hier stand früher eine
// eigene Umrechnung von key=value in eine URL, die Nutzer und Passwort
// unmaskiert hineinschrieb – siehe die Begründung bei config.DSN().
func Migrate(dsn string) error { func Migrate(dsn string) error {
src, err := iofs.New(migrationsFS, "migrations") src, err := iofs.New(migrationsFS, "migrations")
if err != nil { if err != nil {
return fmt.Errorf("load migrations: %w", err) return fmt.Errorf("load migrations: %w", err)
} }
// convert pgx DSN → lib/pq DSN format for migrate m, err := migrate.NewWithSourceInstance("iofs", src, dsn)
m, err := migrate.NewWithSourceInstance("iofs", src, "postgres://"+dsnToURL(dsn))
if err != nil { if err != nil {
return fmt.Errorf("init migrate: %w", err) return fmt.Errorf("init migrate: %w", err)
} }
@@ -40,68 +44,3 @@ func Migrate(dsn string) error {
} }
return nil return nil
} }
// dsnToURL converts "host=... port=... dbname=... user=... password=... sslmode=..."
// to a postgres:// URL for golang-migrate.
func dsnToURL(dsn string) string {
// pgxpool DSN is already accepted by migrate if we prefix with postgres://
// Actually golang-migrate accepts the postgres:// URL format.
// Since our DSN is key=value, we need to convert it.
// Simplest approach: parse key=value pairs.
params := map[string]string{}
for _, part := range splitDSN(dsn) {
if len(part) == 0 {
continue
}
idx := indexByte(part, '=')
if idx < 0 {
continue
}
params[part[:idx]] = part[idx+1:]
}
host := params["host"]
port := params["port"]
if port == "" {
port = "5432"
}
return fmt.Sprintf("%s:%s@%s:%s/%s?sslmode=%s",
params["user"], params["password"],
host, port, params["dbname"],
orDefault(params["sslmode"], "disable"),
)
}
func splitDSN(dsn string) []string {
var parts []string
cur := ""
for _, r := range dsn {
if r == ' ' {
if cur != "" {
parts = append(parts, cur)
cur = ""
}
} else {
cur += string(r)
}
}
if cur != "" {
parts = append(parts, cur)
}
return parts
}
func indexByte(s string, b byte) int {
for i := 0; i < len(s); i++ {
if s[i] == b {
return i
}
}
return -1
}
func orDefault(s, def string) string {
if s == "" {
return def
}
return s
}