fix(files): beschaedigte Downloads werden gemeldet und abgebrochen

Die Pruefsumme wurde beim Ausliefern mitgerechnet und das Ergebnis
weggeworfen -- ein gekipptes Bit wurde erkannt und verschwiegen.

Jetzt: Logeintrag mit Datei-ID, Speicherschluessel, erwarteter und
gelesener Summe, dazu panic(http.ErrAbortHandler), den chis Recoverer
ausdruecklich durchreicht.

Damit das wirkt, werden die letzten 32 KiB zurueckgehalten. Sonst waere die
Datei beim Erkennen laengst vollstaendig beim Empfaenger und der Abbruch
kaeme zu spaet. Erst wenn die Summe stimmt, darf der Schluss hinterher;
sonst bekommt die Gegenstelle weniger Bytes als angekuendigt und wertet das
als Fehler statt als Datei.

scripts/pruefsumme-selbsttest.py, 14 Pruefungen: kippt ein Bit auf der
Platte (nicht im Programm), in der Mitte der Datei, damit es nicht schon an
der Laenge auffaellt; zwei Groessen ueber und unter den 32 KiB; und zuerst
die Gegenprobe, dass eine heile Datei durchkommt.

**Dabei gefunden:** Der neue Logeintrag blieb aus, obwohl der Abbruch
funktionierte. zerolog.Ctx liefert einen *abgeschalteten* Logger, wenn im
Kontext keiner steckt -- und Aether legte nie einen hinein. Alle 34
log.Ctx-Aufrufe im Baum schrieben ins Nichts, darunter die Warnung ueber
verwaiste Blobs beim Zurueckrollen einer Fassung.

Behoben zweifach: zerolog.DefaultContextLogger beim Start (deckt auch
Hintergrundarbeit ab) und ein Logger mit request_id im Anfragekontext. Zwei
Tests halten es fest.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
marcandClaude Opus 5 committed 2026-09-12 22:15:22 +02:00
1 parent c26bcba012
commit 2cc02941b9
7 files changed
+501 -10

No files matched your search

+61 -3
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@@ -94,7 +94,65 @@ Zweitens ließe sich die Verbindung abbrechen, statt sie sauber zu beenden: Der
Browser zeigt dann einen abgebrochenen Download statt einer heilen Datei mit
falschem Inhalt. Das ist die ehrlichere Ausgabe.
**Vorschlag:** Logeintrag jetzt, Abbruch dazu. Beides zusammen unter zehn Zeilen.
**✅ Erledigt am 12.09.2026.** Beides – und ein Drittes, das dabei herauskam.
Der Logeintrag nennt Datei-ID, Speicherschlüssel, erwartete und gelesene Summe.
Dazu wird die Verbindung fallen gelassen (`panic(http.ErrAbortHandler)`, den
chis Recoverer ausdrücklich durchreicht).
**Damit das überhaupt wirkt, mussten die letzten 32 KiB zurückgehalten
werden.** Sonst wäre die Datei beim Erkennen des Fehlers längst vollständig
beim Empfänger, und der Abbruch käme zu spät: Die Kopfzeilen sind draußen, die
Bytes auch. Ein `tailWriter` reicht deshalb alles durch außer dem Schluss; erst
wenn die Summe stimmt, darf der hinterher. Stimmt sie nicht, bekommt die
Gegenstelle weniger Bytes als im `Content-Length` angekündigt – und wertet das
als Fehler statt als Datei.
Geprüft in `scripts/pruefsumme-selbsttest.py` (14 Prüfungen): Der Test kippt
ein Bit **auf der Platte**, nicht im Programm, und zwar in der Mitte der Datei,
damit der Fehler nicht schon an der Länge auffällt. Zwei Größen – über und
unter den 32 KiB, denn bei einer kleinen Datei wird gar nichts herausgegeben.
Und er prüft zuerst, dass eine **heile** Datei vollständig durchkommt; ohne das
bewiese der Rest nichts.
---
## 2b · Und der Fund dahinter: 34 Logaufrufe schrieben ins Nichts
**Schwere: hoch, indirekt. Ein Fehler, der andere Fehler versteckt.**
Der neue Logeintrag blieb beim ersten Testlauf aus, obwohl der Abbruch
funktionierte. Ursache:
```go
func Ctx(ctx context.Context) *Logger {
if l, ok := ctx.Value(ctxKey{}).(*Logger); ok { return l }
else if l = DefaultContextLogger; l != nil { return l }
return disabledLogger // ← hier landete alles
}
```
`zerolog.Ctx` liefert einen **abgeschalteten** Logger, wenn im Kontext keiner
steckt und kein Standard gesetzt ist. Aethers `middleware.Logger` hängte nie
einen hinein, und `DefaultContextLogger` war nie gesetzt.
**Alle 34 `log.Ctx(...)`-Aufrufe im Baum schrieben damit ins Nichts.** Darunter:
* die Warnung, dass beim Zurückrollen einer Fassung ein Blob verwaist ist
(`files/handler.go`, `files/replace.go`, `handler_versions.go`)
* gescheiterte Suchen
* Fehler der Speicherbereinigung
* die neue Meldung über beschädigte Dateien
Das ist die unangenehmste Art Fehler: Der Aufruf sieht richtig aus, `go vet`
schweigt, und auffallen kann es nur, wenn man den Fehler herbeiführt, den die
Zeile melden soll.
**Behoben zweifach:** `zerolog.DefaultContextLogger` beim Start gesetzt (deckt
auch Hintergrundarbeit mit eigenem Kontext ab), und `middleware.Logger` hängt
zusätzlich einen Logger mit `request_id` in den Anfragekontext – damit bei zwei
gleichzeitigen Downloads erkennbar bleibt, welche Meldung zu welchem gehört.
Zwei Tests in `pkg/middleware/logger_test.go` halten es fest.
---
@@ -163,8 +221,8 @@ gibt:
## Reihenfolge, die ich vorschlagen würde
1. ~~`recover` in die Hintergrund-Goroutinen~~ ✅ 12.09.2026
2. **Prüfsummen-Abweichung melden** (Punkt 2). Zehn Zeilen für eine Auskunft,
die es sonst nie gibt.
2. ~~Prüfsummen-Abweichung melden~~ ✅ 12.09.2026 – und dabei fiel auf, dass
**alle** kontextgebundenen Logzeilen ins Nichts gingen (2b).
3. **Tests für `documents`** (Punkt 3). Das Paket, dessen stilles Versagen am
teuersten ist: Die Suche findet dann einfach nichts, und das sieht aus wie
„ist nicht drin".